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(Neuer) Antisemitismus - Antiamerikanismus

(New) Anti-Semitism - Anti-Americanism

Helga Embacher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18311
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2005
  • Projektende 30.09.2008
  • Bewilligungssumme 255.182 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Anti-Semitism, Anti-Americanism, Migration, Anti-Zionism, Transfer of the Middle East Conflict, Impact of the Shoah

Abstract Endbericht

Seit Herbst 2000, dem Beginn der 2. Intifada, wird zunehmend vor einem Neuen Antisemitismus in Europa gewarnt. Standen bisher Deutschland und Österreich im Zentrum des Antisemitismusvorwurfes, so richtet sich die Kritik nunmehr vor allem auf Frankreich und Großbritannien. Als Träger des neuen Antisemitismus gelten nicht mehr vorwiegend extrem rechte Gruppierung, sondern junge muslimische Männer, Aktivisten der Antiglobalisierungs- und Friedensbewegung sowie linke und liberale Medien. Als auffallend erweist sich auch, dass antisemitische Ausschreitungen in Europa eng mit dem Nahostkonflikt zusammenhängen sowie auch eine Verbindung von Antisemitismus und Antiamerikanismus festzumachen ist. Das Innovative an dem hier vorliegenden Projekt liegt darin, dass der gegenwärtige Antisemitismus in einer historisch vergleichenden Perspektive untersucht und dabei auch den Schnittstellen von Antisemitismus und Antiamerikanismus nachgegangen wird. Was ist neu am "Neuen Antisemitismus" und welche historischen Traditionen und nationale Abweichungen lassen sich festmachen, lautet somit die zentrale Forschungsfrage. Frankreich, Großbritannien und Deutschland bieten sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Beziehungen zum Nationalsozialismus als auch aufgrund ihrer unterschiedlichen muslimischen Bevölkerung und Migration (Entkolonialisierung in Frankreich und Großbritannien und "Gastarbeiter" in Deutschland) als Vergleich an. Der untersuchte Zeitraum umfasst den Ausbruch der Zweiten Intifada im Herbst 2000 bis zur Gegenwart, wobei markante Vorfälle im Nahen Osten und in den USA (9/11, Irakkrieg, Afghanistan) als Bezugspunkte dienen. Doch nicht die politischen Ereignisse an sich, sondern deren Perzeption in Großbritannien, Deutschland und Frankreich und die damit transportierten Bilder über Israel/Juden, Palästinenser und "Amerika" stehen im Zentrum des Forschungsinteresses. Als Ergebnis sollen die einzelnen nationalen Studien miteinander verglichen und Abweichungen historisch erklärt werden. Eine der zentralen Forschungsfragen lautet daher, ob in Europa bereits von einem neuen Shoah-Bewusstsein gesprochen werden kann oder nicht weiterhin nationale Besonderheiten zu beachten sind. Gilt sekundärer Antisemitismus nach wie vor als Ausdruck von Schuldgefühlen und Entlastungsstrategien als genuin deutsch/österreichisches Phänomen oder kann diese Theorie auch auf Großbritannien oder Frankreich übertragen werden? Neben der Shoah kommt als Bezugspunkt hinsichtlich der neuen Trägerschicht (muslimische Jugendliche, deren Integration vielfach als gescheitert angesehen wird) der Problematik von Entkolonialisierung und kolonialen Schuldgefühlen besondere Bedeutung zu.

Seit Beginn den zweiten Intifada im Herbst 2000 wird vor einem "neuen" Antisemitismus gewarnt und nach 9/11 belegten Meinungsumfragen auch eine eklatante Imageverschlechterung "Amerikas". Als Träger gelten linke und liberale Medien, Globalisierungskritiker und junge radikale Muslime. Während darüber Einigkeit besteht, dass europäischer Antisemitismus in einem engen Zusammenhang mit Eskalationen im Nahen Osten steht, sind sich Experten über das Ausmaß und auch über die Neuartigkeit des Phänomens noch keineswegs einig. Gestritten wird auch nach wie vor über die Grenzen einer legitimen Kritik an den USA und Israel, die oft nur schwer auszumachen sind. Sowohl Israel als auch die USA dienen als Projektionsfelder und deren Beurteilung beruht häufig wenig auf Wissen als vielmehr auf Emotionen und Projektionen. Auch in vielen, als wissenschaftlich betrachteten Publikationen kommen emotionale Haltungen zum Ausdruck, wohingegen grundlegende Analyse und vergleichende Untersuchungen nach wie vor fehlen. Von diesem Forschungsdesiderata ausgehend, analysierten und verglichen wir die Berichterstattung deutscher, britischer und französischer Printmedien an ausgewählten "Ereignissen": Die Intifada, 9/11 und dem Beginn des Irakkrieges. Dabei wurde vor allem auch nach möglichen Schnittstellen zwischen einem (neuen) Antisemitismus und Antiamerikanismus gefragt. Als Ergebnis kann in allen drei untersuchten Ländern eine Zunahme anti- amerikanischer Ressentiments festgehalten werden, die auch im politischen mainstream anzutreffen waren. (zB. Der Spiegel, Le Monde, The Times). Als markant erwies sich auch, dass vor allem linken und liberalen Medien eine Empathie mit den USA als Opfer schwer fiel. Die pro-amerikanische Stimmung kippte nach den Anschlägen vom 11. September 2001 schnell in Schadenfreude und wurde zur Abrechnung mit der amerikanischen Nahostpolitik, wobei Israel mitunter als Zentrum des "Übels" schlechthin galt. Als weiteres Ergebnis kann festgehalten werden, dass keineswegs von einem "neuen" Antisemitismus gesprochen werden kann. Vielmehr zeigten sich alte Argumentationsmuster mit teilweise denselben Akteuren. Es wurde jedoch deutlich, dass nach wie vor nationale Besonderheiten (Nachwirkungen des Nationalsozialismus in Deutschland und des Kolonialismus in Frankreich und Großbritannien) die Wahrnehmung beeinflussen und antisemitischen und anti- amerikanischen Ressentiments unterschiedliche Motive zugrunde liegen. Auch muslimischer Antisemitismus, der immer im Kontext der Bildung eines globalen Islam analysiert werden muss, kam nicht erst mit der Intifada von 2000 zum Ausdruck, sondern konnte bereits im ersten Golfkrieg (1990/91) festgemacht werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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