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Die Tagzettel des Kardinals Ernst Adalbert von Harrach

The daily notices of the cardinal Ernst Adalbert von Harrach

Thomas Winkelbauer (ORCID: 0000-0003-0645-5375)
  • Grant-DOI 10.55776/P18112
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2005
  • Projektende 30.06.2009
  • Bewilligungssumme 321.157 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (90%)

Keywords

    Edition, Egodocument, Austria, Italy, Bohemia, Aristocracy

Abstract Endbericht

In der historischen Forschung lässt sich europaweit in den letzten Jahren ein verstärkter Trend zur kulturhistorischen Erweiterung von Fragestellungen auch in traditionellen Forschungsbereichen erkennen. In diesem Kontext werden neue Quellengruppen erschlossen und bekannte Materialien neu gelesen. An prominenter Stelle sind hierbei Selbstzeugnisse zu nennen: Briefe, Chroniken, Autobiographien, Tagebücher etc. Ziel des Projektes ist es, eine solche Quelle, die Tagebücher und Tagzettel des Kardinal-Erzbischofs von Prag Ernst Adalbert von Harrach (1598-1667), der internationalen Forschung durch eine Edition zugänglich zu machen. Zugleich werden erste Schritte zur Auswertung dieser ungewöhnlichen Quelle unternommen. Die 48 überlieferten Jahrgänge der Tagzettel stellen nicht nur eine erstrangige Quelle zur Geschichte der Habsburgermonarchie gerade für die schlecht dokumentierten Regierungszeiten Ferdinands II. und Ferdinands III. dar. In ihrem Umfang, ihrer inhaltlichen Differenziertheit und ihrer Aussagekraft sind die Tagzettel eine Quelle, deren Bedeutung den mitteleuropäischen Raum weit überschreitet. Die Tagzettel dokumentieren weit mehr als den Lebensweg und die Lebensräume eines Adligen; sie machen ein System des Informationsaustausches innerhalb adliger Familien- und Freundschaftskreise sichtbar, das sich im Bezugsfeld Wien - Prag - Rom im 17. Jahrhundert etabliert hatte. Der Kardinal stellte eine Schnittstelle, einen Vermittler innerhalb dieses Bezugsfeldes dar. Somit sind seine Tagzettel nicht nur Dokumente, die Handlungsfelder einer Person in ihrem Amt, im familiären Kontext oder im Rahmen der adligen Gesellschaft der habsburgischen Erblande erkennbar und beschreibbar machen. In den Niederschriften Kardinal Ernst Adalberts von Harrach verbinden sich europäische Politik und Entwicklungen in den habsburgischen Erblanden, kulturelle Einflüsse aus Italien mit solchen aus Mitteleuropa ebenso wie Gegenreformation und Pietas Austriaca. Kennzeichnend für die Harrach-Tagebücher ist insbesondere ihre inhaltliche Vieldimensionalität, die sie zu einer Quelle für zahlreiche Forschungsfelder und historisch arbeitende Fächer macht. Germanistisch- sprachwissenschaftliche Arbeiten erhalten hier ebenso umfangreiches Material wie romanistische Studien - 26 Jahrgänge sind in italienischer Sprache verfasst. Kunstgeschichte, Theatergeschichte, Musikgeschichte sind ebenso zu nennen wie Medizingeschichte, Volkskunde oder historische Klimaforschung. Das Vorhaben wird nicht nur der Forschung eine umfangreiche und inhaltlich sehr differenzierte Quelle zur Verfügung stellen. Der geplante Kommentarband dient zugleich der historischen Einordnung des umfangreichen Corpus und zeigt mögliche inhaltliche Auswertungsrichtungen auf, von denen einige in der österreichischen historischen Forschung Neuland betreten werden.

In der historischen Forschung lässt sich europaweit in den letzten Jahren ein verstärkter Trend zur kulturhistorischen Erweiterung von Fragestellungen auch in traditionellen Forschungsbereichen erkennen. In diesem Kontext werden neue Quellengruppen erschlossen und bekannte Materialien neu gelesen. An prominenter Stelle sind hierbei Selbstzeugnisse zu nennen: Briefe, Chroniken, Autobiographien, Tagebücher etc. Ziel des Projektes ist es, eine solche Quelle, die Tagebücher und Tagzettel des Kardinal-Erzbischofs von Prag Ernst Adalbert von Harrach (1598-1667), der internationalen Forschung durch eine Edition zugänglich zu machen. Zugleich werden erste Schritte zur Auswertung dieser ungewöhnlichen Quelle unternommen. Die 48 überlieferten Jahrgänge der Tagzettel stellen nicht nur eine erstrangige Quelle zur Geschichte der Habsburgennonarchie gerade für die schlecht dokumentierten Regierungszeiten Ferdinands II. und Ferdinands III. dar. In ihrem Umfang, ihrer inhaltlichen Differenziertheit und ihrer Aussagekraft sind die Tagzettel eine Quelle, deren Bedeutung den mitteleuropäischen Raum weit überschreitet. Die Tagzettel dokumentieren nicht nur den Lebensweg und die Lebensräume eines Adligen, sondern sie machen ein System des Infonnationsaustausches innerhalb adliger Familien- und Freundschaftskreise sichtbar, das sich im Bezugsfeld Wien - Prag - Rom im 17. Jahrhundert etabliert hatte. Der Kardinal stellte eine Schnittstelle, einen Vermittler innerhalb dieses Bezugsfeldes dar. Somit sind seine Tagzettel nicht nur Dokumente, die Handlungsfelder einer Person in ihrem Amt, im familiären Kontext oder im Rahmen der adligen Gesellschaft der habsburgischen Erblande erkennbar und beschreibbar machen. In den Niederschriften Kardinal Ernst Adalberts von Harrach verbinden sich europäische Politik und Entwicklungen in den habsburgischen Erblanden, kulturelle Einflüsse aus Italien mit solchen aus Mitteleuropa ebenso wie Gegenreformation und Pietas Austriaca. Kennzeichnend für die Harrach-Tagebücher ist insbesondere ihre inhaltliche Vieldimensionalität, die sie zu einer Quelle für zahlreiche Forschungsfelder und historisch arbeitende Fächer macht. Germanistisch- sprachwissenschaftliche Arbeiten erhalten hier ebenso umfangreiches Material wie romanistische Studien - 26 Jahrgänge sind in italienischer Sprache verfasst. Kunstgeschichte, Theatergeschichte, Musikgeschichte sind ebenso zu nennen wie Medizingeschichte, Volkskunde oder historische Klimaforschung. Das Vorhaben wird nicht nur der Forschung eine umfangreiche und inhaltlich sehr differenzierte Quelle zur Verfügung stellen. Der geplante Kommentarband dient zugleich der historischen Einordnung des umfangreichen Corpus und zeigt mögliche inhaltliche Auswertungsrichtungen auf, von denen einige in der österreichischen historischen Forschung Neuland betreten werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Jan Paul Niederkorn, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in

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