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Rhythmuskonzepte der mehrstimmigen Musik im 13. Jahrhundert

Conceptions of Rhythm in 13th-century Polyphony

Jürg Stenzl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18736
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2006
  • Projektende 31.05.2010
  • Bewilligungssumme 164.650 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Modaler Rhythmus, Notre-Dame-Musik, 13. Jahrhundert, Notation, Musiktheorie, Informationstheorie

Abstract Endbericht

Ziel des Forschungsprojektes ist eine Untersuchung der modalrhythmischen Traktate der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts sowie eine Analyse früherer rhythmischer Strukturen und Notationstechniken: Eine Gegenüberstellung von modaler Theorie und Notre-Dame-Rhythmik, keine Gleichsetzung. Während der Zugang zur mehrstimmigen Musik des frühen 13. Jahrhunderts bisher stets über die- spätere - Theorie erfolgte und diese Theorie umgekehrt fast nur so weit zur Kenntnis genommen wurde, als sie im Hinblick auf die musikalischen Quellen verständlich war, soll hier versucht werden, beide Erscheinungen weitgehend unabhängig und möglichst vollständig, d.h. ohne willkürliche Auslassungen scheinbar unverständlicher Aspekte, zu analysieren. Dabei sollen insbesondere jene Bereiche der Lehre untersucht werden, die bisher stets unbeachtet geblieben sind, etwa die hoquetusartigen imperfekten Modi, die schon bei Johannes de Garlandia ein wichtiges Element der Lehre gebildet haben und sehr ausführlich von Anonymus 4 beschrieben wurden, oder das streng durchkonstruierte System der Ordo-Strukturen, das in Verbindung mit den imperfekten Modi überhaupt erst seinen Sinn erhält. Die Lehre von den Modi erscheint damit jedoch in einem neuen Zusammenhang: als späte Entwicklung, die mit den Rhythmusstrukturen am Beginn des Jahrhunderts unmittelbar gar nichts zu tun hat, sodaß wir vor der schwierigen Aufgabe stehen, uns die Musik der Notre-Dame-Epoche ohne sicheren musiktheoretischen Bezugspunkt von Grund auf neu anzueignen. Dabei sollen sowohl historisch-quellenkritische wie informationstheoretische Ansätze verwendet werden, sodaß die innere Logik der Rhythmuscodierung auch abseits der späteren theoretischen Traktate verständlich wird. Erst wenn die beiden Eckpunkte der rhythmischen Konzeption im 13. Jahrhundert, die - späte - Theorie und die - frühe - praktische Codierungstechnik von Notre Dame unabhängig voneinander untersucht worden sind, wird es möglich sein, anhand der vielfältigen Aufzeichnungen und Notati-onsformen der erhaltenen Quellen, einen neuen Versuch zur Erschließung der Rhythmik und ihrer Entwicklung im Verlauf des 13. Jahrhunderts zu unternehmen.

Die kunstvolle mehrstimmige Musik der Kathedrale "Notre Dame" in Paris, die im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert entstanden ist, hat sich in mehreren Handschriften, den sogenannten "Notre Dame"-Codices erhalten. Hier beginnt, was wir als europäische Musikgeschichte kennen. Die Notenschrift um 1200 unterscheidet sich deutlich von der heutigen Schreibung der Notenwerte. Mittelalterliche Musiker haben die einzelnen, untereinander im Grunde gleichberechtigten Noten zu "Ligaturen" verbunden, den Rhythmus auf diese Weise bloß angedeutet. Um die Musik aufzuführen, ist es notwendig, die ursprünglichen Notationsregeln zu kennen. Vor hundert Jahren, als die Musikwissenschaft diese Kunstform entdeckte, ging man daran, die theoretischen Traktate im Hinblick auf die Entzifferung der Ligaturschreibung zu interpretieren, bis sich ein gewisser Konsens über die Bedeutung der Zeichen entwickelte. Man fand in den alten Texten Beschreibungen sogenannter "modaler Rhythmen", die für die modernen "Übertragungen" herangezogen wurden. Die Traktate, die auf die Zeit um 1200 angewendet wurden, stammen jedoch aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Ligaturen weichen stark von jenen der "Notre Dame"-Codices ab, und auch sonst sind nur wenige Parallelen festzustellen, wenn man die praktisch-musikalische und theoretische Überlieferung nur genau vergleicht. Es gibt zur Musik von "Notre Dame" keine theoretischen Texte und zu den - späteren - Theoretikern nur wenige Kompositionen derselben Zeit, die den dort beschriebenen Charakteristika entsprechen. Es war daher zwar naheliegend, die beiden isolierten Bereiche aufeinander zu beziehen, doch es half letztlich wenig für deren Verständnis. In diesem Forschungsprojekt wurde jeder der beiden Bereiche erstmals in seinem eigenen Kontext untersucht, was für die Musik um 1200 de facto bedeutet hat, mit der Interpretation der Notenschrift noch einmal zurück an den Start zu gehen und die Notenzeichen ohne Theorie zu analysieren. Die Analysemethoden, die dabei zur Anwendung gelangten, entsprachen oft eher dem Prinzip von trial and error: Man lege eine "Regel" (Theorie) zur Interpretation der Notenschrift fest, wende sie auf eine bestimmte Komposition an und probiere, ob dabei ein sinnvoller musikalischer Satz entsteht oder nicht (Falsifikation). Natürlich konnten nicht alle möglichen "Regeln" durchprobiert werden, doch es haben sich Kriterien dafür herauskristallisiert. Dazu kam eine Untersuchung des mehrstimmigen Repertoires in seinem Umfeld. Verbreitungswege wurden anhand der erhaltenen Handschriften analysiert und so eine neue Sichtweise dieser "Initialzündung" der abendländischen Musikgeschichte entwickelt. Um die neue Musik von "Notre Dame" in ganz Europa zu verbreiten, brauchte es zweierlei: die Abgeschlossenheit der Kathedrale, an der experimentierfreudige Musiker in Ruhe arbeiten konnten, und die weltoffene Einstellung eines theologischen Collegiums für unterprivilegierte und arme Studenten, das um die Mitte des 13. Jhdts. begann, die besten Köpfe aus ganz Europa nach Paris zu ziehen. Daß Robert de Sorbon (der Gründer, nach dessen Namen das Collegium später kurz "Sorbonne" genannt wurde) die Liturgie der Kathedrale samt mehrstimmiger Musik an seinem Institut eingeführt hat, erscheint nun als eine der folgenreichsten Entscheidungen der Musikgeschichte.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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