Digitale Mediamorphose in Film, Fotografie und Architektur
Digital Mediamorphosis in Film, Photography and Architecture
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (40%); Andere Technische Wissenschaften (20%); Soziologie (40%)
Keywords
-
Digital m.morphosis of cultural creation,
Fied studies: film & video,
Working and production conditions,
Analytical dimensions to evaluate,
Change of self-perception,
Evaluation & modification of the theory
Die elektronischen Informations- und Kommunikationstechnologien wie Radio und Fernsehen, Tonträger- und Videos hatten großen Einfluss auf die Produktionsbedingungen der Kulturschaffenden während des letzten Jahrhunderts. Seit den 80er Jahren haben digitale Technologien und neue Kommunikationskanäle einen neuen Transformationsprozess - die "digitale Mediamorphose" (Smudits 2002) - eingeleitet. Dieses Konzept zeigt eine radikal neue Tranformation des Kulturschaffens an. Der wesentliche Ausgangspunkt dieses Forschungsantrags ist die Theorie der Mediamorphosen des Kulturschaffens, welche sich vor allem mit soziokulturellen, technologischen, ökonomischen, rechtlichen und arbeitsmarktbezogenen Aspekten von Produktion, Verbreitung und Konsumption auseinandersetzt. Der allgemeine Fokus des Antrags liegt auf Kulturschaffen sowie im speziellen auf Kulturschaffen in Österreich. Das zentrale Argument ist, dass durch den Einfluss der digitalen Mediamorphose ein radikaler Transformationsprozess - ähnlich wie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts - das ganze Feld der Kulturproduktion verändert. Dieser Wandel bedeutet eine Transformation des Berufsstatus, der Rolle und des Selbstbildes der Kulturschaffenden sowie eine Transformation der Distributionsmodi von Gütern und Services. Auf Grundlage der Theorie sowie des aktuellen Forschungstandes zu Mediamorphosen, der vor allem zum Feld Musik vorliegt, wird das Konzept der Mediamorphosen anhand dreier Felder: Film & Video, Fotografie, und Architektur evaluiert. Diese Felder wurden deshalb gewählt, weil sie stark technologieinduzierte Felder von Kulturproduktion darstellen und daher im speziellen von Prozessen der digitalen Mediamorphose betroffen sind. Bevor mit den Feldstudien begonnen wird, wird eine Liste mit analytischen Dimensionen entwickelt, anhand derer die Felder zu untersuchen sind. Nach der Durchführung der Feldforschung werden die analytischen Dimensionen sowie auch die allgemeine Theorie für zukünftige Forschung evaluiert und modifiziert. Die zentralen Fragen dieses Forschungsprojekts sind: Inwiefern sind Kulturschaffen und -produktion und ihre sozioökonomischen Bedingungen eines kleinen Landes wie Österreich durch die Transformation, die durch die digtitale Mediamorphose hervorgerufen wird, betroffen? Inwiefern sind drei verschiedene Felder: Film & Video, Fotografie und Architektur betroffen? Was kann aus der Untersuchung der drei Felder über Kulturschaffen im allgemeinen geschlossen werden? Inwiefern haben sich Selbstbild und Berufsstatus der Kulturschaffenden dieser drei Feldern verändert? Was kann durch die Interpretation der Ergebnisse der drei Felder über den allgemeinen Status von Kulturschaffenden ausgesagt werden? Methoden, um dieses Projekt durchzuführen, sind Literaturrecherche, Sekundärdatenerhebung und- -analyse, Entwicklung und Evaluation von Dimensionen sowie Durchführung und Interpretation qualitativer ExpertInneninterviews.
Die elektronischen Informations- und Kommunikationstechnologien wie Radio und Fernsehen, Tonträger- und Videos hatten großen Einfluss auf die Produktionsbedingungen der Kulturschaffenden während des letzten Jahrhunderts. Seit den 80er Jahren haben digitale Technologien und neue Kommunikationskanäle einen neuen Transformationsprozess - die "digitale Mediamorphose" (Smudits 2002) - eingeleitet. Dieses Konzept zeigt eine radikal neue Tranformation des Kulturschaffens an. Der wesentliche Ausgangspunkt dieses Forschungsantrags ist die Theorie der Mediamorphosen des Kulturschaffens, welche sich vor allem mit soziokulturellen, technologischen, ökonomischen, rechtlichen und arbeitsmarktbezogenen Aspekten von Produktion, Verbreitung und Konsumption auseinandersetzt. Der allgemeine Fokus des Antrags liegt auf Kulturschaffen sowie im speziellen auf Kulturschaffen in Österreich. Das zentrale Argument ist, dass durch den Einfluss der digitalen Mediamorphose ein radikaler Transformationsprozess - ähnlich wie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts - das ganze Feld der Kulturproduktion verändert. Dieser Wandel bedeutet eine Transformation des Berufsstatus, der Rolle und des Selbstbildes der Kulturschaffenden sowie eine Transformation der Distributionsmodi von Gütern und Services. Auf Grundlage der Theorie sowie des aktuellen Forschungstandes zu Mediamorphosen, der vor allem zum Feld Musik vorliegt, wird das Konzept der Mediamorphosen anhand dreier Felder: Film & Video, Fotografie, und Architektur evaluiert. Diese Felder wurden deshalb gewählt, weil sie stark technologieinduzierte Felder von Kulturproduktion darstellen und daher im speziellen von Prozessen der digitalen Mediamorphose betroffen sind. Bevor mit den Feldstudien begonnen wird, wird eine Liste mit analytischen Dimensionen entwickelt, anhand derer die Felder zu untersuchen sind. Nach der Durchführung der Feldforschung werden die analytischen Dimensionen sowie auch die allgemeine Theorie für zukünftige Forschung evaluiert und modifiziert. Die zentralen Fragen dieses Forschungsprojekts sind: Inwiefern sind Kulturschaffen und -produktion und ihre sozioökonomischen Bedingungen eines kleinen Landes wie Österreich durch die Transformation, die durch die digtitale Mediamorphose hervorgerufen wird, betroffen? Inwiefern sind drei verschiedene Felder: Film & Video, Fotografie und Architektur betroffen? Was kann aus der Untersuchung der drei Felder über Kulturschaffen im allgemeinen geschlossen werden? Inwiefern haben sich Selbstbild und Berufsstatus der Kulturschaffenden dieser drei Feldern verändert? Was kann durch die Interpretation der Ergebnisse der drei Felder über den allgemeinen Status von Kulturschaffenden ausgesagt werden? Methoden, um dieses Projekt durchzuführen, sind Literaturrecherche, Sekundärdatenerhebung und- -analyse, Entwicklung und Evaluation von Dimensionen sowie Durchführung und Interpretation qualitativer ExpertInneninterviews.
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