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Karitative religiöse Orden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa

Charitable religious orders in early modern Central Europe

Carlos Watzka (ORCID: 0000-0002-8126-6841)
  • Grant-DOI 10.55776/P18128
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2006
  • Projektende 31.05.2008
  • Bewilligungssumme 178.206 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (20%); Soziologie (60%)

Keywords

    Historische Soziologie, Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Frühe Neuzeit, Religiöse Orden, Mitteleuropa

Abstract Endbericht

Während die Einflüsse des Christentums etwa auf die Künste, aber auch die Rolle der Kirchen in politischen Prozessen gut erforscht sind, ist die sozial- und - im weiteren Sinn - kulturhistorische Bedeutung vieler christlicher Institutionen noch weitgehend unbekannt. Hierzu zählen insbesondere auch die Tätigkeiten karitativ orientierter geistlicher Orden, welche teils von beachtlicher gesamtgesellschaftlicher Relevanz waren - und dies nicht nur im "christlichen Mittelalter". Im vorgeschlagenen Projekt soll die Tätigkeit zweier ausgewählter Orden untersucht werden, die in der Frühen Neuzeit im zentraleuropäischen Raum karitative Aufgaben wahrnahmen: Der "Hospitalorden des Hl. Johannes von Gott" ("Barmherzige Brüder", OH) und der "Unbeschuhte Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Befreiung der Gefangenen" ("Unbeschuhte Trinitarier", OSST). Der OH betrieb schon um 1700 über 250 (!) großteils als Krankenheilanstalten geführte "Hospitäler" in nahezu allen damaligen katholischen Gesellschaften; in der Habsburgermonarchie betrieb er 1780 mehr als 30 Krankenhäuser. Die Hauptaufgabe des OSST war es, Christen, die in die Gefangenschaft von "Ungläubigen" geraten waren, durch Lösegeldzahlung oder andere Mittel zu befreien; auch dieser Orden verfügte über ein weitgespanntes Netz von Niederlassungen, wobei es gerade die österreichische Ordensprovinz war, die zur Verfolgung des Organisationszieles sogar ein Kloster in Konstantinopel betrieb (ab 1723). Das Forschungsprojekt soll die jeweilige sozial- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Orden beleuchten, und durch dieselben vollzogene Innovationsprozesse im medizinischen und humanitären, aber auch im administrativen Bereich untersuchen; damit verbunden wäre die Analyse kultureller Transferprozesse innerhalb dieser "transnational" tätigen Ordensorganisationen. Sowohl die Barmherzigen Brüder als auch die Unbeschuhten Trinitarier waren hierbei sehr erfolgreich; beide haben ihre Ursprünge im südeuropäischen Raum, und beide fanden rasch ihren Weg auch in die Habsburgermonarchie, wobei sie ihre neuartigen Konzepte karitativer "Dienstleistungen" - medizinische Therapie in spezifisch dafür eingerichteten Anstalten bzw. sorgfältig organisierte Legationen zur Gefangenenbefreiung - durchaus den Verhältnissen der zentraleuropäischen Gesellschaften anpassten. Was Methodik und Quellenmaterial betrifft, so stünden umfangreiche Bestände serieller, sowohl qualitativ-inhaltsanalytisch als auch mathematisch- statistisch auswertbarer Quellen im Zentrum der Forschungstätigkeit: Krankenprotokollbücher aus dem 17. und 18. Jh. (die zu den frühesten seriellen Quellen im Bereich der Krankenhausgeschichte zählen) und Verzeichnisse befreiter Christen (mit ebenso umfangreichen sozialstatistischen Angaben).

Während die Einflüsse des Christentums etwa auf die Künste, aber auch die Rolle der Kirchen in politischen Prozessen gut erforscht sind, ist die sozial- und - im weiteren Sinn - kulturhistorische Bedeutung vieler christlicher Institutionen noch weitgehend unbekannt. Hierzu zählen insbesondere auch die Tätigkeiten karitativ orientierter geistlicher Orden, welche teils von beachtlicher gesamtgesellschaftlicher Relevanz waren - und dies nicht nur im "christlichen Mittelalter". Im vorgeschlagenen Projekt soll die Tätigkeit zweier ausgewählter Orden untersucht werden, die in der Frühen Neuzeit im zentraleuropäischen Raum karitative Aufgaben wahrnahmen: Der "Hospitalorden des Hl. Johannes von Gott" ("Barmherzige Brüder", OH) und der "Unbeschuhte Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Befreiung der Gefangenen" ("Unbeschuhte Trinitarier", OSST). Der OH betrieb schon um 1700 über 250 (!) großteils als Krankenheilanstalten geführte "Hospitäler" in nahezu allen damaligen katholischen Gesellschaften; in der Habsburgermonarchie betrieb er 1780 mehr als 30 Krankenhäuser. Die Hauptaufgabe des OSST war es, Christen, die in die Gefangenschaft von "Ungläubigen" geraten waren, durch Lösegeldzahlung oder andere Mittel zu befreien; auch dieser Orden verfügte über ein weitgespanntes Netz von Niederlassungen, wobei es gerade die österreichische Ordensprovinz war, die zur Verfolgung des Organisationszieles sogar ein Kloster in Konstantinopel betrieb (ab 1723). Das Forschungsprojekt soll die jeweilige sozial- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Orden beleuchten, und durch dieselben vollzogene Innovationsprozesse im medizinischen und humanitären, aber auch im administrativen Bereich untersuchen; damit verbunden wäre die Analyse kultureller Transferprozesse innerhalb dieser "transnational" tätigen Ordensorganisationen. Sowohl die Barmherzigen Brüder als auch die Unbeschuhten Trinitarier waren hierbei sehr erfolgreich; beide haben ihre Ursprünge im südeuropäischen Raum, und beide fanden rasch ihren Weg auch in die Habsburgermonarchie, wobei sie ihre neuartigen Konzepte karitativer "Dienstleistungen" - medizinische Therapie in spezifisch dafür eingerichteten Anstalten bzw. sorgfältig organisierte Legationen zur Gefangenenbefreiung - durchaus den Verhältnissen der zentraleuropäischen Gesellschaften anpassten. Was Methodik und Quellenmaterial betrifft, so stünden umfangreiche Bestände serieller, sowohl qualitativ-inhaltsanalytisch als auch mathematisch- statistisch auswertbarer Quellen im Zentrum der Forschungstätigkeit: Krankenprotokollbücher aus dem 17. und 18. Jh. (die zu den frühesten seriellen Quellen im Bereich der Krankenhausgeschichte zählen) und Verzeichnisse befreiter Christen (mit ebenso umfangreichen sozialstatistischen Angaben).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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