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Kommentar zu Marsilio Ficino, De amore

Marsilio Ficino, De amore: A Commentary

Eugen Dönt (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17588
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2004
  • Projektende 30.11.2007
  • Bewilligungssumme 156.595 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Philosophie, Ethik, Religion (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (40%)

Keywords

    Platonismus, Platon, Philosophie, Marsilio Ficino

Abstract Endbericht

Marsilio Ficinos (1433-1499) Schrift DE AMORE (1466) ist formal als Interpretation zu Platons Symposion und wie dieses als Abfolge von sieben aufeinander folgender Reden gestaltet. Sie ist ein zentrales Dokument für das philosophische Denken der Renaissance, das sich als Synthese neuplatonischer und mittelalterlicher Theorien in Auseinandersetzung mit dem Christentum präsentiert. Die besondere Stellung des Textes zwischen Antike, Mittelalter und Moderne ist die Ursache für seine Vielschichtigkeit und macht eine eingehende, philologisch- philosophische Erklärung erforderlich. Ziel des Projektes ist die erstmalige Kommentierung der Schrift DE AMORE, die als ein Kompendium der Renaissance-Philosophie gelesen werden kann. Das von Ficino geschaffene philosophische System bildet überdies die Grundlage für die Rezeption des Platonismus in bildender Kunst, Literatur und Philosophie der folgenden Jahrhunderte. Die Erklärung der antiken griechischen und lateinischen Quellen und die Interpretation der literarischen und philosophischen Kontexte in Ficinos DE AMORE schärfen überdies den Blick für ein genaueres Verständnis der geistesgeschichtlichen Zusammenhänge europäischen Denkens.

Marsilio Ficinos (1433-1499) Schrift DE AMORE (1466) ist formal als Interpretation zu Platons Symposion und wie dieses als Abfolge von sieben aufeinander folgender Reden gestaltet. Sie ist ein zentrales Dokument für das philosophische Denken der Renaissance, das sich als Synthese neuplatonischer und mittelalterlicher Theorien in Auseinandersetzung mit dem Christentum präsentiert. Die besondere Stellung des Textes zwischen Antike, Mittelalter und Moderne ist die Ursache für seine Vielschichtigkeit und macht eine eingehende, philologisch- philosophische Erklärung erforderlich. Ziel des Projektes ist die erstmalige Kommentierung der Schrift DE AMORE, die als ein Kompendium der Renaissance-Philosophie gelesen werden kann. Das von Ficino geschaffene philosophische System bildet überdies die Grundlage für die Rezeption des Platonismus in bildender Kunst, Literatur und Philosophie der folgenden Jahrhunderte. Die Erklärung der antiken griechischen und lateinischen Quellen und die Interpretation der literarischen und philosophischen Kontexte in Ficinos DE AMORE schärfen überdies den Blick für ein genaueres Verständnis der geistesgeschichtlichen Zusammenhänge europäischen Denkens.

Forschungsstätte(n)
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