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PrÀdikation, Wahrheit, Extension in der freien Logik

Predication, Truth, and Extensionality in Free Logic

Hans-Peter Leeb (ORCID: 0000-0002-9383-261X)
  • Grant-DOI 10.55776/P18482
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2005
  • Projektende 31.05.2008
  • Bewilligungssumme 119.238 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Free Logic, Extensionality, Predication, Existence, Truth, State Of Affairs

Abstract Endbericht

Eine freie Logik (= fL) ist eine Logik, die frei von Existenzannahmen hinsichtlich ihrer singulĂ€ren und generellen Terme ist und in der die Quantoren wie in der klassischen PrĂ€dikatenlogik (= kPL) verstanden werden. Im Gegensatz zur kPL lĂ€ĂŸt die fL singulĂ€re Terme zu, die nichts Existierendes bezeichnen (wie z.B. `Vulkan`, `1/0`). Dies wirft jedoch Probleme auf, die sich so in der kPL gar nicht stellen und die im vorliegenden Projekt untersucht werden - wie etwa das Wahrheitswertproblem, ob elementare SĂ€tze mit solchen leeren singulĂ€ren Termen wahr oder falsch oder wahrheitswertlos sind, und das ExtensionalitĂ€tsproblem, ob solche SĂ€tze extensional in irgendeinem Substituierbarkeitssinn sind. Die Arten der fL lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Antworten auf das Wahrheitswertproblem einteilen: So sind in der positiven fL manche elementare SĂ€tze mit leeren singulĂ€ren Termen wahr, in der negativen fL sind alle solche SĂ€tze falsch und in der neutralen fL alle solche SĂ€tze wahrheitswertlos (ausgenommen vielleicht SĂ€tze wie `Vulkan existiert`, die falsch sind). Es sind eine Reihe von unterschiedlichen semantischen AnsĂ€tzen sowie PrĂ€dikationstheorien fĂŒr die fL bekannt. Jede PrĂ€dikationstheorie setzt allerdings eine formale Theorie der generellen Terme voraus. Ein Ziel dieses Projekts ist deshalb die Entwicklung einer solchen Theorie, die den in den Naturwissenschaften wichtigen Unterschied zwischen dem Charakterisieren und Klassifizieren eines Einzeldings berĂŒcksichtigt. So impliziert ein charakterisierender Satz wie `Vulkan ist rund` nicht die Existenz von Vulkan, ein klassifizierender Satz wie `Vulkan ist ein Planet` jedoch schon. Die BerĂŒcksichtigung dieses Unterschieds fĂŒhrt zu unterschiedlichen Wahrheitsbedingungen fĂŒr derartige SĂ€tze. Deren Umsetzung in einer einzigen formalen Theorie der generellen Terme erlaubt es, positive und negative fL zu harmonisieren, und fĂŒhrt dabei zu zwei unterschiedlichen PrĂ€dikationstheorien. Ein weiteres Ziel ist die formale Rekonstruktion eines Arguments fĂŒr die These, daß in elementaren SĂ€tzen mit leeren singulĂ€ren Termen koextensionale AusdrĂŒcke nicht immer fĂŒreinander unbeschadet des Wahrheitswerts als Extension substituierbar sind. Dieses Non-ExtensionalitĂ€tsphĂ€nomen ist besonders störend fĂŒr bestimmte Anwendungen der fL in den Computerwissenschaften (wie z.B. bei der Formalisierung der Logik der Programm-Spezifikation und Verifikation). Es wird deshalb in diesem Projekt versucht, dieses Argument zu erschĂŒttern, und insbesonders die Frage untersucht, ob die ExtensionalitĂ€t von nicht Existenz implizierenden bzw. Existenz implizierenden elementaren SĂ€tzen unter denselben Bedingungen sichergestellt werden kann. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung von Semantiken mit strukturierten Extensionen fĂŒr SĂ€tze nach dem Vorbild der unterschiedlichen Einzel-Domain- Semantiken sowie der formalen Theorie der generellen Terme. Es sollen damit die Bedingungen gefunden werden, unter denen eine Sprache fĂŒr die fL extensional im Substituierbarkeitssinn ist, welche Rolle Existenzannahmen dabei spielen und ob solche strukturierte Extensionen als abstrakte Sachverhalte aufgefaßt werden können.

Eine freie Logik (= fL) ist eine Logik, die frei von Existenzannahmen hinsichtlich ihrer singulĂ€ren und generellen Terme ist und in der die Quantoren wie in der klassischen PrĂ€dikatenlogik (= kPL) verstanden werden. Im Gegensatz zur kPL lĂ€ĂŸt die fL singulĂ€re Terme zu, die nichts Existierendes bezeichnen (wie z.B. `Vulkan`, `1/0`). Dies wirft jedoch Probleme auf, die sich so in der kPL gar nicht stellen und die im vorliegenden Projekt untersucht werden - wie etwa das Wahrheitswertproblem, ob elementare SĂ€tze mit solchen leeren singulĂ€ren Termen wahr oder falsch oder wahrheitswertlos sind, und das ExtensionalitĂ€tsproblem, ob solche SĂ€tze extensional in irgendeinem Substituierbarkeitssinn sind. Die Arten der fL lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Antworten auf das Wahrheitswertproblem einteilen: So sind in der positiven fL manche elementare SĂ€tze mit leeren singulĂ€ren Termen wahr, in der negativen fL sind alle solche SĂ€tze falsch und in der neutralen fL alle solche SĂ€tze wahrheitswertlos (ausgenommen vielleicht SĂ€tze wie `Vulkan existiert`, die falsch sind). Es sind eine Reihe von unterschiedlichen semantischen AnsĂ€tzen sowie PrĂ€dikationstheorien fĂŒr die fL bekannt. Jede PrĂ€dikationstheorie setzt allerdings eine formale Theorie der generellen Terme voraus. Ein Ziel dieses Projekts ist deshalb die Entwicklung einer solchen Theorie, die den in den Naturwissenschaften wichtigen Unterschied zwischen dem Charakterisieren und Klassifizieren eines Einzeldings berĂŒcksichtigt. So impliziert ein charakterisierender Satz wie `Vulkan ist rund` nicht die Existenz von Vulkan, ein klassifizierender Satz wie `Vulkan ist ein Planet` jedoch schon. Die BerĂŒcksichtigung dieses Unterschieds fĂŒhrt zu unterschiedlichen Wahrheitsbedingungen fĂŒr derartige SĂ€tze. Deren Umsetzung in einer einzigen formalen Theorie der generellen Terme erlaubt es, positive und negative fL zu harmonisieren, und fĂŒhrt dabei zu zwei unterschiedlichen PrĂ€dikationstheorien. Ein weiteres Ziel ist die formale Rekonstruktion eines Arguments fĂŒr die These, daß in elementaren SĂ€tzen mit leeren singulĂ€ren Termen koextensionale AusdrĂŒcke nicht immer fĂŒreinander unbeschadet des Wahrheitswerts als Extension substituierbar sind. Dieses Non-ExtensionalitĂ€tsphĂ€nomen ist besonders störend fĂŒr bestimmte Anwendungen der fL in den Computerwissenschaften (wie z.B. bei der Formalisierung der Logik der Programm-Spezifikation und Verifikation). Es wird deshalb in diesem Projekt versucht, dieses Argument zu erschĂŒttern, und insbesonders die Frage untersucht, ob die ExtensionalitĂ€t von nicht Existenz implizierenden bzw. Existenz implizierenden elementaren SĂ€tzen unter denselben Bedingungen sichergestellt werden kann. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung von Semantiken mit strukturierten Extensionen fĂŒr SĂ€tze nach dem Vorbild der unterschiedlichen Einzel-Domain- Semantiken sowie der formalen Theorie der generellen Terme. Es sollen damit die Bedingungen gefunden werden, unter denen eine Sprache fĂŒr die fL extensional im Substituierbarkeitssinn ist, welche Rolle Existenzannahmen dabei spielen und ob solche strukturierte Extensionen als abstrakte Sachverhalte aufgefaßt werden können.

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