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Bühne der Fürsten (14. Jhdt.)

The Princes´ Stage (14th century)

Karl Brunner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17849
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2005
  • Projektende 31.08.2008
  • Bewilligungssumme 194.481 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (60%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (10%)

Keywords

    Karl IV., Quellenkunde, Rudolf IV, Repräsentation der Fürsten, Urkunden, Medienforschung

Abstract Endbericht

Kaiser Karl IV. und Herzog Rudolf IV. sind zwei imposante Persönlichkeiten des 14. Jahrhunderts und man kann zu Recht sagen, dass sie dieses Jahrhundert auf ihre Weise geprägt haben. Das ist unter anderem auf ihre Präsenz im öffentlichen Raum zurückzuführen - Repräsentation im weitesten Sinne. Vermutlich denkt man dabei als erstes an kunsthistorische Aspekte - Gebäude, Gemälde bzw. Portraits und ähnliches -, weit weniger an Urkunden und historiographische Texte. Doch gerade diese Quellengattungen sind wesentliche Träger des Selbstverständnisses, dienen sozusagen der medialen Umsetzung dieses Selbstverständnisses - sei es in der Ausstattung der Urkunde (Pergament) Intitulatio, Schrift, Siegel etc. In zeitgenössische Historiographien, die vom Fürsten selbst initiiert sind, nimmt der Fürst Einfluss darauf, wie seine Person und sein Umfeld dargestellt werden. Umso mehr, wenn es sich wie bei Karl IV. um eine Autobiographie handelt. Alles dies sind Aspekte, die in der Forschung speziell vor dem Hintergrund der Repräsentation und des fürstlichen Selbstverständnisses dieser beiden Männer nicht bzw. zu wenig untersucht sind. Dabei bieten sich Karl IV. und Rudolf IV. als "Forschungsobjekte" geradezu an, vor allem auch wegen ihrer internationalen Verbindungen nach Frankreich und Italien. Gerade die Rolle Rudolfs ist in der neueren Forschung wenig beachtet worden, obwohl seine Bedeutung für die österreichische Geschichte nicht unterschätzt werden darf. Die internationalen Beziehungen der Habsburger gewinnen erst unter Kaiser Maximilian I. wieder an Bedeutung. Ziel dieses Projekts ist es, herauszuarbeiten, wie diese beiden Fürsten es verstanden haben, ihr Selbstverständnis in der Repräsentation ihrer Person/ihres Hofes auf nationalem und internationalem Parkett umzusetzen und welche Mittel sie außerhalb der kunsthistorischen Aspekte dafür eingesetzt haben, um sich zu inszenieren.

Die Person Herzog Rudolfs IV. des Stifters wird in der Forschung als Ausnahmeerscheinung in der österreichischen Geschichte des 14. Jahrhunderts hervorgehoben. Es ist vor allem der Fälschungskomplex der österreichischen Freiheitsbriefe (Privilegium maius) und die damit in Zusammenhang stehende Verwendung des Titels eines (Pfalz-)Erzherzogs sowie die Gründung der Universität durch den Landesfürsten, die dieses Bild vom selbstbewussten, sich in Szene setzenden Herzog prägen. Das Projekt arbeitete verschiedene Möglichkeiten der Repräsentation und Selbstinszenierung heraus, konzentrierte sich letztendlich auf das Medium Urkunde in dieser Funktion. Eine Grundlage dafür war die Erstellung einer stark gegliederten Urkundendatenbank, die einerseits sowohl die in verschiedenen Regesten- und Editionswerken verstreut publizierten als auch noch unbekannte Urkunden nun an einer Stelle zusammenführt und andererseits durch ihren Aufbau eine Gegenüberstellung der Urkunden erlaubt. Die Besonderheiten der Urkunden dieses österreichischen Herzogs durch die Verwendung des ungewöhnlichen Titels, der Unterschrift unter den Urkunden und die außergewöhnlichen Siegel sind in vielen älteren und auch neueren Publikationen immer wieder festgehalten und erläutert worden, jedoch wurde in nur geringem Ausmaß versucht, einen Zusammenhang zwischen diesen Merkmalen, dem Inhalt und den Empfängern der Urkunden herzustellen. Es wurde im Projekt versucht, dies anhand zweier Themenbereiche - Kloster- und Städtepolitik - herauszuarbeiten. Die Arenga vermittelt die "ideologischen Vorstellungen" des Ausstellers und wird inhaltlich durchaus schwerpunktmäßig darauf abgestimmt, ob es sich um einen weltlichen oder geistlichen Empfänger handelt. Die Stellung innerhalb der Zeugenreihe und die Häufigkeit der Nennung vermitteln Bedeutung und Stellenwert des Genannten - gerade im Bereich der Klöster lässt sich dies gut zeigen. Die Urkunde als mediales Instrument braucht auch einen visuellen Wiedererkennungswert für das Publikum oder die Öffentlichkeit. In den Urkunden Rudolfs IV. bieten sich dafür die Siegel - allein schon aufgrund der Größe - und die Unterschrift an. Bei der großen Unterschrift Herzog Rudolfs ist eindeutig eine Entwicklung festzustellen. Nach anfänglichem Experimentieren in den ersten zwei bis drei Regierungsjahren manifestiert sich ein bestimmter Stil in Wortlaut und Schriftform (Kreuzzeichen), der einen hohen Wiedererkennungswert hat und gleichzeitig auch repräsentativ ist. Für das Element der Unterschrift lässt sich im 14. Jahrhundert kein Vorbild finden - auch nicht bei Kaiser Karl IV. Die so gerne betonte "imitatio Caroli" durch Rudolf muss aus Sicht des Projekts stärker differenziert werden: es geht Rudolf IV. hier weniger um eine Nachahmung Karls IV. als Person als um die Betonung der Nähe zum "Amt" des Kaisers/Königs durch die Herkunft aus einer Dynastie, die selbst schon Könige gestellt hat.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) - 100%

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