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FRET und FCS Messungen der HRV/Rezeptor Interaktion

FRET and FCS Measurements of HRV / Receptor Interactions

Dieter Blaas (ORCID: 0000-0002-9612-3376)
  • Grant-DOI 10.55776/P17516
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2004
  • Projektende 31.10.2007
  • Bewilligungssumme 134.474 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (20%); Gesundheitswissenschaften (50%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (10%); Physik, Astronomie (20%)

Keywords

    Very-Low Density Lipoprotein Receptor, Fluorescence Correlation Spectometry, Human Rhinovirus, Fluorescence Resonance Energy Transfer, Picornavirus, Viral Inhibitor

Abstract Endbericht

Die Röntgenstruktur eines Komplexes zwischen dem Schnupfenvirus HRV2 (humanes Rhinovirus Serotyp 2) und einem vom very-low density Lipoprotein Rezeptor (VLDLR) abgeleiteten Fragment, das die Bindungsrepeats 2 und 3 umfasst, zeigt, dass fünf Kopien des repeats 3 (V3) rund um die fünf-zählige Achse der icosahedrischen Symmetrie des Viruskapsids binden. Das repeat V2 ist nicht sichtbar und nimmt daher wahrscheinlich nicht an der Bindung Teil. Die N termini und die C-termini der benachbarten Module im Komplex sind etwa 10 Å voneinander entfernt was darauf hindeutet, dass fünf repeats innerhalb eines einzelnen Moleküls simultan binden können, wenn sie konkatemerisiert werden. Dies wird durch den Befund gestützt, dass artifizielle Konkatemere eine Zunahme des zellprotektiven Effektes mit der Anzahl der repeats im Molekül zeigen, wenn diese rekombinanten Proteine zusammen mit dem Virus zur HeLa Zellkultur zugegeben werden. Dieser Befund könnte bedeuten, dass die antivirale Wirkung auf eine Stabilisierung des Virus zurückzuführen ist indem die Freisetzung der genomischen RNA verhindert wird. Unsere Befunde führen auch zu der Frage ob die Interaktion des Virus mit den natürlich vorkommenden Membranproteinen, wie dem low-density Lipoprotein Rezeptor (LDLR) und dem LDLR-related Protein (LRP), über die Bindung mehrer Module innerhalb eines einzelnen Rezeptormoleküls erfolgt. Die Geometrie der Bindung solcher Moleküle soll mittels Fluoreszenz Resonanz Energie Transfer (FRET) Methoden untersucht werden. N-Terminus und C-Terminus artifizieller Konkatemere oder natürlicher Rezeptorfragmente werden dazu mit einem geeigneten FRET Paar markiert. Das Auftreten von FRET in der Gegenwart von Virus zeigt, dass C- und N-Termini innerhalb der Förster Distanz zu liegen kommen. Diese Studien werden durch Affinitätsmessungen an verschiedenen künstliche Konkatemeren und löslichen Fragmenten der natürlichen Rezeptoren mittels Fluoreszenz-Korrelations-Spektrometrie ergänzt. Die minimale, zur Viruserkennung erforderliche Struktur wird identifiziert und der Einfluss von Linker-Länge und Sequenz auf die Bindungsaffinität bestimmt werden. Es ist zu erwarten, dass durch Anpassung der Linker-Länge sehr effiziente Inhibitoren der Virusinfektion erhalten werden. Diese Studien erschließen die Grundlagen der Virusneutralization und führen zu einem besseren Verständnis der Prinzipien der Protein - Protein Interaktion. Sie könnten auch zu neuen Ansatzpunkten für die Herstellung von Virusinhibitoren führen.

Die Röntgenstruktur eines Komplexes zwischen dem Schnupfenvirus HRV2 (humanes Rhinovirus Serotyp 2) und einem vom very-low density Lipoprotein Rezeptor (VLDLR) abgeleiteten Fragment, das die Bindungsrepeats 2 und 3 umfasst, zeigt, dass fünf Kopien des repeats 3 (V3) rund um die fünf-zählige Achse der icosahedrischen Symmetrie des Viruskapsids binden. Das repeat V2 ist nicht sichtbar und nimmt daher wahrscheinlich nicht an der Bindung Teil. Die N termini und die C-termini der benachbarten Module im Komplex sind etwa 10 Å voneinander entfernt was darauf hindeutet, dass fünf repeats innerhalb eines einzelnen Moleküls simultan binden können, wenn sie konkatemerisiert werden. Dies wird durch den Befund gestützt, dass artifizielle Konkatemere eine Zunahme des zellprotektiven Effektes mit der Anzahl der repeats im Molekül zeigen, wenn diese rekombinanten Proteine zusammen mit dem Virus zur HeLa Zellkultur zugegeben werden. Dieser Befund könnte bedeuten, dass die antivirale Wirkung auf eine Stabilisierung des Virus zurückzuführen ist indem die Freisetzung der genomischen RNA verhindert wird. Unsere Befunde führen auch zu der Frage ob die Interaktion des Virus mit den natürlich vorkommenden Membranproteinen, wie dem low-density Lipoprotein Rezeptor (LDLR) und dem LDLR-related Protein (LRP), über die Bindung mehrer Module innerhalb eines einzelnen Rezeptormoleküls erfolgt. Die Geometrie der Bindung solcher Moleküle soll mittels Fluoreszenz Resonanz Energie Transfer (FRET) Methoden untersucht werden. N-Terminus und C-Terminus artifizieller Konkatemere oder natürlicher Rezeptorfragmente werden dazu mit einem geeigneten FRET Paar markiert. Das Auftreten von FRET in der Gegenwart von Virus zeigt, dass C- und N-Termini innerhalb der Förster Distanz zu liegen kommen. Diese Studien werden durch Affinitätsmessungen an verschiedenen künstliche Konkatemeren und löslichen Fragmenten der natürlichen Rezeptoren mittels Fluoreszenz-Korrelations-Spektrometrie ergänzt. Die minimale, zur Viruserkennung erforderliche Struktur wird identifiziert und der Einfluss von Linker-Länge und Sequenz auf die Bindungsaffinität bestimmt werden. Es ist zu erwarten, dass durch Anpassung der Linker-Länge sehr effiziente Inhibitoren der Virusinfektion erhalten werden. Diese Studien erschließen die Grundlagen der Virusneutralization und führen zu einem besseren Verständnis der Prinzipien der Protein - Protein Interaktion. Sie könnten auch zu neuen Ansatzpunkten für die Herstellung von Virusinhibitoren führen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 5%
  • Medizinische Universität Wien - 87%
  • Universität Linz - 8%
Nationale Projektbeteiligte
  • Hermann J. Gruber, Universität Linz , assoziierte:r Forschungspartner:in
  • Gottfried Köhler, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Elizabeth Hewat, Institut de Biologie Structurale - Frankreich
  • Ignacio Fita, Spanish National Research Council - Spanien

Research Output

  • 152 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2009
    Titel Conformation of Receptor Adopted upon Interaction with Virus Revealed by Site-Specific Fluorescence Quenchers and FRET Analysis
    DOI 10.1021/ja807917t
    Typ Journal Article
    Autor Wruss J
    Journal Journal of the American Chemical Society
    Seiten 5478-5482
  • 2009
    Titel Low pH-Triggered Beta-Propeller Switch of the Low-Density Lipoprotein Receptor Assists Rhinovirus Infection
    DOI 10.1128/jvi.01312-09
    Typ Journal Article
    Autor Konecsni T
    Journal Journal of Virology
    Seiten 10922-10930
    Link Publikation
  • 2008
    Titel Gas-Phase Electrophoretic Molecular Mobility Analysis of Size and Stoichiometry of Complexes of a Common Cold Virus with Antibody and Soluble Receptor Molecules
    DOI 10.1021/ac702463z
    Typ Journal Article
    Autor Laschober C
    Journal Analytical Chemistry
    Seiten 2261-2264
  • 2008
    Titel Minor group human rhinovirus–receptor interactions: Geometry of multimodular attachment and basis of recognition
    DOI 10.1016/j.febslet.2008.12.014
    Typ Journal Article
    Autor Querol-Audí J
    Journal FEBS Letters
    Seiten 235-240
    Link Publikation
  • 2007
    Titel Human Rhinovirus Type 54 Infection via Heparan Sulfate Is Less Efficient and Strictly Dependent on Low Endosomal pH
    DOI 10.1128/jvi.02160-06
    Typ Journal Article
    Autor Khan A
    Journal Journal of Virology
    Seiten 4625-4632
    Link Publikation
  • 2006
    Titel Nonneutralizing Human Rhinovirus Serotype 2-Specific Monoclonal Antibody 2G2 Attaches to the Region That Undergoes the Most Dramatic Changes upon Release of the Viral RNA
    DOI 10.1128/jvi.01399-06
    Typ Journal Article
    Autor Hewat E
    Journal Journal of Virology
    Seiten 12398-12401
    Link Publikation

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