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Flämischer Einfluß auf mitteleuropäsche Handschriften der Renaissance

Flemish influence on Central European Renaissance Manuscripts

Gerhard Schmidt (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17191
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.05.2004
  • Projektende 31.05.2006
  • Bewilligungssumme 143.450 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (80%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (5%); Philosophie, Ethik, Religion (5%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Books of Hours, Glockendon, German and Austrian illluminated manuscr, Narziss Renner, Flemish influences, Ulrich Thaler

Abstract Endbericht

Das Ziel des beantragten Projektes ist genau definiert: es geht um die Katalogisierung bestimmter reich illuminierter deutscher und österreichischer Handschriften - meistenteils Andachtsbücher - aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die in der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt werden. Die wichtigste Gruppe dieser Handschriften wurde durch die Nürnberger Buchmaler-Familie Glockendon illustriert, einige weitere durch Ulrich Thaler oder Narziss Renner, beides Augsburger Buchmaler; die ebenso reiche Ausstattung verschiedener anderer stammt von anonymen österreichischen oder deutschen Buchmalern. All diesen Handschriften ist ein grundlegendes Charakteristikum gemeinsam: der dominante Einfluß der flämischen Buchmalerei, sowohl in Ikonographie wie im stilistischen Habitus. Die einschlägigen profunden Kenntnisse der vorgesehenen Projektmitarbeiterin sind daher von unschätzbarem Vorteil bei der Bearbeitung dieser Handschriften und der dargelegten Problematik. Das bedeutendste und allgemein bekannte Verbindungsglied zwischen den beiden Kunstlandschaften war Kardinal Albrecht von Brandenburg. Er bestellte eine Reihe von Andachtsbüchern - durchwegs Prachtcodices - in der Werkstatt der in Nürnberg tätigen Buchmaler-Familie Glockendon, und zwar mit der ausdrücklichen Auflage, Illustrationszyklen Simon Benings, des bedeutendsten Vertreters der Gent-Brügger Buchmalerei, zu kopieren. Es ist jedoch allgemein bekannt, dass flämischer Einfluss schon zwei Jahrzehnter früher in die deutsche Buchmalerei Eingang gefunden hat, ohne dass mögliche Verbindungswege recherchiert worden wären. Es wurde in der Tat übersehen, dass bereits vor 1500 ein überaus zukunftsträchtiger Konnex in diesem Bereich zwischen Deutschland und den Niederlanden etabliert wurde: 1496/97 findet sich ein gewisser Petrus Alamire "van Nuerenborch" im Register der "Illustre Lieve Vrouwe Broederschap" in sHertogenbosch. Petrus Alamire ist das Pseudonym von Petrus Imhoff (namensgleich mit der bedeutenden Nürnberger Kaufmannsfamilie), und dieser Petrus Alamire sollte die zentrale Figur in der nicht zuletzt unter seiner Aegide aufblühenden Produktion flämischer Musikhandschriften werden, reich illuminierter Chorbücher, die die neue niederländische Polyphonie europaweit verbreiteten. Diese Chorbücher wurden nicht nur von Friedrich dem Weisen von Sachsen oder dem burgundisch-habsburgischen Hof bestellt, sondern eben auch von Nürnberger und Augsburger Patriziern: ein Einfallstor für flämische Buchkunst. Schließlich ist noch zu vermerken, daß selbst nach dem durch Albrecht von Brandenburg bewirkten massiven Einbruch flämischen Einflusses und unabhängig von diesem präzise ikonographische Abhängigkeiten festgestellt werden können, deren Weg noch nicht geklärt ist.

Ziel des Projektes war die Erstellung von Katalogbeschreibungen für eine bestimmte Gruppe reich illuminierter deutscher und österreichischer Handschriften - großteils Stundenbücher - die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden sind und in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien verwahrt werden. Ein wesentlicher Aspekt der Forschungsarbeit galt dabei der Analyse des allseits feststellbaren dominanten Einflusses der zeitgenössischen flämischen Buchmalerei auf die deutsche Handschriftenproduktion der Renaissance. Die bedeutendste und umfangreichste Gruppe dieser Codices wurde von der Nürnberger Buchmaler-Familie Glockendon illuminiert, einzelne auch von Ulrich Thaler und Narziß Renner, beides in Augsburg beheimatete Buchmaler; schließlich ist auch noch eine kleinere Handschriftengruppe betroffen, die von anonymen deutschen oder österreichischen Buchmalern ausgestattet wurde. Bislang galt Kardinal Albrecht von Brandenburg als das Verbindungsglied par excellence zwischen den beiden Bereichen der Handschriftenproduktion. Und er war in der Tat nicht nur der bedeutendste Besteller sowohl flämischer wie deutscher Handschriften, er beauftragte die deutschen Buchmaler ausdrücklich mit der Reproduktion ganzer Bilderzyklen flämischer Buchmaler, in erster Linie Simon Benings, des berühmtesten unter ihnen. Allerdings sind - und das war einer der Schwerpunkte der Forschungsarbeit - auch andere Transmissionswege zu berücksichtigen, vor, neben und nach Albrecht von Brandenburg. Vor und neben ihm sind es vor allem die reich illuminierten Musikhandschriften - vorwiegend Chorbücher - die ab den Neunzigerjahren des 15. Jahrhunderts europaweit Verbreitung fanden, zusammen mit der neuen niederländischen Polyphonie. Und diese Chorbücher wurden nicht nur von Fürsten- und Königshöfen in Sachsen, Spanien und Österreich bestellt, sondern auch von Nürnberger und Augsburger Patriziern, also in unmittelbarer Nähe der deutschen Buchmaler.. Nach Albrecht von Brandenburg und außerhalb des üblicherweise dominierenden Gent-Brügger Einflusses können in bereits einer manieristischen Stilphase angehörenden Handschriften engste ikonographische und kompositionelle Parallelen zwischen flämischen und deutschen Codices gefunden werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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