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Strukturelle Entwicklung von Störungen und Störungsgesteinen

Structural evolution of faults and fault rocks

Walter Kurz (ORCID: 0000-0002-0071-8261)
  • Grant-DOI 10.55776/P17697
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2005
  • Projektende 31.12.2008
  • Bewilligungssumme 157.574 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    Faults, Fault Rocks, Cataclastic Deformation, Rock Mass Behaviour, Koralm Massif, Koralm Tunnel

Endbericht

Störungen und Störungszonen resultieren aus dem Versagen von Teilen der Erdkruste aufgrund von tektonisch gerichteten Spannungen und stellen wesentliche Schwächezonen in den oberen Teilen der Erdkruste dar. Im Rahmen dieses Projektes wurden ausgewählte Störungszonen sowohl im Hinblick auf ihre Entstehungsgeschichte (grundlagenorientierte Forschung der Strukturgeologie), als auch auf ihre Auswirkungen auf die Oberflächenentwicklung (Geomorphologie), und auf Wasserwegigkeiten im Untergrund (Hydrogeologie) untersucht. Hauptuntersuchungsgebiete waren die Lavanttalstörung am Westrand der Koralpe, und die Talhofstörung (Semmeringgebiet). Die beiden Störungszonen liegen im Trassenbereich des Koralmtunnels (Lavanttalstörung) und des Semmering- Basistunnels (Talhofstörung). Detaillierte strukturgeologische Untersuchungen zeigten, dass sich Störungszonen aus einem System von parallel angeordneten Brüchen entwickeln, die ursprünglich quer zum Streichen der Störungszone orientiert sind. Damit ist der Internbereich der Störungszone ursprünglich durch einen lamellaren Aufbau charakterisiert. Einengung und gleichzeitige Scherung führen zu einer Rotation und anschliessenden Knickung dieser Lamellen bis hin zum Zerbrechen entlang definierter Ebenen. Daraus entwickeln sich Störungszonen zu Kernbereichen aus zerbrochenem und zerriebenem Material (sog. Störungsgesteine, Kataklasite), und durch ein Netzwerk von Brüchen gekennzeichneten Auflockerungsbereichen. Letztere stellen Wasserleiter dar, während die Kernbereiche gering durchlässig sind oder als Wasserstauer auftreten. Die Hauptwegigkeiten in den Kernbereichen, falls vorhanden, verlaufen parallel zum Streichen der Störungszone. Die Zirkulation von hydrothermalen Wässern durch Störungszonen führt zu massiven Lösungsprozessen in den aufgelockerten Bereichen, und zur anschliessenden Fällung von Mineralen in den Porenräumen. Dies führt häufig zu einer Zementation der Kataklasite und Auflockerungsbereiche und zu einer Herabsetzung der Durchlässigkeit. Mittels Isotopenanalyse konnte gezeigt werden, dass es sich bei diesen Wässern meist um meteorische Wässer (Niederschlagswässer) handelt, die über den Auflockerungsbereich in tiefere Bereiche der Kruste eindringen, erwärmt werden und dort mit dem Nebengestein wechselwirken. Die hydrothermalen Wässer, aber auch die bei der Bewegung entlang der Störungen gebildete Reibungswärme führen weiters zu einer Änderung der thermischen Struktur einer Störungszone. Die thermische Entwicklung von Störungszonen in den Ostalpen (Mölltalstörung, Lavanttalstörung) konnte mittels speziellen Methoden der Alterdatierung, die für einen Temperaturbereich von 400 bis 40C sensitiv sind, rekonstruiert werden. Dabei hat sich gezeigt, dass es zwischen ca. 12 und 6 Millionen Jahren eine Phase von intensiver Störungsaktivität gibt. Sozio-ökologische Aspekte ergaben sich vor allem aus der Untersuchung der Internstruktur und der Wasserwegigkeit von Störungszonen, die für die Planung und Abwicklung von Untertagebauwerken, im Speziellen Tunnelkonstruktionen, von großer Bedeutung sind. Dies wirkt sich auch auf den Einsatz der entsprechenden Bautechnologien aus.

Forschungsstätte(n)
  • Technische Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Istvan Dunkl, Georg-August-Universität Göttingen - Deutschland

Research Output

  • 195 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2008
    Titel Late stage differential exhumation of crustal blocks in the central Eastern Alps: evidence from fission track and (U–Th)/He thermochronology
    DOI 10.1111/j.1365-3121.2008.00831.x
    Typ Journal Article
    Autor Wölfler A
    Journal Terra Nova
    Seiten 378-384
  • 2008
    Titel Fault damage zones dominated by high-angle fractures within layer-parallel brittle shear zones: examples from the eastern Alps
    DOI 10.1144/sp299.5
    Typ Journal Article
    Autor Brosch F
    Journal Geological Society, London, Special Publications
    Seiten 75-95
  • 2011
    Titel Polyphase movement on the Lavanttal Fault Zone (Eastern Alps): reconciling the evidence from different geochronological indicators
    DOI 10.1007/s00015-011-0068-y
    Typ Journal Article
    Autor Kurz W
    Journal Swiss Journal of Geosciences
    Seiten 323
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Lateral extrusion in the Eastern Alps revisited: Refining the model by thermochronological, sedimentary, and seismic data
    DOI 10.1029/2010tc002782
    Typ Journal Article
    Autor Wölfler A
    Journal Tectonics
  • 2010
    Titel Analysis of the internal structure of a carbonate damage zone: Implications for the mechanisms of fault breccia formation and fluid flow
    DOI 10.1016/j.jsg.2009.04.014
    Typ Journal Article
    Autor Hausegger S
    Journal Journal of Structural Geology
    Seiten 1349-1362
  • 2010
    Titel Dating of fault zone activity by apatite fission track and apatite (U–Th)/He thermochronometry: a case study from the Lavanttal fault system (Eastern Alps)
    DOI 10.1111/j.1365-3121.2010.00943.x
    Typ Journal Article
    Autor Wölfler A
    Journal Terra Nova
    Seiten 274-282

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