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Neue antimikrobielle Peptide gegen MRSA

Novel antimicrobial peptides against MRSA

Andrea Hickel (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18100
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2005
  • Projektende 31.10.2008
  • Bewilligungssumme 272.380 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (75%); Chemie (15%); Gesundheitswissenschaften (10%)

Keywords

    Antimicrobial Peptides, Lipid Analytics, MRSA, Novel Antibiotics, Antimicrobial Resistance, Lipidomics

Abstract Endbericht

Antibiotikaresistente Bakterienstämme stellen ein globales Gesundheitsproblem mit großem sozialen und ökonomischen Auswirkungen dar. Zum Beispiel ist der humanpathogene Keim Staphylococcus aureus (S. aureus) die Hauptursache vielfältiger Infektionen weltweit. Seit semisynthethische Antibiotika wie Methicillin or Oxacillin eingeführt wurden, steigt die Häufigkeit von Methicillin-resistenten S. aureus (MRSA) Stämmen. Dies repräsentiert speziell für Krankenhauspatienten eine deutliche Gefährdung der Gesundheit. Das Aufkommen und die schnelle Verbreitung von MRSA Stämmen, die sogar gegen Glycopeptidantibiotika wie Vancomycin, das Antibiotikum der Wahl, resistent sind, zeigt klar die Dringlichkeit der Entwicklung neuer Antibiotika. Antimikrobielle Peptide (AMPs) sind als neue Quelle für Antibiotika gegen multiresistente Bakterienstämme von großem Interesse. Im Gegensatz zu konventionellen Antibiotika wirken AMPs innerhalb von Minuten auf Bakterien in jeder Wachstumsphase, was einer Resistenzbildung entgegenwirkt. Mit dieser speziellen Eigenschaft übertreffen AMPs konventionelle Antibiotika. Die antimikrobielle Aktivität der AMPs ist auf die Zerstörung der Bakterienmembran als Schutzbarriere zurückzuführen. AMPs wechselwirken dabei speziell mit der Membranmatrix, den Lipiden. Zusätzlich können AMPs zwischen Bakterien- und menschlichen Zellen unterscheiden. Ausschlaggebend dafür ist, dass AMPs positiv geladen sind und bervorzugt mit negativ geladenen Lipiden wechselwirken, die speziell in Bakterienmembranen vorkommen. Diese elektrostatische Wechselwirkung ist der erste Schritt für die Selektivität dieser Peptide. In Gegensatz zu anderen Bakterienstämmen enthält S. aureus ein ungewöhnliches, positiv-geladenes Lipid. Die Existenz von Lysyl-phosphatidylglycerol (Lysyl-PG), dürfte auch der Grund sein, dass S. aureus weniger sensitiv auf viele AMPs reagiert. Die Lipidzusammensetzung von MRSA Stämmen wurde bisher nicht im Detail untersucht, aber es ist bekannt, dass Lysyl-PG eine Hauptkomponente darstellt. Davon ausgehend werden wir neue AMPs mit invertierter Oberflächenladung herstellen, die dadurch an die positiv geladenen Lipide der MRSA Zellmembran binden werden. Parallel dazu wird das gesamte Lipidmuster verschiedener MRSA Stämme bestimmt, um Auswirkunken der Resistenzbildung auf die Lipidzusammensetzung zu untersuchen und dadurch effektivere AMPs gezielt herstellen zu können.

Antibiotikaresistente Bakterienstämme stellen ein globales Gesundheitsproblem mit großem sozialen und ökonomischen Auswirkungen dar. Zum Beispiel ist der humanpathogene Keim Staphylococcus aureus (S. aureus) die Hauptursache vielfältiger Infektionen weltweit. Seit semisynthethische Antibiotika wie Methicillin or Oxacillin eingeführt wurden, steigt die Häufigkeit von Methicillin-resistenten S. aureus (MRSA) Stämmen. Dies repräsentiert speziell für Krankenhauspatienten eine deutliche Gefährdung der Gesundheit. Das Aufkommen und die schnelle Verbreitung von MRSA Stämmen, die sogar gegen Glycopeptidantibiotika wie Vancomycin, das Antibiotikum der Wahl, resistent sind, zeigt klar die Dringlichkeit der Entwicklung neuer Antibiotika. Antimikrobielle Peptide (AMPs) sind als neue Quelle für Antibiotika gegen multiresistente Bakterienstämme von großem Interesse. Im Gegensatz zu konventionellen Antibiotika wirken AMPs innerhalb von Minuten auf Bakterien in jeder Wachstumsphase, was einer Resistenzbildung entgegenwirkt. Mit dieser speziellen Eigenschaft übertreffen AMPs konventionelle Antibiotika. Die antimikrobielle Aktivität der AMPs ist auf die Zerstörung der Bakterienmembran als Schutzbarriere zurückzuführen. AMPs wechselwirken dabei speziell mit der Membranmatrix, den Lipiden. Zusätzlich können AMPs zwischen Bakterien- und menschlichen Zellen unterscheiden. Ausschlaggebend dafür ist, dass AMPs positiv geladen sind und bervorzugt mit negativ geladenen Lipiden wechselwirken, die speziell in Bakterienmembranen vorkommen. Diese elektrostatische Wechselwirkung ist der erste Schritt für die Selektivität dieser Peptide. In Gegensatz zu anderen Bakterienstämmen enthält S. aureus ein ungewöhnliches, positiv-geladenes Lipid. Die Existenz von Lysyl-phosphatidylglycerol (Lysyl-PG), dürfte auch der Grund sein, dass S. aureus weniger sensitiv auf viele AMPs reagiert. Die Lipidzusammensetzung von MRSA Stämmen wurde bisher nicht im Detail untersucht, aber es ist bekannt, dass Lysyl-PG eine Hauptkomponente darstellt. Davon ausgehend werden wir neue AMPs mit invertierter Oberflächenladung herstellen, die dadurch an die positiv geladenen Lipide der MRSA Zellmembran binden werden. Parallel dazu wird das gesamte Lipidmuster verschiedener MRSA Stämme bestimmt, um Auswirkunken der Resistenzbildung auf die Lipidzusammensetzung zu untersuchen und dadurch effektivere AMPs gezielt herstellen zu können.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 116 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2009
    Titel Biological activity and structural aspects of PGLa interaction with membrane mimetic systems
    DOI 10.1016/j.bbamem.2009.05.012
    Typ Journal Article
    Autor Lohner K
    Journal Biochimica et Biophysica Acta (BBA) - Biomembranes
    Seiten 1656-1666
    Link Publikation
  • 2007
    Titel Structure and Thermotropic Behavior of the Staphylococcus aureus Lipid Lysyl-Dipalmitoylphosphatidylglycerol
    DOI 10.1529/biophysj.107.123422
    Typ Journal Article
    Autor Danner S
    Journal Biophysical Journal
    Seiten 2150-2159
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Packing behaviour of two predominant anionic phospholipids of bacterial cytoplasmic membranes
    DOI 10.1016/j.bpc.2010.04.004
    Typ Journal Article
    Autor Prossnigg F
    Journal Biophysical Chemistry
    Seiten 129-135
    Link Publikation

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