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Hugo van der Goes und die niederländische Zeichnung

Hugo van der Goes and the Netherlandish Drawings

Erwin Pokorny (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18620
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2006
  • Projektende 31.12.2008
  • Bewilligungssumme 128.730 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Kunstwissenschaften (90%)

Keywords

    Niederlande, Netherlands, Hugo van der Goes, Glass Roundels, Glasmalerei

Abstract Endbericht

Das Projekt setzt sich zum Ziel, sämtliche niederländischen Zeichnungen im Einflussbereich des Hugo van der Goes (Gent um 1440 - 1482 Roode Kloster bei Brüssel) zu untersuchen und zu katalogisieren. Unter den Künstlern, denen diese Zeichnungen zugeschrieben werden, sind der Meister der Maria von Burgund, der Meister der Tobias- Legende, der Meister der Josefs-Legende, der Meister der Lucia-Legende, der Meister der Ursula-Legende und der Meister von 1499 zu nennen. Die meisten Zeichnungen sind jedoch keinem bestimmten Künstler zuzuordnen. In den stilistisch unspezifischen Arbeiten, in skizzenhaften Kopien oder steifen Glasmalervorlagen, fällt es sogar schwer zu entscheiden, ob sie nord- oder südniederländischen Ursprungs sind. Das geplante Projekt wird in solchen Fällen mehr Klarheit schaffen können. Die Art des Zugangs, ob nun Stil- und Materialanalyse, ikonographische Recherche oder Archivforschung (Wasserzeichen, Provenienzen) im Vordergrund stehen, richtet sich nach den Fragen und Problemen, die jede einzelne Zeichnung aufwirft. Die zur Untersuchung der Originale erforderlichen Reisen wurden größtenteils im Corpus-Projekt (siehe unten) gemacht, unerwartete Entdeckungen können jedoch neue Autopsie vor Ort erforderlich machen. Hauptaufgabe bleibt freilich die Auswertung der Basisdaten sowie die Aufarbeitung von Fachliteratur, Sammlungs- und Auktionskatalogen. Parallel dazu soll die Zusammenarbeit mit Glasmalereiexperten, Papierhistorikern und vor allem mit Materialanalytikern neue Indizien zur zeitlichen und lokalen Bestimmung einer Zeichnung ermöglichen (z.B. mittels Wasserzeichen-Radiographien, Röntgenfloureszenzanalysen etc.). Neben Stil und Technik ist immer auch die Funktion jeder Zeichnung zu untersuchen. Daraus entwickeln sich Fragen nach den geistesgeschichtlichen und sozialhistorischen Umständen, welche die Wahl, Verwendung und Verbreitung eines bestimmten Sujets bestimmten. Das Projekt steht in enger Kooperation mit dem von Fritz Koreny geleiteten FWF-Projekt Corpus der deutschen und niederländischen Zeichnung 1350-1500. Der Antragsteller hat in den letzten sechs Jahren an diesem Corpus- Projekt mitgearbeitet und eine Bilddatenbank aufgebaut, die dem Goes-Projekt zur Verfügung stehen würde.

Dieses Projekt befasste sich mit den Zeichnungen von Hugo van der Goes und seiner Nachfolge. Besonderer Augenmerk galt den Beziehungen der im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert entstandenen Zeichnungen für in Grisaille ausgeführten Kabinettscheiben. 75 der rund 120 vorläufig der Goes Gruppe zugeordneten Zeichnungen wurden vor Ort untersucht. Einige Zuschreibungen mussten verworfen werden, andere wurden gefestigt. Die Untersuchungen fanden in Amsterdam, Berlin, Boston, Braunschweig, Brügge, Cambridge MA, Dresden, London, München, New York, Oxford, Rotterdam, St. Petersburg, Wien, Windsor Castle, Washington und Weimar statt. Die erste Intention des Projektes, eine Reihe von Zeichnungen bestimmten, nur unter ihren Notnamen bekannten Meistern zuzuordnen, musste aufgegeben werden, denn genauere Analysen von Zeichnungen und Malereien führten lediglich zur Aufsplitterung der einzelnen Meister in mehrere Individuen. Das betrifft den Meister des Tobias Legende ebenso wie den Meister der Joseph-Folge. Keine der an Hugo van der Goes selbst zugeschrieben Zeichnungen lässt sich mit Glasmalerei verbinden. Die Oxforder Federzeichnung "Joseph und die Frau des Potiphar", die zuletzt als "Joseph und Asenath" fehlinterpretiert und teilweise Van der Goes zugeschrieben wurde (Altniederländische Zeichnungen von Jan van Eyck bis Hieronymus Bosch, Antwerpen 2002, Nr. 32), kann nach Entdeckung des Papierwasserzeichens, das sich nicht vor 1483 nachweisen lässt, nur als Werkstattarbeit gelten. Im Fall der Helldunkelzeichnung "Christus am Kreuz" in Windsor Castle wird hingegen die Zuschreibung an den großen Meister durch ein Wasserzeichen unterstützt, das erst kürzlich in die 1470er Jahre datiert werden konnte. Van der Goes` großformatige Helldunkelzeichnung "Jacob und Rahel" in Christ Church, Oxford, hat nicht direkt mit Glasmalerei zu tun, doch besteht ein indirekter Zusammenhang, da mehrere Szenen in runden Monolithscheiben wiederkehren. Eine genaue Untersuchung des Papiers ermöglichte eine Rekonstruktion des ursprünglichen Formates sowie einer großteils herausgeschnittenen Hintergrundszene mit "Jakobs Traum von der Himmelsleiter", die ebenfalls ein beliebtes Scheibenmotif war. Vorlagen für Glasmalerei (Scheibenrisse) zeichnete man in der Regel nur mit Feder und Tinte. Als reine Werkzeichnung waren sie bloß Mittel zum Zweck. Runde Helldunkelzeichnungen hingegen, die den Scheiben und ihren Vorlagen in Thematik, Komposition und Durchmesser entsprechen, lassen keine eindeutige Funktion erkennen. Sie könnten ebenso als Modelle für Glasmaler wie auch als selbständige kleine Kunstwerke wie Druckgraphik verkauft worden sein. Es ist noch keine schriftliche oder bildlische Quelle aufgetaucht, die uns darüber Aufschluss geben würde. Es ist zu hoffen, dass uns das bis Sommer 2010 laufende Nachfolgeprojekt diesem Ziel näher bringt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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