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Mechanismus arzneimittelinduzierter Anaphylaxie

Mechanism of drug-induced anaphylaxis

Martin Himly (ORCID: 0000-0001-5416-085X)
  • Grant-DOI 10.55776/P18820
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2006
  • Projektende 30.06.2011
  • Bewilligungssumme 244.902 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Chemie (10%); Klinische Medizin (80%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (10%)

Keywords

    Drug Allergy, Metabolic Activation, Anaphylaxis, Diclofenac, Haptenization, Allergy Diagnosis

Abstract Endbericht

Die Verwendung nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAID, nonsteroidal anti-inflammatory drug) ist dank ihrer antipyretischen und milden analgetischen Wirkung weit verbreitet. NSAIDs werden für Schmerzzustände, wie Migräne und akuten Muskel- bzw. Menstruationsschmerzen, sowie bei rheumatischen und arthritischen Beschwerden und versteifenden Wirbelentzündungen von Praktikern oft und gerne verschrieben. Jedoch kann systemische Hypersensitivität, obwohl nur eine Art möglicher Arzneimittelunverträglichkeiten auf NSAIDs, lebensbedrohliche Ausmasse annehmen. Oft müssen sensitive Personen nach Medikamenteneinnahme vom Notarzt betreut werden. Bemerkenswerterweise ist der Mechanismus systemischer Hypersensitivität oft unklar und eine Differenzierung, ob echte Allergie mit Aktivierung arzneimittelspezifischer B- und T-Zellen oder pseudoallergische Unverträglichkeit durch unspezifische Aktivierung von Immuneffektorzellen vorliegt, nicht eindeutig möglich. Wir konnten bereits zeigen, dass Unverträglichkeit von Propyphenazon, einem Vertreter dieser Medikamentengruppe, von Immunglobulin E vermittelt ist, also einer echten Typ 1 Allergie entspricht (Himly et al., JACI 111: 882, 2003). Nun soll der Mechanismus systemischer Hypersensitivität auf Diclofenac, einem weiteren Vertreter von NSAIDs, untersucht werden. Mittels Messung der Freisetzung von Histamin und umfangreicher humanserologischer Untersuchungen sollen Immunwechselwirkungen von Diclofenac charakterisiert werden. Negative Ergebnisse von Hauttests sowie die übliche Symptomatik lassen auf die Notwendigkeit von Metabolisierung von Diclofenac bei systemischer Hypersensitivität schliessen. Daher sollen neben Diclofenac fünf bekannte Metabolite getestet und vier Alternativen eingeschlagen werden, das Molekül an einen Protein-Carrier, in diesem Fall humanes Serumalbumin, zu koppeln. Ziel ist auch, ein neues in vitro Diagnosesystem für Diclofenacallergie zu entwickeln und seine Anwendbarkeit klinisch zu prüfen, was in Zusammenarbeit mit zwei führenden Allergieambulatorien in Wien und Salzburg geschehen soll. Weiters werden mögliche erste Schritte in Richtung Validierung dieses Diagnoseverfahrens erprobt. Da sich Allergiemodelle in der Maus wiederholt als sehr vielseitige Arbeitsinstrumentarien herausgestellt haben, soll ein Mausmodell für Diclofenacallergie etabliert werden. Die Immunisierung der Tiere erfolgt nach Protokollen, welche der in vivo Situation im Menschen am nächsten kommen. Parallel dazu wollen wir unter Anwendung von Proteomics-Methoden von Diclofenac haptenisierte Serumproteine identifizieren und weitere Möglichkeiten von Immuninteraktionen studieren.

Die Verwendung nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAID, nonsteroidal anti-inflammatory drug) ist dank ihrer antipyretischen und milden analgetischen Wirkung weit verbreitet. NSAIDs werden für Schmerzzustände, wie Migräne und akuten Muskel- bzw. Menstruationsschmerzen, sowie bei rheumatischen und arthritischen Beschwerden und versteifenden Wirbelentzündungen von Praktikern oft und gerne verschrieben. Jedoch kann systemische Hypersensitivität, obwohl nur eine Art möglicher Arzneimittelunverträglichkeiten auf NSAIDs, lebensbedrohliche Ausmasse annehmen. Oft müssen sensitive Personen nach Medikamenteneinnahme vom Notarzt betreut werden. Bemerkenswerterweise ist der Mechanismus systemischer Hypersensitivität oft unklar und eine Differenzierung, ob echte Allergie mit Aktivierung arzneimittelspezifischer B- und T-Zellen oder pseudoallergische Unverträglichkeit durch unspezifische Aktivierung von Immuneffektorzellen vorliegt, nicht eindeutig möglich. Wir konnten bereits zeigen, dass Unverträglichkeit von Propyphenazon, einem Vertreter dieser Medikamentengruppe, von Immunglobulin E vermittelt ist, also einer echten Typ 1 Allergie entspricht (Himly et al., JACI 111: 882, 2003). Nun soll der Mechanismus systemischer Hypersensitivität auf Diclofenac, einem weiteren Vertreter von NSAIDs, untersucht werden. Mittels Messung der Freisetzung von Histamin und umfangreicher humanserologischer Untersuchungen sollen Immunwechselwirkungen von Diclofenac charakterisiert werden. Negative Ergebnisse von Hauttests sowie die übliche Symptomatik lassen auf die Notwendigkeit von Metabolisierung von Diclofenac bei systemischer Hypersensitivität schliessen. Daher sollen neben Diclofenac fünf bekannte Metabolite getestet und vier Alternativen eingeschlagen werden, das Molekül an einen Protein-Carrier, in diesem Fall humanes Serumalbumin, zu koppeln. Ziel ist auch, ein neues in vitro Diagnosesystem für Diclofenacallergie zu entwickeln und seine Anwendbarkeit klinisch zu prüfen, was in Zusammenarbeit mit zwei führenden Allergieambulatorien in Wien und Salzburg geschehen soll. Weiters werden mögliche erste Schritte in Richtung Validierung dieses Diagnoseverfahrens erprobt. Da sich Allergiemodelle in der Maus wiederholt als sehr vielseitige Arbeitsinstrumentarien herausgestellt haben, soll ein Mausmodell für Diclofenacallergie etabliert werden. Die Immunisierung der Tiere erfolgt nach Protokollen, welche der in vivo Situation im Menschen am nächsten kommen. Parallel dazu wollen wir unter Anwendung von Proteomics-Methoden von Diclofenac haptenisierte Serumproteine identifizieren und weitere Möglichkeiten von Immuninteraktionen studieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Walther Schmid, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Ronald Van Ree, Academic Medical Centre Amsterdam - Niederlande

Research Output

  • 173 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2024
    Titel Re-assessment of monoclonal antibodies against diclofenac for their application in the analysis of environmental waters
    DOI 10.1039/d3ay01333b
    Typ Journal Article
    Autor Schmidt S
    Journal Analytical Methods
    Seiten 3349-3363
    Link Publikation
  • 2016
    Titel The Evolution of Human Basophil Biology from Neglect towards Understanding of Their Immune Functions
    DOI 10.1155/2016/8232830
    Typ Journal Article
    Autor Steiner M
    Journal BioMed Research International
    Seiten 8232830
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Standardization of allergen products: 2. Detailed characterization of GMP-produced recombinant Phl p 5.0109 as European Pharmacopoeia reference standard
    DOI 10.1111/all.12824
    Typ Journal Article
    Autor Himly M
    Journal Allergy
    Seiten 495-504
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Basophil Reactivity as Biomarker in Immediate Drug Hypersensitivity Reactions—Potential and Limitations
    DOI 10.3389/fphar.2016.00171
    Typ Journal Article
    Autor Steiner M
    Journal Frontiers in Pharmacology
    Seiten 171
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Elevated Toll-Like Receptor-Induced CXCL8 Secretion in Human Blood Basophils from Allergic Donors Is Independent of Toll-Like Receptor Expression Levels
    DOI 10.1371/journal.pone.0149275
    Typ Journal Article
    Autor Steiner M
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Basophil Activation Test for Investigation of IgE-Mediated Mechanisms in Drug Hypersensitivity
    DOI 10.3791/3263
    Typ Journal Article
    Autor Steiner M
    Journal Journal of Visualized Experiments : JoVE
    Seiten 3263
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Characterization of plant food allergens: An overview on physicochemical and immunological techniques
    DOI 10.1002/mnfr.200900096
    Typ Journal Article
    Autor Harrer A
    Journal Molecular Nutrition & Food Research
    Seiten 93-112
  • 2010
    Titel Diclofenac Hypersensitivity: Antibody Responses to the Parent Drug and Relevant Metabolites
    DOI 10.1371/journal.pone.0013707
    Typ Journal Article
    Autor Harrer A
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation

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