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Physiologische Grenzen des Energieumsatzes bei Säugetieren

Physiological limits to nergy turnover in mammals

Thomas Ruf (ORCID: 0000-0002-9235-7079)
  • Grant-DOI 10.55776/P17794
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2005
  • Projektende 30.09.2008
  • Bewilligungssumme 178.545 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Agrarwissenschaften (10%); Biologie (80%); Veterinärmedizin (10%)

Keywords

    Maximum Sustained Metabolic Rate, Lactation, Physiological Limits, Central/Peripheral Limitation, Phenotypic Plasticity, Herbivorous

Abstract Endbericht

Traditionell hat man energetische Limitierungen von Tieren auf begrenzte Futterverfügbarkeit zurückgeführt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten stellte sich aber heraus, dass Säugetiere und Vögel auch bei uneingeschränkter Nahrungsverfügbarkeit während Phasen hohen Energiebedarfs, etwa bei der Laktation, physiologische Obergrenzen des Energieumsatzes erreichen. Es ist noch nicht eindeutig geklärt, ob die Ursachen für diese physiologischen Grenzen in der Kapazität "peripherer", energieverbrauchender Organe (z.b. Skelettmuskeln, Milchdrüsen) zu finden sind, oder aber die "zentrale" Kapazität des Verdauungstrakt zur Assimilation von Nährstoffen limitierend ist. Bisher fand man bei Untersuchungen an Mäusen mehr Hinweise in Richtung einer peripheren Limitierung durch die Milchdrüsen. Es lassen sich aber weder die Existenz zentraler Limitierungen ausschließen, noch sind solche Grenzen bei allen Säugetieren notwendigerweise auf dieselben Ursachen zurückzuführen. Wir wollen daher in einer Studie am europäischen Feldhasen feststellen, ob der Energieumsatz von Häsinnen während der Laktation durch zentrale oder periphere Mechanismen begrenzt wird. Feldhasen stellen aus zwei Gründen ein hervorragendes Modell für diese Fragestellung dar: Zentrale Limitierungen, falls sie existieren, sollten am ehesten bei herbivoren Tieren mit großem Gastrointestinaltrakt auftreten. Darüber hinaus lässt sich bei Hasen die tägliche Milchleistung exakt messen, da die Jungen von der Häsin nur einmal am Tag innerhalb weniger Minuten gesäugt werden. Der Energietransfer ergibt sich direkt aus dem Gewichtszuwachs der Jungen in dieser Phase und dem bekannten Energiegehalt der Milch. Die Laktationsleistung kann dabei wesentlich exakter erfasst werden als z.b. durch Wachstumsraten der Jungtiere, die von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst sind. Bei dem vorgeschlagenen Experiment sollen weibliche Feldhasen während der Laktation auf zwei verschiedenen Diäten (energiereiche- vs. Standarddiät) gehalten werden und gleichzeitig jeweils drei Junghasen säugen. Wir erwarten, dass bei einer zentralen Limitierung laktierende Häsinnen aus der Standarddiätgruppe ihre hohen Energieansprüche nicht durch eine höhere Nahrungsaufnahme kompensieren können. Wir wollen speziell die Hypothese testen, dass Häsinnen bei energiearmer Nahrung die Kapazität ihres Darmtraktes nicht so schnell anpassen können wie es die optimale Milchleistung erfordern würde. Wir glauben mit dieser Studie wesentlich zum grundsätzlichen Verständnis physiologischer Limitierungen von Säugetieren beitragen zu können. Diese Erkenntnisse könnten auch zu verbesserten Methoden in der Sportmedizin, Tierernährung und Fleischproduktion beitragen.

Die höchsten Stoffwechselraten, die Menschen über einen längeren Zeitraum leisten können, werden bei der Tour de France erreicht. Die weltbesten Radfahrer leisten dabei etwa das Vierfache ihres Grundstoffwechsels - jener Rate des Energieumsatzes, die die Sportler hätten, würden sie bewegungslos im Bett liegen. Für die meisten von uns scheint diese Rekordleistung utopisch hoch und unerreichbar. Tatsächlich können jedoch weibliche Feldhasen während der vierwöchigen Jungenaufzucht mehr als das Sechsfache ihres Grundumsatzes leisten, wie wir im Rahmen unseres Projektes herausfinden konnten. Feldhasen tragen während der vierwöchigen Säugezeit der Jungen sehr hohe energetische Kosten, in der dritten Woche der Jungenaufzucht erreicht der Energieumsatz ein Plateau und wird nicht weiter gesteigert. Bei einer Zunahme der Wurfgröße von einem auf bis zu drei Jungen sinkt die Milchaufnahme pro Jungtier. Diese und weitere Beobachtungen ließen zunächst darauf schließen, dass Häsinnen während der Laktation an physiologische Grenzen stoßen. Worin genau bestehen diese physiologischen Grenzen und welche Faktoren bestimmen den maximalen Energieumsatz? Diesen Fragen gingen wir durch Messungen der Energiebilanz von reproduzierenden Feldhasen in einer Laborstudie nach. Damit alle Häsinnen der gleichen energetischen Belastung ausgesetzt waren, flossen in die Untersuchung nur Daten ein, die aus Würfen mit je drei Junghasen stammten. Dabei stellte sich heraus, dass Häsinnen im Frühling die hohen Energiekosten während der Säugezeit weitgehend durch die Mobilisation von Fettreserven decken, die im vorangegangenen Herbst angelegt wurden. Im Laufe des Sommers sank der Milchfettgehalt aber kontinuierlich. Bei der Aufzucht von Würfen im Herbst jedoch, wenn die Häsinnen kein Depotfett mehr hatten, erhöhten sie ihre Energieassimilation deutlich über die zuvor erreichten Werte. Nur wenn die Jungen kalten Umgebungstemperaturen ausgesetzt waren, steigerten die Mütter die Milchabgabe noch weiter. Diese unerwarteten Befunde zeigen, dass der Energieumsatz von säugenden Häsinnen normalerweise nicht durch physiologische Grenzen bestimmt wird. Vielmehr regulieren die Tiere ihre Energieausgaben je nach Vorhandensein körpereigener Reserven und Bedarf der Jungtiere, vermeiden es aber, eine "Schmerzgrenze" zu übertreten, die ihr eigenes Überleben beeinträchtigen würde. Wir vermuten, dass diese "Deckelung" des maximalen Energieumsatzes dazu dient, die übermäßige Produktion von schädlichen Sauerstoffradikalen zu vermeiden, die sich lebensverkürzend auswirken kann. Dieser Nachteil extrem hoher Stoffwechselraten würde erklären, warum die bei unseren Experimenten deutlich gewordene präzise Regulation der Energieausgabe - unter dem physiologisch möglichen Niveau - den Lebenszeit-Fortpflanzungserfolg und damit die "fitness" der Tiere maximiert.

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 10%
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 90%
Nationale Projektbeteiligte
  • Jürgen Zentek, Freie Universität Berlin , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 145 Zitationen
  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2009
    Titel Energy turnover in European hares is centrally limited during early, but not during peak lactation
    DOI 10.1007/s00360-009-0376-y
    Typ Journal Article
    Autor Valencak T
    Journal Journal of Comparative Physiology B
    Seiten 933-943
    Link Publikation
  • 2008
    Titel Peak energy turnover in lactating European hares: the role of fat reserves
    DOI 10.1242/jeb.022640
    Typ Journal Article
    Autor Valencak T
    Journal Journal of Experimental Biology
    Seiten 231-237
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Effects of season and reproductive state on lipid intake and fatty acid composition of gastrointestinal tract contents in the European hare
    DOI 10.1007/s00360-011-0559-1
    Typ Journal Article
    Autor Popescu F
    Journal Journal of Comparative Physiology B
    Seiten 681-689
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Peak energy turnover in lactating European hares: a test of the heat dissipation limitation hypothesis
    DOI 10.1242/jeb.040238
    Typ Journal Article
    Autor Valencak T
    Journal Journal of Experimental Biology
    Seiten 2832-2839
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Feeding into old age: long-term effects of dietary fatty acid supplementation on tissue composition and life span in mice
    DOI 10.1007/s00360-010-0520-8
    Typ Journal Article
    Autor Valencak T
    Journal Journal of Comparative Physiology B
    Seiten 289-298
    Link Publikation

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