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Menschenschmuggel und Menschenschleusung

Human Smuggling and Trafficking in Migrants

Irene Stacher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15283
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2002
  • Projektende 28.02.2005
  • Bewilligungssumme 128.346 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (90%); Soziologie (10%)

Keywords

    ILLEGAL MIGRATION, ORGANIZED CRIME, TRAFFICKLING IN HUMANS, SMUGGLING

Abstract Endbericht

Die Schleusung von Personen und grenzüberschreitender Menschenschmuggel sind eng zusammenhängende Aspekte eines Typus internationaler Migration, der sich in jüngster Vergangenheit in westeuropäischen Ländern, wie auch in anderen Teilen der Welt, zu einem neuen Massenphänomen entwickelt hat. Obwohl dieses Phänomen von erheblicher, auch politischer, Bedeutung ist, liegen bislang nur wenig empirisch fundierte Erkenntnisse über diesen Gegenstandsbereich vor. Der vorliegende Antrag reagiert auf diesen Forschungsbedarf. Geplant ist ein gemeinsames Forschungsprojekt ausgewiesener Forscher aus verschiedenen europäischen Transit- und Zielländern. Hauptziele des geplanten Projekts sind die Identifikation unterschiedlicher Herkunftskontexte, die Beschreibung verschiedener Typen der Schleusung und des Menschenschmuggels, sowie die Erklärung der Schleusungsdynamik. Vor dem Hintergrund eines gemeinsamen theoretischen Analyserahmens und auf der Basis zu erhebender Informationen (insbesondere Experteninterviews, einschlägige Dokumente und Interviews mit geschleusten Personen) soll eine internationale theoretische Perspektive entwickelt werden, aus der sowohl übergreifende als auch länderspezifische Entwicklungen und Strukturen der Schleusung und des Menschenschmuggels sichtbar werden

Während im gegenwärtigen öffentlichen und medialen Diskurs Menschenschmuggel (Schlepperei) primär als eine Form der "Organisierten Kriminalität" dargestellt wird, zeigen die Resultate der vorliegenden Forschungsarbeit, dass der Markt für Menschenschmuggel in vielen Fällen nicht notwendigerweise in mafia-ähnliche kriminelle Strukturen eingebunden ist. In vielen Regionen existieren höchst komplexe Märkte, auf denen Schmuggeldienstleitungen unterschiedlichster Art angeboten werden, aus denen MigrantInnen als potentiell "Kunden" auswählen können. Folglich ist das Phänomen des Menschenschmuggels nicht mit anderen transnationalen illegalen Aktivitäten, die häufig damit assoziiert werden, wie etwa Menschenhandel oder Drogen- und Waffenschmuggel gleichzusetzen, sondern weist vielmehr die Eigenschaften einer transnationalen Dienstleistungsbranche auf. Ein spezifisches Charakteristikum dieses Marktes ist die überragende Bedeutung, die sowohl der jeweiligen "Reputation" der SchmugglerInnen als auch dem "Vertrauen" zwischen allen an einer Schmuggeloperation Beteiligten zukommt. Daneben entwickeln SchmugglerInnen wie Geschmuggelte unterschiedlichste Strategien, um das Risiko "entdeckt" oder vom "Geschäftspartner" betrogen zu werden zu verringern. Innerhalb der Gruppen, die Schmuggeloperationen durchführen, besteht ein hohes Maß an Arbeitsteilung und hierarchischer Differenzierung. Die einzelnen Hierarchieebenen sind strikt voneinander abgeschottet und besonders riskante Teile der Operationen werden vielfach von "Außenseitern" durchgeführt. Die "Kunden" der SchmugglerInnen, sprich die MigrantInnen, die entsprechende Dienste in Anspruch nehmen wollen, versuchen ihrerseits die mit Schmuggeloperationen verbundenen Risken zu minimieren. Die vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen, dass sich MigrantInnen durchaus aktiv Informationen bezüglich der "auf dem Markt" existierenden Preise, der zu erwartenden "Qualität" der Angebote oder allfälliger "Garantien" verschaffen, und Anbieter mit "guter Reputation" auswählen. Das oft gezeichnete Bild von geschmuggelten MigrantInnen als vollständig fremdbestimmt und allein von den SchmugglerInnen abhängig, muss damit zumindest teilweise revidiert werden. Die im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojektes mit vormals geschmuggelten MigrantInnen durchgeführten Befragungen legen vielmehr den Schluss nahe, dass die mit einer Schmuggeloperation zwangsläufig verbundenen Risiken mehr oder weniger sorgfältig abgeschätzt, bewusst in Kauf genommen oder als unumgängliche Investition in ein Migrationsvorhaben betrachtet wurden.

Forschungsstätte(n)
  • International Centre for Migration Policy Development - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Friedrich Heckmann - Deutschland
  • Ferruccio Pastore, FIERI - Italien
  • Jeroen Doormernik - Niederlande
  • Sandro Cattacin, University of Geneva - Schweiz
  • Rosa Aparicio Gómez, Centro Nacional de Biotecnología - Spanien

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