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Muhammad Asad (Leopold Weiss) am saudischen Hof, 1927-1932

Muhammad Asad (Leopold Weiss) at the Saudi court, 1927-1932

Günther Windhager (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17657
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2005
  • Projektende 31.10.2009
  • Bewilligungssumme 166.822 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (20%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (10%); Soziologie (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Travel Writing, Biography, Colonial Discourse, Saudi Arabia, Indentity, Ethnography

Abstract Endbericht

Im Zentrum dieses Forschungsprojekts steht der 1900 in Lemberg (damals Österreich-Ungarn, heute L`viv, Ukraine) geborene und in einem jüdischen Elternhaus in Lemberg und Wien aufgewachsene Islamkonvertit Leopold Weiss alias Muhammad Asad (gest. 1992 Mijas, Spanien). Im Anschluss an eine frühe Karriere als Nahost-Korrespondent führender europäischer Tageszeitungen war Asad an der Gründung des Staates Pakistan beteiligt, den er 1952 als Gesandter bei den UN vertrat. Mit seinem theoretischen Werk, u. a. einer kommentierten Übersetzung des Koran ins Englische, wurde Asad nicht nur zu einem einflussreichen muslimischen Denker und Autor seiner Zeit, sondern auch zu einem bedeutenden Mittler zwischen der islamischen Welt und dem Westen. Trotz des verstärkten Interesses, welches sein Leben und Werk in den letzten Jahren auf sich zog, liegt mit der Studie des Antragstellers, "Leopold Weiss alias Muhammad Asad. Von Galizien nach Arabien, 1900-1927" (2002), die bis heute einzige Monografie vor. Das beantragte Projekt schließt unmittelbar an diese Arbeit an und konzentriert sich auf die Periode von 1927 bis 1932, die Asad als Korrespondent auf dem Gebiet des heutigen Königreiches Saudi-Arabien (gegr. 1932) verbrachte. Als enger Vertrauter von König Abd al-Aziz Al Saud, dem Gründer des Königreichs Saudi-Arabien, hatte Asad geografisch, sozial und politisch gesehen Zugang zu Bereichen, die den meisten Europäern vor ihm verschlossen geblieben sind. Ziel dieses Projekts ist es, Asads Leben, seine journalistische Arbeit und seine Aktivitäten in Saudi-Arabien erstmals umfassend zu erforschen und zu dokumentieren. Mittels Archivrecherchen werden Asads Schriften dieser Jahre so vollständig wie möglich eruiert und bibliografisch erfasst. Der dadurch gewonnene Primärquellenkorpus dient sowohl der biografischen Rekonstruktion als auch einer quellenkritischen Untersuchung aus ethnologischer Sicht. Die Forschung richtet sich insbesondere auf die Klärung von Asads Position am saudischen Hof, seine Haltung zum Wahhabismus sowie auf seine Positionierung im spezifischen Machtverhältnis von Politik und Religion. Von einer kritischen Lesart seiner Autobiografie "The Road to Mecca" (1954) ausgehend, werden Asads "politics of identity" und sein Handlungsspielraum in der saudisch-wahhabitischen Gesellschaft auf der Grundlage sozialanthropologischer Identitätstheorien untersucht. Um diese weitgehend unerforschte Periode zu beleuchten, werden öffentliche und private Archive im In- und Ausland konsultiert sowie Interviews mit Verwandten und Zeitzeugen geführt. Als Ergebnis dieses Projekts ist eine quellentransparente Monografie geplant, die sowohl zur Erforschung von Asads Biografie und Werk als auch zu jener der Kulturgeschichte Saudi-Arabiens beitragen soll.

Im Zentrum dieses Forschungsprojekts steht der 1900 in Lemberg (damals Österreich-Ungarn, heute L`viv, Ukraine) geborene und in einem jüdischen Elternhaus in Lemberg und Wien aufgewachsene Islamkonvertit Leopold Weiss alias Muhammad Asad (gest. 1992 Mijas, Spanien). Im Anschluss an eine frühe Karriere als Nahost-Korrespondent führender europäischer Tageszeitungen war Asad an der Gründung des Staates Pakistan beteiligt, den er 1952 als Gesandter bei den UN vertrat. Mit seinem theoretischen Werk, u. a. einer kommentierten Übersetzung des Koran ins Englische, wurde Asad nicht nur zu einem einflussreichen muslimischen Denker und Autor seiner Zeit, sondern auch zu einem bedeutenden Mittler zwischen der islamischen Welt und dem Westen. Trotz des verstärkten Interesses, welches sein Leben und Werk in den letzten Jahren auf sich zog, liegt mit der Studie des Antragstellers, "Leopold Weiss alias Muhammad Asad. Von Galizien nach Arabien, 1900-1927" (2002), die bis heute einzige Monografie vor. Das beantragte Projekt schließt unmittelbar an diese Arbeit an und konzentriert sich auf die Periode von 1927 bis 1932, die Asad als Korrespondent auf dem Gebiet des heutigen Königreiches Saudi-Arabien (gegr. 1932) verbrachte. Als enger Vertrauter von König Abd al-Aziz Al Saud, dem Gründer des Königreichs Saudi-Arabien, hatte Asad geografisch, sozial und politisch gesehen Zugang zu Bereichen, die den meisten Europäern vor ihm verschlossen geblieben sind. Ziel dieses Projekts ist es, Asads Leben, seine journalistische Arbeit und seine Aktivitäten in Saudi-Arabien erstmals umfassend zu erforschen und zu dokumentieren. Mittels Archivrecherchen werden Asads Schriften dieser Jahre so vollständig wie möglich eruiert und bibliografisch erfasst. Der dadurch gewonnene Primärquellenkorpus dient sowohl der biografischen Rekonstruktion als auch einer quellenkritischen Untersuchung aus ethnologischer Sicht. Die Forschung richtet sich insbesondere auf die Klärung von Asads Position am saudischen Hof, seine Haltung zum Wahhabismus sowie auf seine Positionierung im spezifischen Machtverhältnis von Politik und Religion. Von einer kritischen Lesart seiner Autobiografie "The Road to Mecca" (1954) ausgehend, werden Asads "politics of identity" und sein Handlungsspielraum in der saudisch-wahhabitischen Gesellschaft auf der Grundlage sozialanthropologischer Identitätstheorien untersucht. Um diese weitgehend unerforschte Periode zu beleuchten, werden öffentliche und private Archive im In- und Ausland konsultiert sowie Interviews mit Verwandten und Zeitzeugen geführt. Als Ergebnis dieses Projekts ist eine quellentransparente Monografie geplant, die sowohl zur Erforschung von Asads Biografie und Werk als auch zu jener der Kulturgeschichte Saudi-Arabiens beitragen soll.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Fahd A. Al-Semmari, King Abdulaziz Foundation - Saudi-Arabien

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