Der Buchmarkt der Habsburgermonarchie
The Book Market of the Habsburg Monarchy
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)
Keywords
-
Book History,
History Of The Habsburg Monarchy,
Josephinism,
Austrian literary history,
Media History
Projekt P16079-G06 von Peter R. Frank findet mit diesem Projekt seine Fortsetzung. Damit soll die Buchfassung der Topographie Wien und der Topographie Prag und damit die beiden ersten Bände der Reihe "Topographie des Buchwesens der Habsburgermonarchie 1750-1850" abgeschlossen werden. Die Topographie-Datenbank soll darüber hinaus im Internet frei zugänglich gemacht werden, sodaß das gesamte Material der internationalen Forschung zur Verfügung steht. Der Ansatz des Projektes ist eine ausführlichen Dokumentation, die auf einem gleichbleibenden Schema der Erhebungen basiert. Neben Buchdruckern, Buchhändlern und Kunst- und Musikalienhändlern werden auch entlegene Branchen wie Buchbinder, Kartenmacher, clandestiner Buchhändler, Papiermühlen etc. bis zum Verkauf auf den Märkten berücksichtigt. In der Buchfassung kommen dazu allgemeine Charakteristiken der bedeutenderen Firmen, mit Angaben zur Firmengeschichte und Verlagsproduktion. Die Dokumentation weist schließlich auf empfindliche Lücken der Forschung in Österreich mit konkreten Hinweisen hin und gibt dadurch Anregungen zu weiteren Forschungen. In der zweiten Projektphase sollen Wien und Prag sowie Poszonyi/Preßburg und Buda-Pest als die wichtigsten Zentren des Buchwesens der Habsburgermonarchie einer vergleichenden Analyse unterzogen werden. Die Untersuchung baut auf der detaillierten Dokumentation der Topographie auf. Durch das recherchierte Material kann erstmals ein Überblick über die regionalen Charakteristika gewonnen werden. Die Entwicklung des Buchwesens ist dabei mit den speziellen ökonomische Bedingungen mit Zensur und gesetzlichen Rahmenbedingungen des Buchhandels in Beziehung zu setzen. Technische Innovationen (z. B. Lithographie), klandestine Vertriebskanäle und marginale Händler sind dabei für das Forschungsprojekt von besonderem Interesse. Vom biographischen Zugang her kann die Topographie des Buchwesens in der Habsburgermonarchie dazu beitragen, das Profil der mit Produktion und Distribution von Gedrucktem Befaßten als soziale Gruppe genauer zu konturieren. Dargestellt werden soll die große Bedeutung der Migration für die Entwicklung des Wiener Buchwesens im 18. und 19. Jahrhundert. Ergänzend zur topographischen Analyse soll eine Analyse der Verlagsproduktion ausgewählter Firmen vorgenommen werden. Repräsentative Wiener, Prager, Preßburger und Buda-Pester Firmen sollen bezüglich Sprachen, Nachdrucke, Originalpublikationen, Produkte wie Zeitungen, Zeitschriften und Reihen sowie Spezialisierungen in der Verlagsproduktion miteinander verglichen werden.
Projekt P16079-G06 von Peter R. Frank findet mit diesem Projekt seine Fortsetzung. Damit soll die Buchfassung der Topographie Wien und der Topographie Prag und damit die beiden ersten Bände der Reihe "Topographie des Buchwesens der Habsburgermonarchie 1750-1850" abgeschlossen werden. Die Topographie-Datenbank soll darüber hinaus im Internet frei zugänglich gemacht werden, sodaß das gesamte Material der internationalen Forschung zur Verfügung steht. Der Ansatz des Projektes ist eine ausführlichen Dokumentation, die auf einem gleichbleibenden Schema der Erhebungen basiert. Neben Buchdruckern, Buchhändlern und Kunst- und Musikalienhändlern werden auch entlegene Branchen wie Buchbinder, Kartenmacher, clandestiner Buchhändler, Papiermühlen etc. bis zum Verkauf auf den Märkten berücksichtigt. In der Buchfassung kommen dazu allgemeine Charakteristiken der bedeutenderen Firmen, mit Angaben zur Firmengeschichte und Verlagsproduktion. Die Dokumentation weist schließlich auf empfindliche Lücken der Forschung in Österreich mit konkreten Hinweisen hin und gibt dadurch Anregungen zu weiteren Forschungen. In der zweiten Projektphase sollen Wien und Prag sowie Poszonyi/Preßburg und Buda-Pest als die wichtigsten Zentren des Buchwesens der Habsburgermonarchie einer vergleichenden Analyse unterzogen werden. Die Untersuchung baut auf der detaillierten Dokumentation der Topographie auf. Durch das recherchierte Material kann erstmals ein Überblick über die regionalen Charakteristika gewonnen werden. Die Entwicklung des Buchwesens ist dabei mit den speziellen ökonomische Bedingungen mit Zensur und gesetzlichen Rahmenbedingungen des Buchhandels in Beziehung zu setzen. Technische Innovationen (z. B. Lithographie), klandestine Vertriebskanäle und marginale Händler sind dabei für das Forschungsprojekt von besonderem Interesse. Vom biographischen Zugang her kann die Topographie des Buchwesens in der Habsburgermonarchie dazu beitragen, das Profil der mit Produktion und Distribution von Gedrucktem Befaßten als soziale Gruppe genauer zu konturieren. Dargestellt werden soll die große Bedeutung der Migration für die Entwicklung des Wiener Buchwesens im 18. und 19. Jahrhundert. Ergänzend zur topographischen Analyse soll eine Analyse der Verlagsproduktion ausgewählter Firmen vorgenommen werden. Repräsentative Wiener, Prager, Preßburger und Buda-Pester Firmen sollen bezüglich Sprachen, Nachdrucke, Originalpublikationen, Produkte wie Zeitungen, Zeitschriften und Reihen sowie Spezialisierungen in der Verlagsproduktion miteinander verglichen werden.
- Universität Wien - 100%
- Milan Tvrdik, Universität Köln - Deutschland
Research Output
- 9 Zitationen
- 1 Publikationen
-
2008
Titel Closely related antibody receptors exploit fundamentally different strategies for steroid recognition DOI 10.1073/pnas.0801783105 Typ Journal Article Autor Verdino P Journal Proceedings of the National Academy of Sciences Seiten 11725-11730 Link Publikation