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Außenpolitische Dokumente der Republik Österreich 1918-1938

Documents on Austrian Foreign Policy 1918-1938

Klaus Koch (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18513
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2006
  • Projektende 31.12.2008
  • Bewilligungssumme 168.063 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Außenpolitik, Diplomatie, Österreich 1918-1938, Zwischenkriegszeit

Abstract Endbericht

Die Edition "Außenpolitische Dokumente der Republik Österreich 1918-1938 (ADÖ)" bietet dem Benützer eine detaillierte Hintergrundinformation über die österreichische Außenpolitik in der Zwischenkriegszeit. Ziel der Serie ist die Dokumentation der Leitlinien der österreichischen Außenpolitik, der politischen Entscheidungsfindungsprozesse sowie der diplomatischen Aktivitäten in der Ersten Republik. Diese Sammlung der bedeutendsten Quellen soll sowohl die enge Beziehung zwischen Außen- und Innenpolitik darlegen als auch in diesem Zusammenhang sämtliche ökonomischen, rechtlichen, sozialen, kulturellen und militärischen Aspekte illustrieren. Im Gegensatz zur Forschung der österreichischen Innenpolitik hat es an einer vergleichbaren Darstellung der Außenpolitik des Wiener Ballhausplatzes in der internationalen Historiographie lange Zeit gefehlt. Daher soll diese neue Serie dem Historiker und Nicht-Spezialisten helfen, das Wesen außenpolitischer Entscheidungsfindungsprozesse zu verstehen, zu analysieren und zu bewerten. Die ADÖ wird von Arnold Suppan, Klaus Koch und Walter Rauscher am Österreichischen Ost- und Südosteuropa- Institut in Wien herausgegeben. Die Arbeiten haben im Sommer 1990 begonnen. Die Serie soll zwölf Bände umfassen. 1993 ist der erste Band im Oldenbourg-Verlag erschienen. Fünf Bände folgten seither. Die Edition publiziert nicht nur Quellen des Bundeskanzleramtes und des Außenministeriums, sondern zusätzlich auch außenpolitisch relevantes Material aus anderen Ministerien, außerdem des Ministerrats, des Parlaments und der bedeutendsten politischen Parteien. So stammt das veröffentlichte Material hauptsächlich aus dem Österreichischen Staatsarchiv in Wien. Das "Archiv der Republik" bildet naturgemäß das Schwergewicht für jede Außenpolitik-Forschung in bezug auf Österreich nach der Auflösung der Doppelmonarchie. Außerdem beinhaltet die Edition Material des "Allgemeinen Verwaltungsarchivs", des "Kriegsarchivs" und der Parteiarchive. Eine Reihe von Dokumenten entstammt zudem dem "Österreichischen Parlamentsarchiv" sowie dem "Archiv des Vereins für die Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung". In jedem Band findet der Benützer Verträge, Vertragsentwürfe, internationale Abkommen, Memoranden, Weisungen, Gesprächsprotokolle, Depeschen, Berichte, Telegramme, Telefondepeschen und Privatkorrespondenz. Die Bände beinhalten außerdem Protokolle und Aufzeichnungen über parlamentarische Sitzungen. Zu guter Letzt finden sich auch Ministerratsprotokolle und Aufzeichnungen über außenpolitisch relevanten Klubsitzungen der wichtigsten politischen Parteien, wie der Sozialdemokraten, der Christlichsozialen und der Großdeutschen.

Die Edition "Außenpolitische Dokumente der Republik Österreich 1918-1938 (ADÖ)" bietet dem Benützer eine detaillierte Hintergrundinformation über die österreichische Außenpolitik in der Zwischenkriegszeit. Ziel der Serie ist die Dokumentation der Leitlinien der österreichischen Außenpolitik, der politischen Entscheidungsfindungsprozesse sowie der diplomatischen Aktivitäten in der Ersten Republik. Diese Sammlung der bedeutendsten Quellen soll sowohl die enge Beziehung zwischen Außen- und Innenpolitik darlegen als auch in diesem Zusammenhang sämtliche ökonomischen, rechtlichen, sozialen, kulturellen und militärischen Aspekte illustrieren. Im Gegensatz zur Forschung der österreichischen Innenpolitik hat es an einer vergleichbaren Darstellung der Außenpolitik des Wiener Ballhausplatzes in der internationalen Historiographie lange Zeit gefehlt. Daher soll diese neue Serie dem Historiker und Nicht-Spezialisten helfen, das Wesen außenpolitischer Entscheidungsfindungsprozesse zu verstehen, zu analysieren und zu bewerten. Die ADÖ wird von Arnold Suppan, Klaus Koch und Walter Rauscher am Österreichischen Ost- und Südosteuropa- Institut in Wien herausgegeben. Die Arbeiten haben im Sommer 1990 begonnen. Die Serie soll zwölf Bände umfassen. 1993 ist der erste Band im Oldenbourg-Verlag erschienen. Fünf Bände folgten seither. Die Edition publiziert nicht nur Quellen des Bundeskanzleramtes und des Außenministeriums, sondern zusätzlich auch außenpolitisch relevantes Material aus anderen Ministerien, außerdem des Ministerrats, des Parlaments und der bedeutendsten politischen Parteien. So stammt das veröffentlichte Material hauptsächlich aus dem Österreichischen Staatsarchiv in Wien. Das "Archiv der Republik" bildet naturgemäß das Schwergewicht für jede Außenpolitik-Forschung in bezug auf Österreich nach der Auflösung der Doppelmonarchie. Außerdem beinhaltet die Edition Material des "Allgemeinen Verwaltungsarchivs", des "Kriegsarchivs" und der Parteiarchive. Eine Reihe von Dokumenten entstammt zudem dem "Österreichischen Parlamentsarchiv" sowie dem "Archiv des Vereins für die Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung". In jedem Band findet der Benützer Verträge, Vertragsentwürfe, internationale Abkommen, Memoranden, Weisungen, Gesprächsprotokolle, Depeschen, Berichte, Telegramme, Telefondepeschen und Privatkorrespondenz. Die Bände beinhalten außerdem Protokolle und Aufzeichnungen über parlamentarische Sitzungen. Zu guter Letzt finden sich auch Ministerratsprotokolle und Aufzeichnungen über außenpolitisch relevanten Klubsitzungen der wichtigsten politischen Parteien, wie der Sozialdemokraten, der Christlichsozialen und der Großdeutschen.

Forschungsstätte(n)
  • Stadt Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Ralph Melville, Sonstige öffentl. rechtl. Forschungseinrichtung - Deutschland
  • Andrej Mitrovic, Zikic Stiftung - Deutschland
  • Catherine Horel, Universite de Paris I - Frankreich
  • Alexander Buczynski, University of Zagreb - Kroatien
  • Dusan Kovac, Slovak Academy of Sciences - Slowakei
  • Dusan Necak, University of Ljubljana - Slowenien
  • Ales Skrivan, Karlsuniversität Prag - Tschechien
  • Ferenc Glatz, Hungarian Academy of Sciences - Ungarn
  • Gary B. Cohen, University of Minnesota - Vereinigte Staaten von Amerika

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