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Vertreibung und Rückkehr der Wissenschaftstheorie

The Banishment and Return of the Philosophy of Science

Friedrich Stadler (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18066
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2005
  • Projektende 30.09.2007
  • Bewilligungssumme 163.118 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (20%); Philosophie, Ethik, Religion (80%)

Keywords

    History of Philosophy of Science, Intellectual Migration, History of Science, Cultural Transfer and Transformation, Contemporary Intellectual History, Philosophy of Science and Analytic Phil.

Abstract Endbericht

Die analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie ist in den letzten Jahrzehnten auch im deutschsprachigen Raum zu einem dominierenden Paradigma in Lehre und Forschung geworden. Mit der Emigration eines Großteils der Mitglieder der Berliner Gruppe, des Wiener Kreises und des Prager Zirkels (vorw. in die USA und nach Großbritannien) waren jedoch die Vertreter des Logischen Empirismus fast zur Gänze aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei verschwunden. Auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte keiner der Vertriebenen dauerhaft zurück; Aufforderungen zu einer solchen Rückkehr hatten offensichtlich nicht stattgefunden. Das vorliegende Projekt setzt sich zum Ziel, die erzwungene Emigration der Wissenschaftstheorie sowie deren stark verzögerte Rückkehr aus den Exilländern in die mitteleuropäischen Ursprungsländer zu rekonstruieren: Das Hauptaugenmerk der Untersuchung richtet sich dabei auf jene beiden Wissenschaftsphilosophen, die für geistigen Transfer, Transformation und Rückwirkung maßgeblich waren: Rudolf Carnap (1891-1970) und Wolfgang Stegmüller (1923-1991). Carnap kam 1925 aus Deutschland an die Universität Wien und war eines der aktivsten Mitglieder des von Moritz Schlick begründeten Wiener Kreises; 1931 verlegte er seine Wirkungsstätte nach Prag, von wo aus er 1936 endgültig in die USA emigrierte. Stegmüller studierte an der Universität Innsbruck und blieb dort bis zu seiner Habilitation 1949. Gerade wegen seiner philosophischen Ausrichtung konnte er seine Hochschulkarriere jedoch erst in späteren Jahren in der Bundesrepublik Deutschland begründen, wo er von München aus ab 1958 eine der bis heute einflussreichsten wissenschaftstheoretischen Schulen aufbaute. Beide Denker pflegten nach 1945 eine ebenso einfluss- wie folgenreiche wissenschaftliche Kommunikation. Das vorliegende Projekt wird sich in seinen Untersuchungen maßgeblich auf die Nachlässe der beiden Philosophen (in Pittsburgh, Konstanz und Innsbruck) stützen, wobei vor allem im Fall Stegmüllers bislang unbekanntes Archivmaterial den Projektmitarbeitern erstmals exklusiv zur Verfügung steht. Die Forschungsresultate sollen in einer abschliessenden Monographie publiziert und so erstmals einem weiten Kreis von ForscherInnen zugänglich gemacht werden. Das vorgeschlagene Projekt untersucht die Entwicklung einer maßgeblichen philosophischen Strömung - der analytischen Philosophie und Wissenschaftstheorie - a) in international vergleichender Perspektive: Entwicklungen vor und nach 1945 in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei einerseits und den Exilländern andererseits; b) über wichtige historische Brüche hinweg (1933, 1938, 1945); c) mit der Frage nach durch diese Brüche und Wissenstransfers entstandenen möglichen Veränderungen und Transformationen, wobei - im Sinne einer "Science in Context" - kulturelle und politischer Faktoren in die Ursachenanalyse miteinbezogen werden.

Die analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie ist in den letzten Jahrzehnten auch im deutschsprachigen Raum zu einem dominierenden Paradigma in Lehre und Forschung geworden. Mit der Emigration eines Großteils der Mitglieder der Berliner Gruppe, des Wiener Kreises und des Prager Zirkels (vorw. in die USA und nach Großbritannien) waren jedoch die Vertreter des Logischen Empirismus fast zur Gänze aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei verschwunden. Auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte keiner der Vertriebenen dauerhaft zurück; Aufforderungen zu einer solchen Rückkehr hatten offensichtlich nicht stattgefunden. Das vorliegende Projekt setzt sich zum Ziel, die erzwungene Emigration der Wissenschaftstheorie sowie deren stark verzögerte Rückkehr aus den Exilländern in die mitteleuropäischen Ursprungsländer zu rekonstruieren: Das Hauptaugenmerk der Untersuchung richtet sich dabei auf jene beiden Wissenschaftsphilosophen, die für geistigen Transfer, Transformation und Rückwirkung maßgeblich waren: Rudolf Carnap (1891-1970) und Wolfgang Stegmüller (1923-1991). Carnap kam 1925 aus Deutschland an die Universität Wien und war eines der aktivsten Mitglieder des von Moritz Schlick begründeten Wiener Kreises; 1931 verlegte er seine Wirkungsstätte nach Prag, von wo aus er 1936 endgültig in die USA emigrierte. Stegmüller studierte an der Universität Innsbruck und blieb dort bis zu seiner Habilitation 1949. Gerade wegen seiner philosophischen Ausrichtung konnte er seine Hochschulkarriere jedoch erst in späteren Jahren in der Bundesrepublik Deutschland begründen, wo er von München aus ab 1958 eine der bis heute einflussreichsten wissenschaftstheoretischen Schulen aufbaute. Beide Denker pflegten nach 1945 eine ebenso einfluss- wie folgenreiche wissenschaftliche Kommunikation. Das vorliegende Projekt wird sich in seinen Untersuchungen maßgeblich auf die Nachlässe der beiden Philosophen (in Pittsburgh, Konstanz und Innsbruck) stützen, wobei vor allem im Fall Stegmüllers bislang unbekanntes Archivmaterial den Projektmitarbeitern erstmals exklusiv zur Verfügung steht. Die Forschungsresultate sollen in einer abschliessenden Monographie publiziert und so erstmals einem weiten Kreis von ForscherInnen zugänglich gemacht werden. Das vorgeschlagene Projekt untersucht die Entwicklung einer maßgeblichen philosophischen Strömung - der analytischen Philosophie und Wissenschaftstheorie - a) in international vergleichender Perspektive: Entwicklungen vor und nach 1945 in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei einerseits und den Exilländern andererseits; b) über wichtige historische Brüche hinweg (1933, 1938, 1945); c) mit der Frage nach durch diese Brüche und Wissenstransfers entstandenen möglichen Veränderungen und Transformationen, wobei - im Sinne einer "Science in Context" - kulturelle und politischer Faktoren in die Ursachenanalyse miteinbezogen werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 20%
  • Universität Wien - 80%
Nationale Projektbeteiligte
  • Allan S. Janik, Universität Innsbruck , assoziierte:r Forschungspartner:in

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