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Der Prediger und sein Text

The preacher and his text

Herwig Wolfram (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17708
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2005
  • Projektende 31.03.2009
  • Bewilligungssumme 161.178 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (15%); Geschichte, Archäologie (70%); Philosophie, Ethik, Religion (15%)

Keywords

    Bayern, Predigten, Frühmittelalter, Handschriften, Identität

Abstract Endbericht

Die historische Untersuchung von frühmittelalterlichen Predigten steht trotz ihrer langen Geschichte erst am Anfang. Die ältere Forschung hat dieses Genre meist zugunsten anderer Textsorten vernachlässigt, da die Predigten als stereotype Texte mit geringem historischen Bezug wahrgenommen wurden. Diese Ansicht steht aber im Gegensatz zur Tatsache, daß Predigten in vielen differenzierten Formen und vor allem weitaus zahlreicher verfasst und verbreitet wurden als etwa historiographische oder hagiographische Texte. In den letzten Jahrzehnten sind neue historische Fragestellungen entwickelt worden, mit deren Hilfe man der Quellengattung besser gerecht werden kann. So geht die moderne Forschung sowohl von unterschiedlichen Predigttypen, von verschiedenen Rezpienten von Predigten als auch von unterschiedlichen Anlässen zur Predigt aus. Zunehmend werden die Spannungsfelder zwischen Oralität und Literalität, zwischen Latein und Volkssprache, zwischen dem liturgischen und privaten Gebrauch diskutiert. Durch die lange Zeit der Vernachlässigung dieser Quellengruppe liegen bis heute oft keine oder ungenügende Editionen vor. Die fehlenden bzw. veralteten Ausgaben erschwerten damit auch den Zugang zu diesen Texten, was in den letzten Jahrzehnten erst langsam durch Bearbeitung der Texte ausgeglichen wird. Gerade die große Anzahl von überlieferten Handschriften erlaubt einen weiteren, neuen Zugang, nämlich die Verbreitungswege und Überarbeitungsspuren von einzelnen Texten oder ganzen Sammlungen und damit die Kontakte zwischen einzelnen Gemeinschaften und den Gebrauch dieser Predigten zu untersuchen. Somit gilt die Aufmerksamkeit des Projektes nicht dem ursprünglichen Autor einer Predigt und dem Zeitpunkt ihrer Entstehung, sondern den unbekannten Kopisten, die an solchen Texten Interesse fanden, sie abschrieben, veränderten, sie mit anderen Texten zusammenstellten und daraus ein breites Panorama moralischer Leitsätze erstellten. Für unterschiedliche Gemeinschaften boten Sammlungen von Predigten einen Bezugspunkt, der half, ihren Platz im sozialen Raum zu finden. Predigten vermittelten Vorbilder, entwarfen Modelle zur Bewältigung von Konflikten etc. und stifteten so Identität. Der bayerische Raum im 8. und 9. Jahrhundert ist für eine solche Untersuchung besonders geeignet. Erstens sind aus den bayerischen Bibliotheken dieser Zeit sehr viele Predigtsammlungen und Mischhand- schriften, die Predigten enthalten, überliefert. Andererseits bietet es sich auch deshalb an, weil hier die Auswirkungen grundlegender politischer, gesellschaftlicher und kultureller Veränder-ungen auf die Anlage von Handschriften beobachtet werden können. Dies ist anhand von hagiograph-ischen Handschriften im abgeschlossenen FWF-Projekt "Identität und Heiligkeit im frühmittel-alterlichen Bayern" gezeigt worden, auf dessen Ergebnissen das vorgeschlagene Projekt nicht nur aufbaut, sondern das seine Fragestellung auch in einem lange vernachlässigten Bereich überträgt.

Die historische Untersuchung von frühmittelalterlichen Predigten steht trotz ihrer langen Geschichte erst am Anfang. Die ältere Forschung hat dieses Genre meist zugunsten anderer Textsorten vernachlässigt, da die Predigten als stereotype Texte mit geringem historischen Bezug wahrgenommen wurden. Diese Ansicht steht aber im Gegensatz zur Tatsache, daß Predigten in vielen differenzierten Formen und vor allem weitaus zahlreicher verfasst und verbreitet wurden als etwa historiographische oder hagiographische Texte. In den letzten Jahrzehnten sind neue historische Fragestellungen entwickelt worden, mit deren Hilfe man der Quellengattung besser gerecht werden kann. So geht die moderne Forschung sowohl von unterschiedlichen Predigttypen, von verschiedenen Rezpienten von Predigten als auch von unterschiedlichen Anlässen zur Predigt aus. Zunehmend werden die Spannungsfelder zwischen Oralität und Literalität, zwischen Latein und Volkssprache, zwischen dem liturgischen und privaten Gebrauch diskutiert. Durch die lange Zeit der Vernachlässigung dieser Quellengruppe liegen bis heute oft keine oder ungenügende Editionen vor. Die fehlenden bzw. veralteten Ausgaben erschwerten damit auch den Zugang zu diesen Texten, was in den letzten Jahrzehnten erst langsam durch Bearbeitung der Texte ausgeglichen wird. Gerade die große Anzahl von überlieferten Handschriften erlaubt einen weiteren, neuen Zugang, nämlich die Verbreitungswege und Überarbeitungsspuren von einzelnen Texten oder ganzen Sammlungen und damit die Kontakte zwischen einzelnen Gemeinschaften und den Gebrauch dieser Predigten zu untersuchen. Somit gilt die Aufmerksamkeit des Projektes nicht dem ursprünglichen Autor einer Predigt und dem Zeitpunkt ihrer Entstehung, sondern den unbekannten Kopisten, die an solchen Texten Interesse fanden, sie abschrieben, veränderten, sie mit anderen Texten zusammenstellten und daraus ein breites Panorama moralischer Leitsätze erstellten. Für unterschiedliche Gemeinschaften boten Sammlungen von Predigten einen Bezugspunkt, der half, ihren Platz im sozialen Raum zu finden. Predigten vermittelten Vorbilder, entwarfen Modelle zur Bewältigung von Konflikten etc. und stifteten so Identität. Der bayerische Raum im 8. und 9. Jahrhundert ist für eine solche Untersuchung besonders geeignet. Erstens sind aus den bayerischen Bibliotheken dieser Zeit sehr viele Predigtsammlungen und Mischhand- schriften, die Predigten enthalten, überliefert. Andererseits bietet es sich auch deshalb an, weil hier die Auswirkungen grundlegender politischer, gesellschaftlicher und kultureller Veränder-ungen auf die Anlage von Handschriften beobachtet werden können. Dies ist anhand von hagiograph-ischen Handschriften im abgeschlossenen FWF-Projekt "Identität und Heiligkeit im frühmittel-alterlichen Bayern" gezeigt worden, auf dessen Ergebnissen das vorgeschlagene Projekt nicht nur aufbaut, sondern das seine Fragestellung auch in einem lange vernachlässigten Bereich überträgt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Martin Heinzelmann, Deutsches Historisches Institut in Paris - Frankreich
  • Robert Meens, Universiteit Utrecht - Niederlande
  • Kate Cooper, Royal Holloway University of London - Vereinigtes Königreich
  • Rosamond Deborah Mckitterick, University of Cambridge - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 174 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2005
    Titel Cold Atom Dynamics in a Quantum Optical Lattice Potential
    DOI 10.1103/physrevlett.95.260401
    Typ Journal Article
    Autor Maschler C
    Journal Physical Review Letters
    Seiten 260401
    Link Publikation

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