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Die byzantinischen Bleisiegel in Österreich: Kirche, Familiennamen

Byzantine lead seals in Austria: Chruch, family and Christian names

Werner Seibt (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15319
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 16.04.2002
  • Projektende 30.06.2007
  • Bewilligungssumme 141.343 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (30%); Kunstwissenschaften (10%); Rechtswissenschaften (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (40%)

Keywords

    SIGILLOGRAPHIE, PROSOPOGRAPHIE, BYZANTINISCHES REICH, BYZANTINISCHE KIRCHE, BYZANTINISCHE KUNST

Abstract Endbericht

Die Siegel sind jener Bereich der byzantinischen Quellen, aus denen in Hinkunft die meisten neuen Erkenntnisse für die historische Forschung, insbesondere für Prosopographie, Verwaltungsgeschichte, historische Geographie und Kunstgeschichte zu erwarten sind. Während die meisten anderen Quellen bereits gut ediert sind, harrt auf sigillographischem Gebiet noch ein sehr großes Feld der gründlichen Bearbeitung. Nach älteren Vorarbeiten wurden erst im letzten halben Jahrhundert Fortschritte in den Methoden erzielt, hier müssen wir aber noch deutlich weiterschreiten. Kaum 20% des erhaltenen Bestandes können heute als ausreichend publiziert eingestuft werden. In methodologischer Sicht, wo die entscheidende Forschungsinnovation anzusiedeln ist, geht es primär um eine Verbesserung und Absicherung der Kriterien für eine relativ enge Datierung, ferner um das Problem, wann Bullen, die einander nur ähnlich sind, ein und derselben Person zugesprochen werden dürfen. Erst nach Klärung dieser Fragen kann an eine seriöse Kommentierung der Denkmäler herangegangen werden, mit der Aussicht auf relativ wahrscheinliche Identifizierungen mit anderweitig überlieferten Personen. Auch bezüglich der Entwicklung bestimmter Ämter, bezüglich der relativen Chronologie der Amtsträger im militärischen, zivilen und kirchlichen Bereich warten auf die Sigillographen in Hinkunft vermehrte Aufgaben. Der Ruf Wiens als eines der Zentren für byzantinische Siegelkunde fußt nicht zuletzt auf den Spezialdateien, die an der Kommission für Byzantinistik der ÖAW aufgebaut wurden, allen voran die systematische Photothek. Dagegen ist die Zahl der hier aufbewahrten Original-Siegel eher bescheiden (ca. 1200). In den 70er Jahren wurde (mit Hilfe des Fonds) ein erster Teil dieser Siegel vom Antragsteller des eingereichten Projektes bearbeitet (der Band erschien 1978 und umfasst 210 Nummern), und zwar die auf Kaiser, Kaiserhof und Titelwesen bezüglichen Bullen. Die Fortsetzung im Rahmen des derzeit laufenden Projektes ist den Bereichen Zentral- und Provinzialverwaltung gewidmet (ca. 400 Nummern). Das nun beantragte Projekt soll das Gesamtunternehmen abschließen, indem alle verbleibenden Gruppen (ca. 600 Siegel) wissenschaftlich aufbereitet werden. Als Mitarbeiterin ist Frau Dr. Alexandra-Kyriaki Wassiliou vorgesehen, die neben einer gediegenen Griechisch- Ausbildung im Rahmen ihres Doktorates und insbesondere durch das derzeit laufende Projekt zur ausgezeichneten Sigillographin wurde und mit der Dissertation schon gewisse Vorleistungen für das Projekt erbracht hat, sodass sie imstande ist, das gesamte Manuskript in den vorgesehenen drei Jahren abschließen zu können. Der Kommentar wird kurz und prägnant sein, sehr oft dem der Edition der Siegel in Dumbarton Oaks vergleichbar. Nicht zuletzt zur Reduktion der Reisekosten wird eine Wissenschaftlerin aus Russland, die an der Eremitage die zweitgrößte Siegelsammlung der Welt betreut, auf der Basis kleiner Werkverträge eingebunden werden, um Vergleichs- bzw. Parallelmaterial abzuchecken.

Die Siegel sind jener Bereich der byzantinischen Quellen, aus denen in Hinkunft die meisten neuen Erkenntnisse für die historische Forschung, insbesondere für Prosopographie, Verwaltungsgeschichte, historische Geographie und Kunstgeschichte zu erwarten sind. Während die meisten anderen Quellen bereits gut ediert sind, harrt auf sigillographischem Gebiet noch ein sehr großes Feld der gründlichen Bearbeitung. Nach älteren Vorarbeiten wurden erst im letzten halben Jahrhundert Fortschritte in den Methoden erzielt, hier müssen wir aber noch deutlich weiterschreiten. Kaum 20% des erhaltenen Bestandes können heute als ausreichend publiziert eingestuft werden. In methodologischer Sicht, wo die entscheidende Forschungsinnovation anzusiedeln ist, geht es primär um eine Verbesserung und Absicherung der Kriterien für eine relativ enge Datierung, ferner um das Problem, wann Bullen, die einander nur ähnlich sind, ein und derselben Person zugesprochen werden dürfen. Erst nach Klärung dieser Fragen kann an eine seriöse Kommentierung der Denkmäler herangegangen werden, mit der Aussicht auf relativ wahrscheinliche Identifizierungen mit anderweitig überlieferten Personen. Auch bezüglich der Entwicklung bestimmter Ämter, bezüglich der relativen Chronologie der Amtsträger im militärischen, zivilen und kirchlichen Bereich warten auf die Sigillographen in Hinkunft vermehrte Aufgaben. Der Ruf Wiens als eines der Zentren für byzantinische Siegelkunde fußt nicht zuletzt auf den Spezialdateien, die an der Kommission für Byzantinistik der ÖAW aufgebaut wurden, allen voran die systematische Photothek. Dagegen ist die Zahl der hier aufbewahrten Original-Siegel eher bescheiden (ca. 1200). In den 70er Jahren wurde (mit Hilfe des Fonds) ein erster Teil dieser Siegel vom Antragsteller des eingereichten Projektes bearbeitet (der Band erschien 1978 und umfasst 210 Nummern), und zwar die auf Kaiser, Kaiserhof und Titelwesen bezüglichen Bullen. Die Fortsetzung im Rahmen des derzeit laufenden Projektes ist den Bereichen Zentral- und Provinzialverwaltung gewidmet (ca. 400 Nummern). Das nun beantragte Projekt soll das Gesamtunternehmen abschließen, indem alle verbleibenden Gruppen (ca. 600 Siegel) wissenschaftlich aufbereitet werden. Als Mitarbeiterin ist Frau Dr. Alexandra-Kyriaki Wassiliou vorgesehen, die neben einer gediegenen Griechisch-Ausbildung im Rahmen ihres Doktorates und insbesondere durch das derzeit laufende Projekt zur ausgezeichneten Sigillographin wurde und mit der Dissertation schon gewisse Vorleistungen für das Projekt erbracht hat, sodass sie imstande ist, das gesamte Manuskript in den vorgesehenen drei Jahren abschließen zu können. Der Kommentar wird kurz und prägnant sein, sehr oft dem der Edition der Siegel in Dumbarton Oaks vergleichbar. Nicht zuletzt zur Reduktion der Reisekosten wird eine Wissenschaftlerin aus Russland, die an der Eremitage die zweitgrößte Siegelsammlung der Welt betreut, auf der Basis kleiner Werkverträge eingebunden werden, um Vergleichs- bzw. Parallelmaterial abzuchecken.

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