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Der Embolos in Ephesos

The Embolo in Ephesos

Hilke Thür (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17617
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2004
  • Projektende 31.12.2007
  • Bewilligungssumme 185.997 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Bauwesen (50%); Geschichte, Archäologie (50%)

Keywords

    Klassische Archäologie, Bauforschung, Kulturgeschichte, Brunnenbauten, Grab- und Ehrenbauten, Stadtentwicklung

Abstract Endbericht

Die Kuretenstraße, antik Embolos, verläuft in der Talsenke zwischen den beiden Stadtbergen von Ephesos und verbindet die obere mit der unteren Agora. Als urbane Hauptstraße lieferte sie in hellenistisch-römischer Zeit den idealen Standort für Ehren-, Grab- sowie Repräsentationsbauten und bis in das 6./7. Jh. n. Chr. eine spektakuläre Kulisse für die in der Spätantike zahllosen Festumzüge. Die Bauten der teils am Beginn, großteils in der Mitte des 20. Jhs. ausgegrabenen Pracht-straße wurden zwar nach der Aufdeckung den damaligen Methoden gemäß untersucht und teils rekonstruiert, keiner der Bauten wurde aber publiziert. In einer zweiten Forschungsphase wurden ab 1980 mit moderner Methodik durchgeführte Bauuntersuchungen für das Hadrianstor vorgelegt, für zwei weitere Monumente, das Heroon und das Oktogon, existieren umfangreiche Vorarbeiten. Mit dem beantragten Projekt sollen drei Einzelbauten des Embolos, das Heroon, das Oktogon und das Nymphäum Traiani publikationsreif bearbeitet werden. Dabei kann in allen Fällen auf vorläufige Rekonstruktionen zurückgegriffen werden: Das hellenistische Heroon, ein -förmiger Bau mit einem Wasserbecken war zweigeschossig; über dem massiven Sockel mit einer dorischen Blendarchitektur erhob sich ein offenes Obergeschoß in ionischer Ordnung. Ein Relieffries stellt ev. einen Bezug zum mythischen Stadtgründer Androklos her (1). Das frühkaiserzeitliche Oktogon, ein Grabbau der Mausoleumsgrundform verbindet wahrscheinlich erstmals einen polygonalen Grundriß mit einem Monopteros mit pyramidalem Dach. Die Grabherrin kann die in Ephesos ermordete ptolemaische Prinzessin Arsinoe IV. sein (2). Das Nymphäum Traiani verkörpert als Leitungskopf einer Fernwasserleitung einen entwicklungsgeschichtlich weit fortgeschrittenen Typ der Tabernakelfassade. Im Kontext der Kenntnis seines bei Plinius (epist. 6,31,3) genannten Bauherrn, Ti. Claudius Aristion, kommt dem gewählten Standort eine besondere Bedeutung zu (3). Weitere Aussagen liefert die Statuenausstattung, die neu bearbeitet und bewertet wird (4). Am Embolos wurden in den letzten 10 Jahren verschiedene Grabungen durchgeführt. Die Aufarbeitung und Auswertung der Funde ist für die Datierung des Heroon und des Oktogon be-weisführend; die synoptische Auswertung ist zudem grundlegend für die urbanistische Form des unteren Embolos im Hellenismus und der frühen Kaiserzeit (5). Die Rekonstruktion der Baupha-sen des Embolos, für die bereits erhebliche Vorarbeiten geleistet wurden, sollen fortgesetzt und so aufbereitet werden, daß die Erkenntnisse zum Wandel des innerstädtischen Raumes der griechisch - römischen Metropole Ephesos auch virtuell dargestellt und ausgewertet werden können (6). Mit den beantragten Personalkosten soll drei förderungswürdigen jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit gegeben werden, ein wissenschaftlich anspruchsvolles Thema zu bearbeiten und mit dieser Arbeit zu promovieren.

Die Kuretenstraße, antik Embolos, verläuft in der Talsenke zwischen den beiden Stadtbergen von Ephesos und verbindet die obere mit der unteren Agora. Als urbane Hauptstraße lieferte sie in hellenistisch-römischer Zeit den idealen Standort für Ehren-, Grab- sowie Repräsentationsbauten und bis in das 6./7. Jh. n. Chr. eine spektakuläre Kulisse für die in der Spätantike zahllosen Festumzüge. Die Bauten der teils am Beginn, großteils in der Mitte des 20. Jhs. ausgegrabenen Pracht-straße wurden zwar nach der Aufdeckung den damaligen Methoden gemäß untersucht und teils rekonstruiert, keiner der Bauten wurde aber publiziert. In einer zweiten Forschungsphase wurden ab 1980 mit moderner Methodik durchgeführte Bauuntersuchungen für das Hadrianstor vorgelegt, für zwei weitere Monumente, das Heroon und das Oktogon, existieren umfangreiche Vorarbeiten. Mit dem beantragten Projekt sollen drei Einzelbauten des Embolos, das Heroon, das Oktogon und das Nymphäum Traiani publikationsreif bearbeitet werden. Dabei kann in allen Fällen auf vorläufige Rekonstruktionen zurückgegriffen werden: Das hellenistische Heroon, ein -förmiger Bau mit einem Wasserbecken war zweigeschossig; über dem massiven Sockel mit einer dorischen Blendarchitektur erhob sich ein offenes Obergeschoß in ionischer Ordnung. Ein Relieffries stellt ev. einen Bezug zum mythischen Stadtgründer Androklos her (1). Das frühkaiserzeitliche Oktogon, ein Grabbau der Mausoleumsgrundform verbindet wahrscheinlich erstmals einen polygonalen Grundriß mit einem Monopteros mit pyramidalem Dach. Die Grabherrin kann die in Ephesos ermordete ptolemaische Prinzessin Arsinoe IV. sein (2). Das Nymphäum Traiani verkörpert als Leitungskopf einer Fernwasserleitung einen entwicklungsgeschichtlich weit fortgeschrittenen Typ der Tabernakelfassade. Im Kontext der Kenntnis seines bei Plinius (epist. 6,31,3) genannten Bauherrn, Ti. Claudius Aristion, kommt dem gewählten Standort eine besondere Bedeutung zu (3). Weitere Aussagen liefert die Statuenausstattung, die neu bearbeitet und bewertet wird (4). Am Embolos wurden in den letzten 10 Jahren verschiedene Grabungen durchgeführt. Die Aufarbeitung und Auswertung der Funde ist für die Datierung des Heroon und des Oktogon be-weisführend; die synoptische Auswertung ist zudem grundlegend für die urbanistische Form des unteren Embolos im Hellenismus und der frühen Kaiserzeit (5). Die Rekonstruktion der Baupha-sen des Embolos, für die bereits erhebliche Vorarbeiten geleistet wurden, sollen fortgesetzt und so aufbereitet werden, daß die Erkenntnisse zum Wandel des innerstädtischen Raumes der griechisch - römischen Metropole Ephesos auch virtuell dargestellt und ausgewertet werden können (6). Mit den beantragten Personalkosten soll drei förderungswürdigen jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit gegeben werden, ein wissenschaftlich anspruchsvolles Thema zu bearbeiten und mit dieser Arbeit zu promovieren.

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