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Soziale Sicherung, Urbanisierung und Migration in Malawi

Social Security, Urbanization and Migration in Malawi

Otmar Höll (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15322
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2002
  • Projektende 31.12.2004
  • Bewilligungssumme 58.299 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (40%); Politikwissenschaften (60%)

Keywords

    SOZIALE SICHERHEIT, ENTWICKLUNGSLÄNDER, URBANISATION, MIGRATION, MALAWI

Abstract Endbericht

Staatliche soziale Sicherungssysteme sind in den meisten Entwicklungsländern nur sehr rudimentär vorhanden. Ein Grossteil der Bevölkerung ist von sogenannten "traditionellen" oder "informellen" sozialen Sicherungssystemen abhängig, wie Familie, Freunde, Nachbarn, die Kirchen, ethnische Vereinigungen oder NROs. Dies ist insbesondere im urbanen Raum der Fall. Migration ist eine soziale Sicherungsstrategie, um ökonomische und soziale Krisen im Herkunftsort zu überwinden. Migration bedeutet auch neue Unsicherheiten, da bisherigen soziale Sicherungsnetzwerk, wie etwa die Familie oder die dörfliche Gemeinschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Die soziale Sicherung urbaner MigrantInnen weist für gewöhnlich einen sogenannten "sozialen Sicherungsmix" auf, der "formelle", "informelle" und "traditionelle" soziale Sicherungssysteme und Beziehungen umfasst. Diese Sicherungssysteme schließen auch die ländlichen Haushalte im Herkunftsort ein. Diese Studie, die eine Folgestudie einer 1998 durchgeführten Forschung in einem urbanen Randgebiet von Lilongwe City, Malawi darstellt, hat zum Ziel die Veränderungen und die Dynamik sozialer Sicherungsstrategien im Laufe von Migration und Urbanisierung zu untersuchen. Es wird argumentiert, dass erst das Verständnis von sozialer Sicherung als dynamischer Prozess, der sich im Laufe von Migration und Urbanisierung reproduziert, adaptiert und transformiert, eine wichtige Voraussetzung für eine adäquate Analyse der Funktionsweise sozialer Sicherungsstrategien im urbanen Raum darstellt.

Soziale Sicherheit und Sozialpolitik haben in den letzten Jahren in der entwicklungspolitischen Diskussion und Forschung enorm an Bedeutung gewonnen. Vor dem Hintergrund von Armutsbekämpfung und den Millennium Development Goals (MDGs) der UNO werden neue Maßnahmen zu einer Umsetzung von sozialer Sicherheit in Entwicklungsländern diskutiert. Dabei stehen sogenannte `nicht-staatliche`, informelle und traditionelle Sicherungssysteme basierend auf verwandtschaftlichen, religiösen oder anderen kollektiven Netzwerken verstärkt im Mittelpunkt. Diese Studie argumentiert, dass aktuelle politische und analytische Ansätze von sozialer Sicherheit in Entwicklungsländer jedoch zu eng definiert sind um die komplexen sozialen, ökonomischen und kulturellen Realitäten sozialer Sicherheit in Entwicklungsländern zu erfassen. Ausgehend von einem umfassenden Verständnis von sozialer Sicherheit als einer gesellschaftlichen Praxis, die weit über ein wohlfahrtsstaatliches Verständnis hinausgeht, zeigt diese Analyse sozialer Sicherheitsstrategien von urbanen MigrantInnen in Lilongwe (Malawi), dass soziale Sicherheit in den meisten Entwicklungsländern ein Flickwerk aus verschiedensten Mechanismen darstellt, das in unterschiedlichste soziale, ökonomische, politische, kulturelle und rechtliche Beziehungen eingebettet ist. Dieses komplexe Netz sozialer Sicherheit umfasst nicht nur `formelle`, `informelle` und `traditionelle` Mechanismen. Es geht auch räumlich weit über die Stadt hinaus und schließt ländliche Lebensräume, ebenso wie die lokale und globale Ebene mitein. Die Langzeitstudie macht klar, dass soziale Sicherheitsnetzwerke höchst dynamische Gebilde sind, die sich in einem Zustand permanenter Veränderung und Anpassung an sich verändernde soziale, ökonomische und politische lokale und globale Gegebenheiten befinden. Mithilfe eines Forschungsansatzes, der traditionelle anthropologische Feldarbeit mit einer Analyse des Sozialpolitikfeldes verbindet, zeigt die Studie, dass wachsende Armut und HIV/Aids die sozialen Sicherheitsnetzwerke urbaner MigrantInnen trotz ihrer enormen Anpassungsfähigkeit in Hinblick auf ihre materielle und soziale Dimension eklatant einschränken. Vor dem Hintergrund einer neuen Sozialpolitik, die das soziale Kapital dieser informellen Netzwerke zum Zentrum einer neuen Sozialpolitik zu machen versucht (ILO, Weltbank), zeigt diese Studie, dass dieser Ansatz sowohl aus einer analytischen als auch aus einer politischen Perspektive heraus neu zu überdenken ist.

Forschungsstätte(n)
  • OIIP - Österreichisches Institut für Internationale Politik - 100%

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