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Die spätantike Siedlung am Lavanter Kirchbichl

The Holy Hill of Lavant

Elisabeth Walde (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15269
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2002
  • Projektende 31.05.2006
  • Bewilligungssumme 83.358 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (90%); Philosophie, Ethik, Religion (10%)

Keywords

    SPÄTANTIKE, BINNENNORIKUM, HÖHENSIEDLUNGEN, FRÜHCHRISTLICH

Abstract Endbericht

Lavant gehört zu den spätantiken Höhensiedlungen die im südöstlichen Alpenbogen ab dem 3. Jh. n. Chr. als eine Art Verteidigungsring des italischen Bereiches gegen Norden und Osten entstehen. Viele von diesen Siedlungen besitzen, so wie Lavant auch, eine oder mehrere frühchristliche Kirchen. Folgende Fragen werden bei dieser Arbeit als vorrangig angesehen: ? War Lavant eine mit einer Umfassungsmauer befestigte Höhensiedlung oder genügte die extreme Lage des Hügels mit den ihn umgebenden Schluchten, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten? ? Zuweisung einzelner Gebäudereste zu verschiedenen historischen Phasen. Entwicklung klarer Unterscheidungskriterien zwischen spätantiken und mittelalterlichen Mauerstrukturen. So wurde beispielsweise das viereckige Fundament bei der Kirche St. Peter sowohl als keltischer Umgangstempel wie auch als Rest eines mittelalterlichen Turmes interpretiert. ? Zusammenfassende Vorlage aller bisher zu Tage gekommenen Marmorsteine, z. T. mit Inschriften und figürlichen Darstellungen vom Lavanter Kirchbichl. Handelt es sich ausschließlich um Spolien, oder gab es am Lavanter Kirchbichl mindestens einen monumentalen Marmorbau? ? Erstmalige geschlossene Vorlage der neu entdeckten zweiten frühchristlichen Kirche am Lavanter Kirchbichl unter St. Ulrich und Diskussion über die Sinnhaftigkeit von zwei fast nebeneinander liegenden frühchristlichen Kirchen. ? Neben all diesen Fragen soll besonders das archäologische Fundmaterial vom Lavanter Kirchbichl im Zusammenhang mit den Befunden und stratigraphischen Beobachtungen bearbeitet und ausgewertet werden. Diese neuen Erkenntnisse werden für viele andere Fundplätze Norikums äußerst wichtig sein und stellen einen bedeutenden Referenzkomplex der Spätantike für den Südostenalpenraum dar. Die Dokumentation, wissenschaftliche Auswertung und Publikation der Kleinfunde vom Lavanter Kirchbichl im Kontext mit den Befunden der Grabungen 1985 - 2000 vom Institut der Klassischen Archäologie der Universität Innsbruck, stellen ein Desiderat in der provinzialrömischen Forschung darstellt. Mit diesen Forschungen wird die Siedlung am Lavanter Kirchbichl in die umfangreiche Gruppe vergleichbarer Höhensiedlungen im südöstlichen Alpenbogen eingereiht, wobei die Stellung Lavants als Nachfolgesiedlung des im Drautal unweit liegenden Municipiums Aguntum zu hinterfragen sein wird. ? Eine zentrale Frage in der Siedlungsgeschichte des Lavanter Kirchbichls ist die der Koninuität einerseits wohl schon von der späten Hallstattzeit an, jedenfalls aber von der latènezeitlichen Siedlung in die Römerzeit, andererseits von der Spätantike in das frühe Mittelalter. Reicht die kirchliche Tradition aus, um die Besiedlung von Lavant kontinuierlich fortzuführen?

Das FWF-Projekt zu Lavant ermöglichte eine fundierte Erforschung der archäologisch nachweisbaren Bebauungen an Lavanter Kirchbichl und lieferte erstmals fundierte Erkenntnisse zur historischen Siedlungsentwicklung auf diesem besonders für die spätantike und frühchristliche Zeit im Lienzer Becken wichtigen Fundplatz. Es konnten im Rahmen des Projektes wissenschaftliche Mitarbeiter sowohl aus der Ur- und Frühgeschichte als auch aus der mittelalterlichen Archäologie, sowie aus der provinzialrömischen und klassischen Archäologie gewonnen werden. Folgende wesentlichen Ergebnisse dürfen hervorgehoben werden: Die erste Begehung und auch Besiedlung vom Lavanter Kirchbichl erfolgt in der Übergangszeit vom Endneolithikum zur frühen Bronzezeit, dokumentiert durch eine handgefertigte grob aufgebaute, auffallend große und dickwandige Keramik z. T. mit Fingertupfenleisten verziert. Eine kontinuierliche prähistorische Dauersiedlung konnte durch die bisherigen Grabungen nicht nachgewiesen werden, kann aber im heutigen Stand der Grabungen nicht ganz ausgeschlossen werden. Es finden sich Spuren von später Hallstattkeramik, Laugen- Melaunkeramik. Schon früh scheinen Beziehungen zu Norditalien gepflegt worden zu sein, wie dies Campanaware aus dem 1. Jh. v. Chr. sowie zeitgleiche republikanische Münzen belegen. Jedenfalls stellen die Eroberung der Alpenländer und die einsetzende Romanisierung einen Tiefpunkt in der Geschichte von Lavant dar, was sicherlich eng mit der von den Römern nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen konsequent betriebenen Absiedlung der Höhen einhergeht. Das Aufblühen der vis à vi auf dem anderen Drauufer liegenden römischen Stadt Aguntum (Municipium Claudium Aguntum) förderte selbstverständlich das Verlassen der Höhen. Die neue wirtschaftliche Potenz liegt ab nun für fast 3 Jahrhunderte im Talgrund (neue Straße, städtische Ansiedlung etc.). Die ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte sind daher im Fundbestand von Lavant kaum bis gar nicht nachzuweisen. Mit den im 3. Jh. n. Chr. einsetzenden Germaneneinfällen zieht sich die gefährdete Bevölkerung vermehrt auf die umliegenden Hügelhöhen, die den Einheimischen seit Urzeiten vertraut sind, zurück. Auch in Lavant setzt nun ein starker, wohl auch sorgfältig geplanter Siedlungsschub ein, dem auch ein Großteil der erhaltenen Architektur zuzuordnen ist. Lavant bleibt jedenfalls kontinuierlich bis in die Zeit um 600 n. Chr als dörfliche Haufensieldung bewohnt. Lavant kann aber im 4. und 5. Jh. n. Chr. keineswegs ausschließlich, wie bisher vielfach angenommen, die Funktion einer Fliehburg von Aguntum erfüllt haben, da sowohl die Stadt Aguntum als auch die Siedlung am Kirchbichl von Lavant nebeneinander existieren, wie der Fundbestand jetzt ganz klar belegt. Die spätantiken Häuser sowie der Fundbestand in Lavant zeigen jedenfalls eine gewisse Wohlhabenheit. Darauf weisen z. B. Reste von Fensterscheiben hin, insbesondere aber ein Schmelzofen für Eisen und ein großes hervorragendes Stück Roheisen, das beste "norische" Qualität aufweist. Auch die seit dem 3. Jh. n. Chr. auftauchende im Gebiet des heutigen Tunesien hergestellte Terra Sigillata Chiara wird bis ins 5. Jh. n. Chr. in Lavant gekauft, sowie nordafrikanische Amphoren und besonders Wein aus Palästina, worauf sog. Gazaamphoren hinweisen (4.-6. Jh. n. Chr.). Die letzte Münze vom Lavanter Kirchbichl ist eine westliche Prägung des Justinian aus dem 6. Jh., gefunden in der letzten Brandschicht des sog. Torwärterhauses. An der monographischen Druckvorbereitung wird gearbeitet.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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