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Chemosystematik bei Hornmilben (Oribatida)

Chemosystematics in oribatid mites (Oribatida)

Günther Raspotnig (ORCID: 0000-0002-6947-9406)
  • Grant-DOI 10.55776/P18486
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2006
  • Projektende 30.06.2009
  • Bewilligungssumme 219.807 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (70%); Chemie (30%)

Keywords

    Oribatida, Opisthonatal Glands, Chemosystematics, Phyloheny, Oil Glands, Astigmatid Compounds

Abstract Endbericht

Klassifikationen der Hornmilben (Oribatida), einer mittlerweile etwa 10.000 beschriebene Arten umfassenden Milbengruppe, sind künstlich und repräsentieren zumeist nur Bestimmungsschlüssel ohne phylogenetischen Anspruch. Ein phylogenetisch wichtiges Merkmal der Hornmilben sind jedoch die sogenannten "Öldrüsen" (syn. opisthonotal glands): deren Vorhandensein teilt die Hornmilben in die primitiven öldrüsenlosen Palaeosomata und Enarthronota und in die wesentlich größere, monophyletische Gruppe der "glandulaten" Hornmilben (zu denen neuerdings auch die astigmaten Milben gerechnet werden). Obwohl das Vorhandensein von Öldrüsen innerhalb der glandulaten Gruppen zu einem symplesiomorphen Merkmal degradiert ist, läßt sich über die Sekretchemie von Öldrüsen eine neue Ebene von Öldrüsenmerkmalen erschließen: Öldrüsensekretprofile sind artspezifisch zusammengesetzt, stabil und für phylogenetische Untersuchungen von Oribatiden bestens geeignet. Zur Zeit läßt sich folgendes Bild zeichnen: Kohlenwasserstoffe scheinen die plesiomorphe Grundausstattung von Öldrüsensekreten zu bilden; sie sind in allen bisher chemisch untersuchten Hornmilbensekreten, auch in denen der basalen glandulaten Hornmilben (z.B. Parhyposomata) bis hin zu den astigmaten Milben vorhanden. Dagegen scheint ein Set aus Terpenen und Aromaten (die sogenannten "astigmatid compounds") erst innerhalb der mixonomaten Hornmilben entstanden zu sein und dürfte von den Mixonomata aufwärts alle weiteren Gruppen als Monophylum charakterisieren. Ausgehend von diesen vielversprechenden Ansatzpunkten, soll mit dem vorliegenden Projekt erstmals Chemosystematik mit Öldrüsensekretprofilen von Hornmilben auf breiter Basis betrieben werden. Dabei ist ein umfangreiches chemisches "Screening" von in Österreich vorkommenden Hornmilbenarten mit repräsentativen Vertretern aus 30 Hornmilbenüberfamilien (also das gesamte Spektrum der Hornmilben abdeckend) geplant. Die daraus entstehende chemische Datenbank würde einen Pool neuer phylogenetisch wichtiger Merkmale darstellen: ein unabhängiges Datenset neben morphologischen und molekularen Merkmalen. Insbesondere Fragen, die durch auf traditionellen Daten beruhenden Analysen bisher nicht zu lösen waren (z.B. monophyletische Gruppen und Verwandtschaftbeziehungen innerhalb der Oribatiden, Paraphylie der "Mixonomata" und "Desmonomata", evolutionärer Ursprung der Astigmata und Brachypylida), sollen mithilfe dieses neuen Datensets beantwortet werden.

Klassifikationen der Hornmilben (Oribatida), einer mittlerweile etwa 10.000 beschriebene Arten umfassenden Milbengruppe, sind künstlich und repräsentieren zumeist nur Bestimmungsschlüssel ohne phylogenetischen Anspruch. Ein phylogenetisch wichtiges Merkmal der Hornmilben sind jedoch die sogenannten "Öldrüsen" (syn. opisthonotal glands): deren Vorhandensein teilt die Hornmilben in die primitiven öldrüsenlosen Palaeosomata und Enarthronota und in die wesentlich größere, monophyletische Gruppe der "glandulaten" Hornmilben (zu denen neuerdings auch die astigmaten Milben gerechnet werden). Obwohl das Vorhandensein von Öldrüsen innerhalb der glandulaten Gruppen zu einem symplesiomorphen Merkmal degradiert ist, läßt sich über die Sekretchemie von Öldrüsen eine neue Ebene von Öldrüsenmerkmalen erschließen: Öldrüsensekretprofile sind artspezifisch zusammengesetzt, stabil und für phylogenetische Untersuchungen von Oribatiden bestens geeignet. Zur Zeit läßt sich folgendes Bild zeichnen: Kohlenwasserstoffe scheinen die plesiomorphe Grundausstattung von Öldrüsensekreten zu bilden; sie sind in allen bisher chemisch untersuchten Hornmilbensekreten, auch in denen der basalen glandulaten Hornmilben (z.B. Parhyposomata) bis hin zu den astigmaten Milben vorhanden. Dagegen scheint ein Set aus Terpenen und Aromaten (die sogenannten "astigmatid compounds") erst innerhalb der mixonomaten Hornmilben entstanden zu sein und dürfte von den Mixonomata aufwärts alle weiteren Gruppen als Monophylum charakterisieren. Ausgehend von diesen vielversprechenden Ansatzpunkten, soll mit dem vorliegenden Projekt erstmals Chemosystematik mit Öldrüsensekretprofilen von Hornmilben auf breiter Basis betrieben werden. Dabei ist ein umfangreiches chemisches "Screening" von in Österreich vorkommenden Hornmilbenarten mit repräsentativen Vertretern aus 30 Hornmilbenüberfamilien (also das gesamte Spektrum der Hornmilben abdeckend) geplant. Die daraus entstehende chemische Datenbank würde einen Pool neuer phylogenetisch wichtiger Merkmale darstellen: ein unabhängiges Datenset neben morphologischen und molekularen Merkmalen. Insbesondere Fragen, die durch auf traditionellen Daten beruhenden Analysen bisher nicht zu lösen waren (z.B. monophyletische Gruppen und Verwandtschaftbeziehungen innerhalb der Oribatiden, Paraphylie der "Mixonomata" und "Desmonomata", evolutionärer Ursprung der Astigmata und Brachypylida), sollen mithilfe dieses neuen Datensets beantwortet werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Hans-Jörg Leis, Medizinische Universität Graz , nationale:r Kooperationspartner:in

Research Output

  • 273 Zitationen
  • 11 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Geranial-rich oil gland secretions: a common phenomenon in the Histiostomatidae (Acari, Astigmata)?
    DOI 10.1080/01647954.2012.662247
    Typ Journal Article
    Autor Koller L
    Journal International Journal of Acarology
    Seiten 420-426
  • 2008
    Titel Distinctive Cuticular Hydrocarbon Profiles in Oribatid Mites (Acari: Oribatida)
    DOI 10.3161/000345408x326771
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Annales Zoologici
    Seiten 445-452
  • 2008
    Titel Wearing a raincoat: exocrine secretions contain anti-wetting agents in the oribatid mite, Liacarus subterraneus (Acari: Oribatida)
    DOI 10.1007/s10493-008-9212-4
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Experimental and Applied Acarology
    Seiten 179-190
  • 2006
    Titel Chemical alarm and defence in the oribatid mite Collohmannia gigantea (Acari: Oribatida)
    DOI 10.1007/s10493-006-9015-4
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Experimental & Applied Acarology
    Seiten 177-194
  • 2011
    Titel Integrative taxonomy: Combining morphological, molecular and chemical data for species delineation in the parthenogenetic Trhypochthonius tectorum complex (Acari, Oribatida, Trhypochthoniidae)
    DOI 10.1186/1742-9994-8-2
    Typ Journal Article
    Autor Heethoff M
    Journal Frontiers in Zoology
    Seiten 2
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Unusual organization of scent glands in Trogulus tricarinatus (Opiliones, Trogulidae): evidence for a non-defensive role
    DOI 10.1636/sh08-01.1
    Typ Journal Article
    Autor Schaider M
    Journal Journal of Arachnology
    Seiten 78-83
    Link Publikation
  • 2008
    Titel Chrysomelidial in the Opisthonotal Glands of the Oribatid Mite, Oribotritia berlesei
    DOI 10.1007/s10886-008-9508-1
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Journal of Chemical Ecology
    Seiten 1081
    Link Publikation
  • 2008
    Titel Opisthonotal glands in the Camisiidae (Acari, Oribatida): evidence for a regressive evolutionary trend
    DOI 10.1111/j.1439-0469.2008.00486.x
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research
    Seiten 77-87
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Oribatid mites and skin alkaloids in poison frogs
    DOI 10.1098/rsbl.2010.1113
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Biology Letters
    Seiten 555-556
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Discrimination of Oribotritia species by oil gland chemistry (Acari, Oribatida)
    DOI 10.1007/s10493-011-9434-8
    Typ Journal Article
    Autor Raspotnig G
    Journal Experimental and Applied Acarology
    Seiten 211-224
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Tasty but Protected—First Evidence of Chemical Defense in Oribatid Mites
    DOI 10.1007/s10886-011-0009-2
    Typ Journal Article
    Autor Heethoff M
    Journal Journal of Chemical Ecology
    Seiten 1037

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