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Experiment d. Freiheit - Renaissance u. Revolution

Freedom as an Experiment - Renaissance and Revolution

Maria Deppermann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18287
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2005
  • Projektende 31.01.2008
  • Bewilligungssumme 140.154 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Russian Modernism, Pushkin, European Mernism, Chekhov, Renaissance and Revolution, Dostoevsky

Abstract Endbericht

Noch immer wird die russische Moderne in der Forschung zu sehr als nationale Sonderentwicklung und zu wenig im internationalen Vergleich betrachtet. Obwohl sie in der europäischen Moderne eine herausragende Stellung einnimmt, wird sie im Rahmen der neuen, auf Westeuropa fixierten Forschung zur Ästhetischen Moderne vernachlässigt. Ihr reiches Anregungspotential für die westeuropäische Moderne wurde bislang weder angemessen erkannt noch ausreichend dokumentiert. Versteht man die russische Moderne als Makroepoche, so beginnt sie - wie die westeuropäische - in der ersten "Sattelzeit" um 1800 und ist - wie diese - ein nationales und universales Kulturphänomen, welches auf der Ästhetik und Poetik der Romantik (1820-1850) basiert. Ihr entstammt das nationale Spezifikum der russischen Moderne: die Identitätsdebatte zwischen Westlern und Slavophilen, die die Thematik des "realistischen" Romans (insbesondere Dostoevskij) speiste. Auf der Basis der Romantik entfaltet sie sich in drei Stadien: 1. die Literatur, Kunst und Kultur der nationalen Bewusstwerdung (1860-1890), 2. des kosmopolitischen Fin de siècle (1890-1921) und 3. der Historischen Avantgarde der Zwanziger Jahre. Das reiche Innovationsangebot der russischen Moderne für die gesamteuropäische Kultur ist im interkulturellen Maßstab zu dokumentieren. Dazu gilt es - da die russische Moderne um 1900 zunehmend intermedial wird - jede Form von Literaturzentrismus zu vermeiden. Im russischen Fin de siècle liegt die Basis für die Intermedialität der Russischen Avantgarde. Wie bereits im Vorprojekt arbeiten wir auch im Folgeprojekt daran, Literatur und andere Künste in ihren Interdependenzen zu untersuchen, sowohl diachron als auch synchron. Zentrale Leitthesen sind: das "Experiment der Freiheit" als künstlerisches Credo und Impuls für ästhetische Innovationen und die Problemspannung von "Renaissance und Revolution" als heuristisches Begriffspaar der Kulturtypologie. Sie verbinden exemplarisch drei zentrale Autoren: Puschkin als Gründerfigur, Dostoevskij als Portalfigur und Tschechow als Integrationsfigur der ästhetischen Moderne in Russland. Ziel des Projektes ist es, die russische Moderne nach dem neuesten Stand der Forschung (zur Semiotik, Komparatistik, Slawistik, Intermedialität, nonverbalen Kommunikation, zur Ästhetischen Moderne, zu Avantgarde und kulturellem Gedächtnis) als wesentlichen, aber vernachlässigten Bereich des kulturellen Gedächtnisses in Europa aus komparatistischer Perspektive neu zu bewerten. Bisher fehlt eine maßgebliche Monographie zur russischen Moderne. Zur Schließung dieser Lücke will das Projekt wesentlich beitragen.

Noch immer wird die russische Moderne in der Forschung zu sehr als nationale Sonderentwicklung und zu wenig im internationalen Vergleich betrachtet. Obwohl sie in der europäischen Moderne eine herausragende Stellung einnimmt, wird sie im Rahmen der neuen, auf Westeuropa fixierten Forschung zur Ästhetischen Moderne vernachlässigt. Ihr reiches Anregungspotential für die westeuropäische Moderne wurde bislang weder angemessen erkannt noch ausreichend dokumentiert. Versteht man die russische Moderne als Makroepoche, so beginnt sie - wie die westeuropäische - in der ersten "Sattelzeit" um 1800 und ist - wie diese - ein nationales und universales Kulturphänomen, welches auf der Ästhetik und Poetik der Romantik (1820-1850) basiert. Ihr entstammt das nationale Spezifikum der russischen Moderne: die Identitätsdebatte zwischen Westlern und Slavophilen, die die Thematik des "realistischen" Romans (insbesondere Dostoevskij) speiste. Auf der Basis der Romantik entfaltet sie sich in drei Stadien: 1. die Literatur, Kunst und Kultur der nationalen Bewusstwerdung (1860-1890), 2. des kosmopolitischen Fin de siècle (1890-1921) und 3. der Historischen Avantgarde der Zwanziger Jahre. Das reiche Innovationsangebot der russischen Moderne für die gesamteuropäische Kultur ist im interkulturellen Maßstab zu dokumentieren. Dazu gilt es - da die russische Moderne um 1900 zunehmend intermedial wird - jede Form von Literaturzentrismus zu vermeiden. Im russischen Fin de siècle liegt die Basis für die Intermedialität der Russischen Avantgarde. Wie bereits im Vorprojekt arbeiten wir auch im Folgeprojekt daran, Literatur und andere Künste in ihren Interdependenzen zu untersuchen, sowohl diachron als auch synchron. Zentrale Leitthesen sind: das "Experiment der Freiheit" als künstlerisches Credo und Impuls für ästhetische Innovationen und die Problemspannung von "Renaissance und Revolution" als heuristisches Begriffspaar der Kulturtypologie. Sie verbinden exemplarisch drei zentrale Autoren: Puschkin als Gründerfigur, Dostoevskij als Portalfigur und Tschechow als Integrationsfigur der ästhetischen Moderne in Russland. Ziel des Projektes ist es, die russische Moderne nach dem neuesten Stand der Forschung (zur Semiotik, Komparatistik, Slawistik, Intermedialität, nonverbalen Kommunikation, zur Ästhetischen Moderne, zu Avantgarde und kulturellem Gedächtnis) als wesentlichen, aber vernachlässigten Bereich des kulturellen Gedächtnisses in Europa aus komparatistischer Perspektive neu zu bewerten. Bisher fehlt eine maßgebliche Monographie zur russischen Moderne. Zur Schließung dieser Lücke will das Projekt wesentlich beitragen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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