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Die illuminierten gotischen Handschriften und die illuminierten Inkunabeln der oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz

Illuminated Gothic Manuscripts and Incunabula of the Upper Austrian State Library in Linz

Katharina Hranitzky (ORCID: 0000-0001-7918-2086)
  • Grant-DOI 10.55776/P18282
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2005
  • Projektende 31.07.2009
  • Bewilligungssumme 146.338 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Kunstwissenschaften (70%); Philosophie, Ethik, Religion (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Gotische Buchmalerei, Oberösterreichische Landesbibliothek, Handschriftenkunde, Bibliothekskatalog, Inkunabeln

Abstract Endbericht

Das Ziel des vorliegenden Projektes besteht darin, die illuminierten spätgotischen Handschriften und Inkunabeln der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz, deren Bestand sich hauptsächlich aus den Bibliotheken aufgelassener oberösterreichischer Klöster zusammensetzt, in einem kunsthistorischen Spezialkatalog zu erfassen. Stehen in einem solchen Katalog definitionsgemäß die Analyse und die stilistische Einordnung des Buchschmuckes im Vordergrund, so werden im Linzer Band auch die ungeschmückten Objekte in die wissenschaftliche Betrachtung miteinbezogen, so daß ein möglichst präzises Bild der Buchproduktion an den verschiedenen Entstehungsorten der beschriebenen Objekte gezeichnet werden kann. Als Arbeitsgrundlage dient der 1935 von Konrad Schiffmann erstellte Handschriftenkatalog, der nicht nur unveröffentlicht blieb, sondern naturgemäß auch nicht die Anforderungen erfüllt, die an einen nach modernen Richtlinien erstellten wissenschaftlichen Katalog gestellt werden. Von den Inkunabeln existiert bislang überhaupt noch kein beschreibendes Verzeichnis. Der im Rahmen des Projektes erstellte Katalog wird einerseits von praktischem Nutzen für die Bibliothek selbst sein, andererseits ist die wissenschaftliche Untersuchung, Einordnung und Veröffentlichung der illuminierten Objekte in Linz insofern von besonderer wissenschaftlicher Relevanz, als dadurch ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der österreichischen Bestände an illuminierten Handschriften und Inkunabeln geleistet wird. Damit steht das vorliegende Projekt in der Tradition jenes groß angelegten Katalogisierungsunternehmens, das zu Beginn des 20. Jh. von Hermann J. Hermann mit dem "Beschreibenden Verzeichnis der illuminierten Handschriften in Österreich" begründet und ab 1974 von Otto Pächt fortgesetzt wurde, der die bis dahin noch nicht beschriebenen illuminierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek zu katalogisieren begann. Während die Recherchen für den Katalog der "Illuminierten Handschriften und Inkunabeln der ÖNB: Mitteleuropäische Schulen" unter der Leitung von Gerhard Schmidt mittlerweile bis zur Mitte des 15. Jh. vorgedrungen sind, werden seit 2001 auch die illuminierten Handschriften des 15. Jh. in der UB Graz in einem kunsthistorischen Spezialkatalog erfaßt. Die illuminierten spätgotischen Handschriften und Inkunabeln in Linz parallel zu den Wiener und Grazer Beständen aus dem gleichen Zeitraum zu bearbeiten und dabei methodisch analog vorzugehen, ist wissenschaftlich sinnvoll. So ist denn auch eine enge Kooperation mit den betreffenden sowie allen anderen laufenden Projekten geplant, die sich mit der Katalogisierung österreichischer, aber auch etwa deutscher Handschriften- und Inkunabelbestände befassen. Allgemein ist festzuhalten, daß die im vorliegenden Projekt erforschten Ergebnisse wertvolle Hinweise und Vergleichsmaterial sowohl für Kunsthistoriker als auch für Historiker, Philologen und Forscher auf dem Gebiet der Codicologie, Paläographie, Einband- und Wasserzeichenkunde des Mittelalters darstellen.

Das Ziel des vorliegenden Projektes besteht darin, die illuminierten spätgotischen Handschriften und Inkunabeln der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz, deren Bestand sich hauptsächlich aus den Bibliotheken aufgelassener oberösterreichischer Klöster zusammensetzt, in einem kunsthistorischen Spezialkatalog zu erfassen. Stehen in einem solchen Katalog definitionsgemäß die Analyse und die stilistische Einordnung des Buchschmuckes im Vordergrund, so werden im Linzer Band auch die ungeschmückten Objekte in die wissenschaftliche Betrachtung miteinbezogen, so daß ein möglichst präzises Bild der Buchproduktion an den verschiedenen Entstehungsorten der beschriebenen Objekte gezeichnet werden kann. Als Arbeitsgrundlage dient der 1935 von Konrad Schiffmann erstellte Handschriftenkatalog, der nicht nur unveröffentlicht blieb, sondern naturgemäß auch nicht die Anforderungen erfüllt, die an einen nach modernen Richtlinien erstellten wissenschaftlichen Katalog gestellt werden. Von den Inkunabeln existiert bislang überhaupt noch kein beschreibendes Verzeichnis. Der im Rahmen des Projektes erstellte Katalog wird einerseits von praktischem Nutzen für die Bibliothek selbst sein, andererseits ist die wissenschaftliche Untersuchung, Einordnung und Veröffentlichung der illuminierten Objekte in Linz insofern von besonderer wissenschaftlicher Relevanz, als dadurch ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der österreichischen Bestände an illuminierten Handschriften und Inkunabeln geleistet wird. Damit steht das vorliegende Projekt in der Tradition jenes groß angelegten Katalogisierungsunternehmens, das zu Beginn des 20. Jh. von Hermann J. Hermann mit dem "Beschreibenden Verzeichnis der illuminierten Handschriften in Österreich" begründet und ab 1974 von Otto Pächt fortgesetzt wurde, der die bis dahin noch nicht beschriebenen illuminierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek zu katalogisieren begann. Während die Recherchen für den Katalog der "Illuminierten Handschriften und Inkunabeln der ÖNB: Mitteleuropäische Schulen" unter der Leitung von Gerhard Schmidt mittlerweile bis zur Mitte des 15. Jh. vorgedrungen sind, werden seit 2001 auch die illuminierten Handschriften des 15. Jh. in der UB Graz in einem kunsthistorischen Spezialkatalog erfaßt. Die illuminierten spätgotischen Handschriften und Inkunabeln in Linz parallel zu den Wiener und Grazer Beständen aus dem gleichen Zeitraum zu bearbeiten und dabei methodisch analog vorzugehen, ist wissenschaftlich sinnvoll. So ist denn auch eine enge Kooperation mit den betreffenden sowie allen anderen laufenden Projekten geplant, die sich mit der Katalogisierung österreichischer, aber auch etwa deutscher Handschriften- und Inkunabelbestände befassen. Allgemein ist festzuhalten, daß die im vorliegenden Projekt erforschten Ergebnisse wertvolle Hinweise und Vergleichsmaterial sowohl für Kunsthistoriker als auch für Historiker, Philologen und Forscher auf dem Gebiet der Codicologie, Paläographie, Einband- und Wasserzeichenkunde des Mittelalters darstellen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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