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Materialität und Zeitlichkeit performativer Sprechakte

Materiality and Temporality of Performative Speech Acts

Arno Böhler (ORCID: 0000-0003-2892-737X)
  • Grant-DOI 10.55776/P17600
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2005
  • Projektende 31.12.2007
  • Bewilligungssumme 232.307 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (25%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (25%); Philosophie, Ethik, Religion (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (25%)

Keywords

    Speech Act theory, Resistance and automation: in passive, Performative concept of truth, Performing arts, Passive Synthesis, Art as a new paradigm of truth

Abstract Endbericht

In seinem 2002 erschienenen Sammelband "Performanz" hat Uwe Wirth überzeugend darlegt, dass dieser Terminus im 20. Jahrhundert nicht nur zu einem zentralen Thema sprachphilosophischer, sondern auch kulturphilosophischer Überlegungen geworden ist. Mit der Frage "How to do things with Words?" hat Austin offensichtlich einen Diskurs ins Rollen gebracht, der Vertreter unterschiedlichster philosophischer, sprach- und kulturwissenschaftlicher Traditionen zu heftigen Reaktionen provoziert hat. Paradigmatisch dafür steht der leidenschaftliche Disput zwischen Searle und Derrida, in dem zwei führende Vertreter der Philosophie des 20. Jahrhunderts verbal in den Krieg gezogen sind, um ihre heterogenen Lesarten in Bezug auf das Erbe der Austin`schen Sprechakttheorie aufs Heftigste zu verteidigen. Ein Sachverhalt, der darauf hinweist, dass diese Theorie an elementare Bedürfnisse rührt (passive Synthesen), die von dieser Lehre in ihrer Geltung in Frage gestellt werden. In unserem Forschungsvorhaben sollen daher primär auch nicht Fragen gestellt werden wie "Wie soll das Austin`sche Erbe "richtig" (auf)gelesen und der philosophische Rechtsstreit unter den Erben seiner Lehre möglichst "gerecht" geschlichtet werden?" Vielmehr wird es uns um Fragen gegangen sein wie "Warum ist diese Theorie überhaupt in der Lage, so heftige Reaktionen bei den Lesern auszulösen?", "Sollte sich die Performanz der Sprache etwa als ein Phänomen erweisen, das ganz besonders dafür prädestiniert ist, bei den Interpreten auf heftige Widerstände zu stoßen, die sich zu Wort melden, sobald diese Lehre aufgelesen und ausgelegt wird?" Es wird ein zentrales Anliegen unseres Forschungsprojekts sein, aufzuzeigen, dass es die "all zu einfache Vorstellung von Wahrheit" (Austin) als adaequatio intellectus ad rem bzw. rei ad intellectum ist, die in "How to do things with words" auf dem Spiel steht. Dieses tief eingefleischte Bild von Wahrheit setzt aber eine quasi-prästablisierte Harmonie zwischen dem realen Akt der Verbalisierung und dem, was darin ausgedrückt wird, voraus. Eine Unterscheidung, die bei performativen Äußerung notwendig verwischt wird, da der reale Akt einer performativen Sprechhandlung selbst ein konstitutives Moment der idealen Bedingungen darstellt, die erfüllt werden müssen, damit ein performativer Sprechakt überhaupt stattfinden kann. Haben wir uns aber erst einmal von der metaphysischen Vorstelllung von Wahrheit als "Vorstellung von der Entsprechung zu den Tatsachen" gelöst, dann drängt sich die Frage auf, wie ein Wahrheitskonzept aussehen könnte, das den performativen Charakter Sprache ausdrücklich reflektiert. Würde ein solches Wahrheitskonzept nicht mit dem konfrontiert, was uns die Künste zu denken geben?

In seinem 2002 erschienenen Sammelband "Performanz" hat Uwe Wirth überzeugend darlegt, dass dieser Terminus im 20. Jahrhundert nicht nur zu einem zentralen Thema sprachphilosophischer, sondern auch kulturphilosophischer Überlegungen geworden ist. Mit der Frage "How to do things with Words?" hat Austin offensichtlich einen Diskurs ins Rollen gebracht, der Vertreter unterschiedlichster philosophischer, sprach- und kulturwissenschaftlicher Traditionen zu heftigen Reaktionen provoziert hat. Paradigmatisch dafür steht der leidenschaftliche Disput zwischen Searle und Derrida, in dem zwei führende Vertreter der Philosophie des 20. Jahrhunderts verbal in den Krieg gezogen sind, um ihre heterogenen Lesarten in Bezug auf das Erbe der Austin`schen Sprechakttheorie aufs Heftigste zu verteidigen. Ein Sachverhalt, der darauf hinweist, dass diese Theorie an elementare Bedürfnisse rührt (passive Synthesen), die von dieser Lehre in ihrer Geltung in Frage gestellt werden. In unserem Forschungsvorhaben sollen daher primär auch nicht Fragen gestellt werden wie "Wie soll das Austin`sche Erbe "richtig" (auf)gelesen und der philosophische Rechtsstreit unter den Erben seiner Lehre möglichst "gerecht" geschlichtet werden?" Vielmehr wird es uns um Fragen gegangen sein wie "Warum ist diese Theorie überhaupt in der Lage, so heftige Reaktionen bei den Lesern auszulösen?", "Sollte sich die Performanz der Sprache etwa als ein Phänomen erweisen, das ganz besonders dafür prädestiniert ist, bei den Interpreten auf heftige Widerstände zu stoßen, die sich zu Wort melden, sobald diese Lehre aufgelesen und ausgelegt wird?" Es wird ein zentrales Anliegen unseres Forschungsprojekts sein, aufzuzeigen, dass es die "all zu einfache Vorstellung von Wahrheit" (Austin) als adaequatio intellectus ad rem bzw. rei ad intellectum ist, die in "How to do things with words" auf dem Spiel steht. Dieses tief eingefleischte Bild von Wahrheit setzt aber eine quasi-prästablisierte Harmonie zwischen dem realen Akt der Verbalisierung und dem, was darin ausgedrückt wird, voraus. Eine Unterscheidung, die bei performativen Äußerung notwendig verwischt wird, da der reale Akt einer performativen Sprechhandlung selbst ein konstitutives Moment der idealen Bedingungen darstellt, die erfüllt werden müssen, damit ein performativer Sprechakt überhaupt stattfinden kann. Haben wir uns aber erst einmal von der metaphysischen Vorstelllung von Wahrheit als "Vorstellung von der Entsprechung zu den Tatsachen" gelöst, dann drängt sich die Frage auf, wie ein Wahrheitskonzept aussehen könnte, das den performativen Charakter Sprache ausdrücklich reflektiert. Würde ein solches Wahrheitskonzept nicht mit dem konfrontiert, was uns die Künste zu denken geben?

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Hans-Dieter Bahr, Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
  • Susanne Valerie Granzer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Sybille Krämer, Freie Universität Berlin - Deutschland
  • Volker Gerhardt, Humboldt-Universität zu Berlin - Deutschland
  • Christian Bermes, Universität Trier - Deutschland
  • Fawzi Boubia, Ecole Nationale Superieure d Ingenieurs de Caen - Frankreich
  • Robin Kelly, Columbia University New York - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Avital Ronell, New York University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Thomas Pepper, University of Minnesota Medical School - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 250 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel ß-catenin regulates FOXP2 transcriptional activity via multiple binding sites
    DOI 10.1111/febs.15656
    Typ Journal Article
    Autor Richter G
    Journal The FEBS Journal
    Seiten 3261-3284
    Link Publikation
  • 2020
    Titel MAPK signaling determines lysophosphatidic acid (LPA)-induced inflammation in microglia
    DOI 10.1186/s12974-020-01809-1
    Typ Journal Article
    Autor Plastira I
    Journal Journal of Neuroinflammation
    Seiten 127
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Myeloperoxidase-Derived 2-Chlorohexadecanal Is Generated in Mouse Heart during Endotoxemia and Induces Modification of Distinct Cardiomyocyte Protein Subsets In Vitro
    DOI 10.3390/ijms21239235
    Typ Journal Article
    Autor Prasch J
    Journal International Journal of Molecular Sciences
    Seiten 9235
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Astaxanthin exerts protective effects similar to bexarotene in Alzheimer's disease by modulating amyloid-beta and cholesterol homeostasis in blood-brain barrier endothelial cells
    DOI 10.1016/j.bbadis.2019.04.019
    Typ Journal Article
    Autor Fanaee-Danesh E
    Journal Biochimica et Biophysica Acta (BBA) - Molecular Basis of Disease
    Seiten 2224-2245
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Pharmacological Inhibition of Serine Palmitoyl Transferase and Sphingosine Kinase-1/-2 Inhibits Merkel Cell Carcinoma Cell Proliferation
    DOI 10.1016/j.jid.2018.10.024
    Typ Journal Article
    Autor Bhat V
    Journal Journal of Investigative Dermatology
    Seiten 807-817
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Serum amyloid A is a soluble pattern recognition receptor that drives type 2 immunity
    DOI 10.1038/s41590-020-0698-1
    Typ Journal Article
    Autor Smole U
    Journal Nature Immunology
    Seiten 756-765
    Link Publikation

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