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Die Heiligtümer von Velia auf dem Höhenrücken der Stadt

The sanctuaries of Velia on the ridge

Verena Gassner (ORCID: 0000-0001-6600-5822)
  • Grant-DOI 10.55776/P18682
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2006
  • Projektende 31.12.2008
  • Bewilligungssumme 164.866 €

Wissenschaftsdisziplinen

Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (100%)

Keywords

    Velia, Heiligtum, Großgriechenland, Lukaner, Romanisierung

Abstract Endbericht

Das vorgelegte Projekt umfaßt die Erforschung der Heiligtümer von Elea/Velia in Süditalien, einer griechischen Kolonie, die in der zweiten Hälfte des 6. Jhs. v. Chr. von der bedeutenden ostgriechischen Stadt Phokaia aus gegründet wurde. Obwohl die archäologische Erforschung Eleas schon im letzten Jahrzehnt des 19. Jhs. begann, wurden die Heiligtümer bis jetzt nicht systematisch untersucht. Dies mag zum Teil daran liegen, daß die meisten von ihnen, abgesehen vom großen Tempel auf der Akropolis, keine besonders monumentalen Anlagen darstellen, sondern aus von Portiken umgebenen Höfen oder offenen Plätzen bestehen, die von Temenosmauern eingefaßt werden und in deren Mitte sich Altäre und Basen für Stelen und Statuen befinden. Das Projekt betrifft die Heiligtümer die auf dem Höhenrücken liegen, der die Stadt in einen Nord- und einen Südteil teilt und durch den sogenannten Mauerzug A der Stadtmauern befestigt wird. In ihnen wurden die meisten der bekannten Stelen mit Inschriften, die Namen von Gottheiten nennen, gefunden. Während der letzten zwei Jahre ist dieser Teil der Stadt im Zentrum unserer Aufmerksamkeit gestanden, da das Entwicklungsprogramm des Archäologischen Parks von Velia entlang des Höhenrückens eine neue Route für Besucher vorsieht, die umfangreiche Konservierungsmaßnahmen und infrastrukturelle Maßnahmen vorsieht. Dem österreichischen Forschungsteam wurde dabei für die Jahre 2004 und 2005 die diesen Maßnahmen vorausgehenden archäologischen Untersuchungen der Befestigungsanlagen anvertraut. Dabei konnten wir an einigen Punkten unsere Studien auch auf die Heiligtümer ausdehnen, die in direkter Verbindung mit der Stadtmauer liegen und dabei einige neue Kultplätze identifizieren, sodaß sich ihre Zahl nun auf acht erhöht hat. Es zeigte sich, daß die meisten von ihnen in die Zeit vom 4. bis zum 2. Jh. v. Chr. gehören und uns damit neue Einblicke in eine Periode erlauben, die von ständigen Auseinandersetzungen zwischen Griechen und Lukanern sowie dem römischen Vordringen nach Süditalien gekennzeichnet ist. Ziel des Projektes ist die Auswertung und Vorlage der Ergebnisse der letzten zwei Jahre in Hinblick auf Architektur, Stratigraphie und Kleinfunden, unter denen sich einige beachtliche Terrakotta-Statuetten befinden sowie Miniaturgefäße, die als Opfergabe an die Götter dargebracht wurden. An einigen Stellen ist es nötig, die bestehende Dokumentation an Plänen zu ergänzen und zusätzliche Grabungen durchzuführen, um Fragen der Chronologie und der Kulttopographie zu lösen. Dies betrifft vor allem die große Terrasse, die üblicherweise aufgrund von Weihinschriften mit Zeus in Verbindung gebracht wird. Ein anderer wichtiger Punkt ist der Kultplatz mit einem kleinen Schrein des späten 6. Jhs. v. Chr., der als Heiligtum der Göttin Kybele angesprochen wurde.

Ziel des abgeschlossenen Projekts war die Erforschung der bis dahin schlecht bekannten Heiligtümer auf dem zentralen Höhenrücken von Velia, einer griechischen Kolonie in Unteritalien. Durch eine umfassende Bestandsaufnahme sowie gezielte archäologische Grabungen konnte die Entwicklung dieser Heiligtümer von der spätarchaischen Gründungszeit der Stadt bis in die römische Kaiserzeit verfolgt werden. Die frühesten Heiligtümer konzentrierten sich auf der Akropolis sowie dem benachbarten Hügel im westlichen Teil der Stadt, doch zeigt der aufsehenerregende Fund eines Reliefschreins mit der Darstellung einer thronenden Göttin im östlichen Teil auch hier eine frühe Nutzung an. Erste bauliche Gestaltungen lassen sich ab dem späten 5. und dem 4. Jh. v. Chr. in Form von einfachen Hallen und quadratischen Kulträumen erkennen, doch fällt es aufgrund des Fehlens von diagnostischen Funden schwer, den Datierungsrahmen weiter einzuengen. In dieser Zeit wurden auch eine Reihe von anikonischen Stelen aufgestellt, die Weihungen tragen, sodass wir einige der Heiligtümern mit bestimmten Gottheiten wie Hera, Poseidon oder Zeus in Verbindung bringen können. Ebenfalls in diese Phase fällt das herausragende Beispiel des Kultplatzes 4 mit mindestens zehn kleinen Kultschreinen, deren nächste Parallelen im Kontext der indigenen Bevölkerung im Landesinneren, der Lukaner, zu finden sind. Dies gibt - ebenso wie die Form der quadratischen Kulträume - Anlass zu Überlegungen, ob und in welchem Ausmaß wir im 4. Jh. mit interkulturellen Kontakten zwischen Velia und den Lukanern rechnen müssen. Auch eine politische Dimension dieser Kontakte ist nicht auszuschließen, da diese auch aus anderen unteritalischen Städten bekannt ist, etwa aus Neapel. Mit dem 3. Jh. v. Chr. lässt sich schließlich das Entstehen von Heiligtümern feststellen, deren bauliche Gestaltung durch Hallen und kleine Kulteinrichtungen geprägt war. Die wenigen Tempelbauten verweisen in ihrem Typus bereits auf römischen Einfluss, der mit der mit dem 3. Jh. v. Chr. einsetzenden Expansion der Römer nach Unteritalien offenbar immer dominierender wurde. Ähnliche Hinweise konnten bereits auch in der Architektur, vor allem dem bekanntesten Monument Velias, der Porta Rosa, festgestellt werden. Sie ließen sich auch an der Keramik festmachen, wo im 3. Jh. Importen von Keramik aus dem römischen Bereich, etwa aus dem Golf von Neapel, das bisher regional dominierte Spektrum ablösen. Damit erhalten wir auch aus der Heiligtumsforschung interessante Aufschlüsse zum Vorgang der Romanisierung in Unteritalien.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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