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Vom kulturellen zum ökonomischen Kapital: UdSSR und danach

From Cultural to Economic Capital: USSR and After

Waltraud Maria Bayer (ORCID: 0000-0002-4242-3306)
  • Grant-DOI 10.55776/P17748
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2004
  • Projektende 31.12.2007
  • Bewilligungssumme 167.170 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (70%)

Keywords

    Soviet Union, 1985-1991, Soviet Successor States, 1990/91-present, Private Art Collecting, Corporate Art Patronage, Cultural Studies

Endbericht

Das Projekt "Vom kulturellen zum ökonomischen Kapital" untersucht den fundamentalen Wandel, den der (post-) sowjetische Kunst- und Sammelmarkt seit den Reformen Gorbacevs durchlief-von der offiziellen Anerkennung privater Kollektionen bis hin zur Herausbildung marktwirtschaftlicher Strukturen, von der Rettung verfemter Kunst bis hin zur Anerkennung von Kunst als Ware und Kapitalanlage. Dieser Wandel erfasste ab den späten achtziger Jahren auch die Trägerschicht: Seit den Leninschen Dekreten, die nicht-öffentlichen Kunstbesitz untersagten, war Sammeln ein Privileg der Intelligenz gewesen, die, meist im Geheimen, mit viel kulturellem, wenig ökonomischem Kapital primär Kunst erwarb, die dem offiziellen ästhetischen Kanon widersprach: Moderne, Avantgarde, Ikonen und inoffizielle Kunst. Mit der in der Perestrojka eingeleiteten Rehabilitierung von privatem Eigentum kam es zu Konzessionen an die zuvor kriminalisierte Subkultur: Ihre kulturpolitische Leistung, die Rettung des von staatlicher Seite ausgeblendeten historischen Gedächtnisses, wurde gewürdigt, Schenkungen, zuvor meist anonym in Depots verwahrt, wurden anerkannt, ausgestellt, publiziert und öffentlich zugänglich gemacht. Mit dem Umbruch nach 1991 kommt zur kulturellen Wertschätzung die kommerzielle hinzu, finanzielles Kapital, zu Sowjetzeiten sekundär, wird essentielle Vorbedingung für jegliche Form der Kunstförderung. Kunst und Antiquitäten gelten für viele der nun privatisierten Banken und Großunternehmen als exzellente Wertanlage. Korporatives Engagement, in Form von Firmensammlungen, Sponsoring, Mäzenatentum sowie Galerie- und Museumsgründungen, ersetzt zunehmend den individuellen Sammlertypus; die "neuen Russen" erobern nach der Wende ein Terrain zurück, das einst Adel und Bürgertum vorbehalten war und hervorragend geeignet ist, legitimatorische wie kommerzielle Interessen zu verfolgen. Das Vorhaben, das auf archivalischem und publiziertem Material aus den wichtigsten Kunstzentren der ehemaligen UdSSR basieren wird, soll methodisch Neuland beschreiten. Im Gegensatz zur vorliegenden Literatur, die primär auf eine deskriptive, personen- und sammlungszentrierte Vorgehensweise sowie den russischen und angelsächsischen Raum beschränkt ist, wird eine analytische Auseinandersetzung unter kulturwissenschaftlichen Aspekten angestrebt, die auf der internationalen historischen Gedächtnisforschung und Kultursoziologie aufbaut. Ferner werden auch Ansätze berücksichtigt, die einen Konnex zwischen der Entstehung von Eigentum und Sammeln herstellen. Diese theoretischen Überlegungen, bis Mitte der 1990er Jahre auch im Westen Mangelware, wurden bislang im (post-) sowjetischen Kontext nicht rezipiert. In geografischer Hinsicht wird das Projekt über die gemeinhin praktizierte Eingrenzung auf Moskau und St. Petersburg deutlich hinausgehen. Neben den beiden russischen Zentren wird die Entwicklung mit Material aus den bedeutendsten Standorten im Baltikum, der Ukraine, im Kaukasus und in Mittelasien ergänzt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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Georg-Coch-Platz 2
(Eingang Wiesingerstraße 4)
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