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Metapysik und Epistemologie der Nyaya-Tradition

Metaphysics und Epistemology of the Nyaya Tradition

Karin Preisendanz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17244
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2004
  • Projektende 30.09.2006
  • Bewilligungssumme 231.546 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Philosophie, Ethik, Religion (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%)

Keywords

    South Asian Studies, History of Indian Philosophy, Metaphysics, Epistemology, Nyaya, South Asian Manuscripts

Abstract Endbericht

Der Nyaya ("Logik"), bis in die Neuzeit hinein eine der wichtigsten Traditionen der klassischen indischen Philosophie, kristallisierte sich als eine systematische, vollentwickelte philosophische Tradition, mit starker Betonung von Metaphysik und Epistemologie, während der Zeit der Gupta-Herrscher in Südasien (4.-6. Jahrhundert) heraus. Das zentrale Grundwerk des Nyaya, das dem Weisen Aksapada aus dem Gotama-Klan zugeschriebene Nyayasutra, wurde höchstwahrscheinlich gegen Mitte des 5. Jahrhunderts von anonymen Redaktoren finalisiert und kurz danach von dem Philosophen Vatsyayana Paksilasvamin in seiner Gänze kommentiert. Dieser frühe Kommentar, der lediglich als Nyayabhasya ("Kommentar zum Nyaya") bekannt ist, ist von wesentlicher Bedeutung nicht nur für unser Verständnis der frühen Phase der Nyaya-Philosophie, sondern auch für unsere Kenntnis der anderen philosophischen Traditionen, die sich während der Gupta-Zeit und der unmittelbar vorangehenden Kushana-Zeit bildeten, da nur ein Bruchteil der reichen literarischen und wissenschaftlichen Produktion dieser Periode über die Jahrhunderte erhalten blieb. Das Nyayabhasya ist ferner der Hauptzeuge für die früheste Form, im Sinne des Umfangs und des Wortlautes, des Nyayasutra. Die große Wichtigkeit des Werkes, zusammen mit dem häufig unbefriedigenden Status des überlieferten Sanskrit-Textes, der in den gedruckten Ausgaben gegeben wird, verlangt eine neue, kritische Ausgabe des Nyayabhasya. Das Projekt zielt daher darauf ab, eine solche Ausgabe auf der Grundlage aller zugänglicher originaler Manuskripte des Werkes, von denen seit der Publikation der ersten "Pionier"-Ausgaben eine beträchtliche Zahl ans Tageslicht gekommen ist, zu erstellen, unter Berücksichtigung der Kommentare zum Nyayabhasya sowie des sekundären, unabhängigen Zeugnisses anderer, später verfasster philosophischer Werke der klassischen und frühmittelalterlichen Periode. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, Kopien der bekannten, in südasiatischen und westlichen Sammlungen erhaltenen Manuskripte verfügbar zu machen und weitere, noch nicht entdeckte Exemplare des Textes in südasiatischen Sammlungen zu lokalisieren. Der resultierende, verlässlichere und gut fundierte Text kann die Grundlage für einer neuen, ebenfalls kritische Übersetzung bilden, begleitet von einem tiefgehenden philologischen und historischen Kommentar, die Gegenstand eines zukünftigen Projekts sein wird. Das Projekt ist daraufhin angelegt, Indologen und indologisch orientierten Philosophiehistorikern ein wohl durchdachtes und historisch kontextualisiertes Bild der Metaphysik und Epistemologie zu geben, die in der klassischen Nyaya-Tradition in ihrer Anfangsphase entwickelt und vertreten wurden. Ferner wird es einen Beitrag leisten zur Dokumentation des vom Verfall bedrohten kulturellen Schatzes, den die südasiatischen philosophischen Sanskrit-Manuskripte darstellen.

Der Nyaya ("Logik"), bis in die Neuzeit hinein eine der wichtigsten Traditionen der klassischen indischen Philosophie, kristallisierte sich als eine systematische philosophische Tradition, mit starker Betonung von Metaphysik und Epistemologie, während der Zeit der Gupta-Herrscher in Südasien (4.-6. Jahrhundert) heraus. Das Grundwerk des Nyaya, das Nyayasutra, wurde höchstwahrscheinlich gegen Mitte des 5. Jahrhunderts von anonymen Bearbeitern finalisiert und kurz danach von dem Philosophen Vatsyayana Pakshilasvamin in seiner Gänze kommentiert. Dieser frühe Kommentar, der lediglich als Nyayabhashya ("Kommentar zum Nyaya") bekannt ist, ist von wesentlicher Bedeutung nicht nur für unser Verständnis der frühen Phase der Nyaya-Philosophie, sondern auch für unsere Kenntnis der anderen philosophischen Traditionen, die sich während der Gupta-Zeit und der unmittelbar vorangehenden Kushana-Zeit bildeten, da nur ein Bruchteil der reichen literarischen und wissenschaftlichen Produktion dieser Periode über die Jahrhunderte erhalten blieb. Das Nyayabhashya ist ferner der Hauptzeuge für die früheste Form des Nyayasutra, im Sinne seines Bestands und des Wortlautes und Umfangs der Aphorismen. Die große Wichtigkeit des Werkes, zusammen mit dem häufig unbefriedigenden Status des überlieferten Sanskrit- Textes, der in den gedruckten Ausgaben gegeben wird, verlangte eine neue, kritische Ausgabe des Nyayabhashya. Das Projekt schuf die Grundlagen hierfür. Kopien von etwa fünfzig Manuskripten des Nyayabhashya in mehreren indischen Schriften wurden vor allem aus Südasien beschafft, darunter auch von solchen, die in bislang unerforschten südasiatischen Sammlungen entdeckt wurden. Ein einmaliges Archiv, das auch Kopien von Manuskripten anderer relevanter Nyaya-Werke enthält, wurde aufgebaut, welches auch einen Beitrag zur Dokumentation des vom Verfall bedrohten kulturellen Schatzes der südasiatischen philosophischen Sanskrit- Manuskripte leistet. Nach ausführlicher Beschreibung wurden die Manuskripte zum ersten Kapitel des Textes kollationiert. Die textkritische Analyse der zahlreichen Lesarten resultierte in völlig neuen Erkenntnissen zur Überlieferung des Nyayabhashya. Es konnte gezeigt werden, dass zwei Manuskripte aus dem Westen und Süden Indiens (Jaisalmer in Rajasthan und Trivandrum in Kerala) einen Text bewahren, der dem ursprünglichen Wortlaut bedeutend näher ist als derjenige, der sich in der großen Mehrheit der Manuskripte und den gedruckten Ausgaben findet. Dieser wichtige Befund konnte durch textkritische Berücksichtigung der späteren Kommentare zum Nyayabhashya sowie des sekundären Zeugnisses anderer, später verfasster philosophischer Werke gestützt werden. Es konnte ferner gezeigt werden, dass im Jaisalmer- und im Trivandrum-Manuskript eine frühere Form der Aphorismen des Nyayasutra erhalten ist. Die ersten Schritte in der Erstellung der kritischen Ausgabe, die im Projekt unternommen wurden, zeigen, dass ein ursprünglicherer, wohl begründeter Text des Nyayabhashya in der Tat etabliert werden kann. Dies wird im Folgeprojekt für etwa die Hälfte des Werkes geschehen, begleitet von Studien zu metaphysischen und epistemologischen Themen auf der Grundlage des revidierten Textes.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Siniruddha Dash, University of Madras - Indien
  • Sheldon Pollock, Columbia University New York - Vereinigte Staaten von Amerika

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