Ludwig Wittgenstein. The Whewell´s Court Lectures 1937-47.
Ludwig Wittgenstein. The Whewell´s Court Lectures 1937-47.
Wissenschaftsdisziplinen
Geschichte, Archäologie (20%); Philosophie, Ethik, Religion (80%)
Keywords
-
Ludwig Wittgenstein,
Edition,
Yorick Smythies,
Cambridge Lectures 1937-47
Ziel des Projektes "Ludwig Wittgenstein. The Whewell`s Court Lectures 1937-1947" ist die Edition und Publikation bisher unveröffentlichter Vorlesungsmitschriften von Wittgensteinvorlesungen aus den Jahren 1937-47. Die Mitschriften stammen von Yorick Smythies, einem Schüler und engen Freund Wittgensteins bis zu dessen Tod im Jahre 1951. Der Nachlass von Smythies, der diese Aufzeichnungen umfasst, wurde 1998 von Bernhard Quaritch LTD., London gekauft und 2001 weiterveräußert an die International University Kagoshima, Japan. Die Vorlesungsaufzeichnungen liegen in mehreren verschiedenen Formen vor: Die ursprünglichen, unmittelbar während den Vorlesungen entstandenen stenographischen Aufzeichnungen von Smythies, verschiedene handschriftliche Überarbeitungen dieser Notizen, auf Kassetten von Smythies diktierte Ausführungen der Mitschriften und auf Grundlage dieser Kassetten entstandene, verschiedene, von einander abweichende Typoskripte. Die Notizbücher und Kassetten wurden nach Japan veräußert, die Typoskripte und Urheberrechte sind in Besitz von Volker Munz. Trinity College, Cambridge hat bereits die Erlaubnis und volle Unterstützung zur Durchführung des Projektes bestätigt. Im Zuge der Reproduktion und Bearbeitung des Materials werden verschiedene Editionsformen und -weisen berücksichtigt. Gleiches gilt für die verschiedenen Möglichkeiten von Publikationen und deren Kombinationen (gedruckt, elektronisch, auditiv). Primärquelle des Prozesses bilden die unmittelbar während den Vorlesungen entstandenen stenographischen Aufzeichnungen, da diese den Worten Wittgensteins am nächsten stehen. In der Folge überarbeitete Versionen Smythies` können daher nicht notwendigerweise als gleichwertig angesehen werden, da es sich hier nicht, wie im Fall von Primärtexten um eine gedankliche Genese handelt, sondern vielmehr um eine editorische Bearbeitung eines Sekundärtextes. Dies wird sowohl die Selektion des Textmaterials als auch den entsprechenden Bearbeitungsprozess betreffen. Das Projekt wird unterstützt von editionserfahrenen Institutionen und international anerkannten Wittgensteinexperten. Die Kooperationen umfassen dabei auch die zur Verfügung Stellung von Software und entsprechendem Know-how.
Ziel des Projektes "Ludwig Wittgenstein. The Whewell`s Court Lectures 1937-1947" ist die Edition und Publikation bisher unveröffentlichter Vorlesungsmitschriften von Wittgensteinvorlesungen aus den Jahren 1937-47. Die Mitschriften stammen von Yorick Smythies, einem Schüler und engen Freund Wittgensteins bis zu dessen Tod im Jahre 1951. Der Nachlass von Smythies, der diese Aufzeichnungen umfasst, wurde 1998 von Bernhard Quaritch LTD., London gekauft und 2001 weiterveräußert an die International University Kagoshima, Japan. Die Vorlesungsaufzeichnungen liegen in mehreren verschiedenen Formen vor: Die ursprünglichen, unmittelbar während den Vorlesungen entstandenen stenographischen Aufzeichnungen von Smythies, verschiedene handschriftliche Überarbeitungen dieser Notizen, auf Kassetten von Smythies diktierte Ausführungen der Mitschriften und auf Grundlage dieser Kassetten entstandene, verschiedene, von einander abweichende Typoskripte. Die Notizbücher und Kassetten wurden nach Japan veräußert, die Typoskripte und Urheberrechte sind in Besitz von Volker Munz. Trinity College, Cambridge hat bereits die Erlaubnis und volle Unterstützung zur Durchführung des Projektes bestätigt. Im Zuge der Reproduktion und Bearbeitung des Materials werden verschiedene Editionsformen und -weisen berücksichtigt. Gleiches gilt für die verschiedenen Möglichkeiten von Publikationen und deren Kombinationen (gedruckt, elektronisch, auditiv). Primärquelle des Prozesses bilden die unmittelbar während den Vorlesungen entstandenen stenographischen Aufzeichnungen, da diese den Worten Wittgensteins am nächsten stehen. In der Folge überarbeitete Versionen Smythies` können daher nicht notwendigerweise als gleichwertig angesehen werden, da es sich hier nicht, wie im Fall von Primärtexten um eine gedankliche Genese handelt, sondern vielmehr um eine editorische Bearbeitung eines Sekundärtextes. Dies wird sowohl die Selektion des Textmaterials als auch den entsprechenden Bearbeitungsprozess betreffen. Das Projekt wird unterstützt von editionserfahrenen Institutionen und international anerkannten Wittgensteinexperten. Die Kooperationen umfassen dabei auch die zur Verfügung Stellung von Software und entsprechendem Know-how.
- Universität Graz - 100%
- Toshio Kamimura, Kagoshima University - Japan
- Alois Pichler, University of Bergen - Norwegen
- Jonathan Smith, University of Cambridge - Vereinigtes Königreich
- D.Z. Phillips, University of Wales Swansea - Vereinigtes Königreich