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Stereo- Komplementäre sec- Alkylsulfatasen

Stereo-Complementary sec Alkyl Sulfatases

Kurt Faber (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18689
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2006
  • Projektende 28.02.2009
  • Bewilligungssumme 172.210 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (30%); Chemie (70%)

Keywords

    Sulfatase, Enantio convergence, Deracemisation, Biotransformation

Abstract Endbericht

Die enzymatische Hydrolyse von sekundären Alkylsulfatestern durch Sulfatasen kann - je nach Art des eingesetzten Enzyms und des Enzymmechanismus - entweder durch Spaltung der C-O oder der S-O Bindung erfolgen, wobei entweder Inversion oder Retention des stereochemischen Zentrums resultiert. Diese Stereo- Komplementarität macht sie zu idealen Katalysatoren zur Deracemisierung von sec-Alkoholen, wobei ein racemisches Startmaterial ohne Auftreten von `unerwünschten` Stereoisomeren quantitativ in ein einziges (stereoisomerenreines) Produkt umgesetzt werden kann. Ausgehend von unseren ersten erfolgreichen Beobachtungen dieser Stereo-Komplementarität in der Biohydrolyse von sec-Sulfatestern (`proof of principle`) wird das Potential von mikrobiellen Sulfatasen für die präparative organische Chemie untersucht. Dirigiert durch Genomanalysen werden Substratspektrum, Stereopräferenz und Stereochemie folgender Sulfatasen erforscht: (1) Invertierende Sulfatasen aus Bakterien (besonders Actinomyceten) und Schwefel-metabolisierenden extremophilen Archaea. (2) Retendierende Sulfatasen aus marinen Planctomyceten und Basidiomyceten. Die biochemische Charakterisierung ausgewählter Sulfatasen liefert wertvolle Beiträge zur Aufklärung des (bislang noch vollkommen unbekannten) Mechanismus von invertierenden Sulfatasen. Stereochemisch komplementäre Sulfatasen (Inversion versus Retention) werden zur Entwicklung von Deracemisierungs-Techniken für sekundäre Alkohole eingesetzt: während ein Enantiomer aus einem Racemat mit Inversion der Konfiguration hydrolysiert wird, wird das verbleibende Spiegelbild-Isomer mit Retention umgesetzt, wodurch ein stereoisomerenreines Produkt in quantitativer Ausbeute entsteht. Die Anwendbarkeit dieser Technik wird an ausgewählten sec-Alkoholen im präparativen Massstab demonstriert. Insgesamt liefert dieses Projekt wichtige Beiträge zur Aufklärung der Enzymologie von Sulfatasen und der Entwicklung von umweltgerechten (`grünen`) Verfahren für die Organische Synthesechemie.

In diesem Projekt konnten wir das erste Protein aus der bislang spärlich untersuchten Gruppe der Alkylsulfatasen untersuchen. Diese Enzyme katalysieren die hydrolytische Spaltung von von Alkylsulfat-Estern, die im täglichen Leben als Detergentien und Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln eingesetzt werden. Alkylsulfatasen sind durch ihren katalytischen Mechanismus besonders bemerkenswert, da sie die dreidimensionale Struktur (die `Absolutkonfiguration`) ihres Substrates während der Hydrolyse entweder beibehalten können (`Retention`) oder spiegeln können (`Inversion`), was man durch das Unklappen eines Regenschirmen im Wind vergleichen kann. Dieses einzigartige Verhalten steht im Gegensatz zu dem der Arylsulfatasen, die ihre Substratstruktur immer beibehalten. Das Protein wurde in einem Pseudomonas Bakterium entdeckt und konnte durch mehrstufige Proteinreinigung gereinigt werden. Nach der Analyse der Aminosäure- und Genomsequenz konnte das Protein in Escherichia coli kloniert werden, was die Produktion von hinreichenden Proteinmengen ermöglichte. Der katalytische Mechanismus der Sulfatase `PISA1` (Pseudomonas inverting sec-alkylsulfatase 1) wurde eingehend studiert und es konnte durch Verwendung von Wasser, das ein `schweres` ( 18O) Sauerstoffatom trägt untersucht werden. Die Massenanalyse des gebildeten Produktes zeigte, dass der Sauerstoff wirklich in das Kohlenstoffgerüst (und nicht in das Sulfat) eingebaut wurde, womit bewiesen war, dass die räumliche Anordnung des Substrates während des Katalysevorganges ungeklappt (`invertiert`) wurde. Es ist bemerkenswert, dass diese enzymkatalysierte reaktion mit traditionellen (chemischen) Katalysatoren nicht durchgeführt werden kann. PISA1 kann zur Herstellung eines einzelnen Stereoisomers eines Alkohols aus einer Mischung von spiegelbildlichen Sulfatester-Isomeren eingesetzt werden, ohne dass es zur Bildung eines ungewünschten Isomeren kommt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Ulrike Wagner, Universität Graz , nationale:r Kooperationspartner:in
  • Georg Gübitz, Universität für Bodenkultur Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Harald Huber, Universität Regensburg - Deutschland
  • Frank Oliver Glöckner, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen - Deutschland

Research Output

  • 187 Zitationen
  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2009
    Titel Enantiocomplementary inverting sec-alkylsulfatase activity in cyano- and thio-bacteria Synechococcus and Paracoccus spp.: selectivity enhancement by medium engineering
    DOI 10.1016/j.tetasy.2009.01.007
    Typ Journal Article
    Autor Gadler P
    Journal Tetrahedron: Asymmetry
    Seiten 115-118
  • 2006
    Titel New enzymes for biotransformations: microbial alkyl sulfatases displaying stereo- and enantioselectivity
    DOI 10.1016/j.tibtech.2006.11.006
    Typ Journal Article
    Autor Gadler P
    Journal Trends in Biotechnology
    Seiten 83-88
  • 2010
    Titel Nicotinamide-independent asymmetric bioreduction of CC-bonds via disproportionation of enones catalyzed by enoate reductases
    DOI 10.1016/j.tet.2009.11.065
    Typ Journal Article
    Autor Stueckler C
    Journal Tetrahedron
    Seiten 663-667
    Link Publikation
  • 2011
    Titel A Stereoselective Inverting sec-Alkylsulfatase for the Deracemization of sec-Alcohols
    DOI 10.1021/ol201635y
    Typ Journal Article
    Autor Schober M
    Journal Organic Letters
    Seiten 4296-4299
    Link Publikation
  • 2007
    Titel Highly Enantioselective Biohydrolysis of sec-Alkyl Sulfate Esters with Inversion of Configuration Catalysed by Pseudomonas spp.
    DOI 10.1002/ejoc.200700637
    Typ Journal Article
    Autor Gadler P
    Journal European Journal of Organic Chemistry
    Seiten 5527-5530

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