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Von der Spätantike zum Islam. Edition des Senuthios-Archives

Late Antiquity to Islam. Edition of the Senouthios Archive

Federico Morelli (ORCID: 0000-0002-2868-9781)
  • Grant-DOI 10.55776/P17897
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2005
  • Projektende 31.03.2008
  • Bewilligungssumme 156.044 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (90%); Philosophie, Ethik, Religion (10%)

Keywords

    Papyri, Arab Conquest, Egypt, Late Antiquity

Abstract Endbericht

Im Rahmen des aus Mitteln des START-Programmes des FWF finanzierten Projektes New Papyri from Ptolemaic, Roman, Byzantine and Arabic Egypt konnte in der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ein bisher unerkanntes, grosses Archiv von herausragender historischer Bedeutung identifiziert werden. Das Archiv besteht hauptsächlich aus Verwaltungs-briefen in griechischer Sprache zwischen hohen Beamten des Gaues Hermopolites (Mittelägypten) zur Zeit der arabischen Eroberung Ägyptens und in den unmittelbar darauf folgenden Jahren. Die Korrespondenz berührt die verschiedensten Aspekte des Verwaltungslebens: Einführung und Erhebung von neuen Steuern und Abgaben, Requisitionen von Nahrungsmitteln, Materialien und Arbeitskräften, öffentliche Bauarbeiten, Beziehungen zwischen islamischem Staat und christlicher Kirche, Neuorganisation und Umstrukturierung des Verwaltungssystems, Rechtspflege, Maßnahmen zur Kontrolle der Bevölkerung. Durch diese Dokumente ist es möglich im Detail zu beobachten, wie sich die spätantike Verwaltung an die neuen Herrscher anpaßt, und wie in Ägypten aus den ersten, provisorischen militärischen Verwaltungsstrukturen das Modell des arabischen Staates ensteht. Das Archiv stellt das wichtigste dokumentarische Quellenkonvolut für die Erforschung eines historischen Wendepunktes dar: Mit dem Übergang eines Teils der spätantiken-christlichen Welt in den islamischen Herrschaftsbereich zerbricht die Mittelmeereinheit, welche die Antike charakterisiert hatte. In Folge dieser Ereignisse entstehen neue - noch heute aktuelle - Verhältnisse und zeichnen sich neue kulturelle Bereiche mit unterschiedlichen geographischen Schwerpunkten ab. Neben den zahlreichen Wiener Urkunden sind kleinere Textgruppen oder einzelne Urkunden des Archives in anderen Sammlungen, hauptsächlich in Strasbourg und London, aufbewahrt. Das Projekt beabsichtigt die Edition (Transkription, Übersetzung, Einleitung und Kommentar) und die historische Einordnung dieser einmaligen Dokumentation sowie die weitere Identifizierung zugehöriger Archivtexte. Die Arbeit wird im Rahmen einer europäischen Zusammenarbeit zwischen Wien, Oxford und Strasbourg - in den jeweiligen Ländern die wichtigsten papyrologischen Zentren - durchgeführt.

Im Rahmen des aus Mitteln des START-Programmes des FWF finanzierten Projektes New Papyri from Ptolemaic, Roman, Byzantine and Arabic Egypt konnte in der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ein bisher unerkanntes, grosses Archiv von herausragender historischer Bedeutung identifiziert werden. Das Archiv besteht hauptsächlich aus Verwaltungs-briefen in griechischer Sprache zwischen hohen Beamten des Gaues Hermopolites (Mittelägypten) zur Zeit der arabischen Eroberung Ägyptens und in den unmittelbar darauf folgenden Jahren. Die Korrespondenz berührt die verschiedensten Aspekte des Verwaltungslebens: Einführung und Erhebung von neuen Steuern und Abgaben, Requisitionen von Nahrungsmitteln, Materialien und Arbeitskräften, öffentliche Bauarbeiten, Beziehungen zwischen islamischem Staat und christlicher Kirche, Neuorganisation und Umstrukturierung des Verwaltungssystems, Rechtspflege, Maßnahmen zur Kontrolle der Bevölkerung. Durch diese Dokumente ist es möglich im Detail zu beobachten, wie sich die spätantike Verwaltung an die neuen Herrscher anpaßt, und wie in Ägypten aus den ersten, provisorischen militärischen Verwaltungsstrukturen das Modell des arabischen Staates ensteht. Das Archiv stellt das wichtigste dokumentarische Quellenkonvolut für die Erforschung eines historischen Wendepunktes dar: Mit dem Übergang eines Teils der spätantiken-christlichen Welt in den islamischen Herrschaftsbereich zerbricht die Mittelmeereinheit, welche die Antike charakterisiert hatte. In Folge dieser Ereignisse entstehen neue - noch heute aktuelle - Verhältnisse und zeichnen sich neue kulturelle Bereiche mit unterschiedlichen geographischen Schwerpunkten ab. Neben den zahlreichen Wiener Urkunden sind kleinere Textgruppen oder einzelne Urkunden des Archives in anderen Sammlungen, hauptsächlich in Strasbourg und London, aufbewahrt. Das Projekt beabsichtigt die Edition (Transkription, Übersetzung, Einleitung und Kommentar) und die historische Einordnung dieser einmaligen Dokumentation sowie die weitere Identifizierung zugehöriger Archivtexte. Die Arbeit wird im Rahmen einer europäischen Zusammenarbeit zwischen Wien, Oxford und Strasbourg - in den jeweiligen Ländern die wichtigsten papyrologischen Zentren - durchgeführt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Jean Gascou, Université de Strasbourg II - Frankreich
  • Gonis Nikolaos, University of Oxford - Vereinigtes Königreich

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