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Die Anthropologische Gesellschaft in Wien

The Anthropological Society in Vienna

Mitchell G. Ash (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18924
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2006
  • Projektende 30.09.2009
  • Bewilligungssumme 164.336 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (30%); Philosophie, Ethik, Religion (70%)

Keywords

    Geschichte der Anthropologie in Österrei, Bürgerliches wissenschaftliches Vereinsw, Anthropologische Gesellschaft in Wien, Differenzierung anthropologischer Diszip

Abstract Endbericht

Die 1870 gegründete Anthropologische Gesellschaft in Wien war maßgeblich an der Institutionalisierung der Anthropologie in Österreich und insbesondere der Etablierung der sich aus diesem wissenschaftlichen Feld ausdifferenzierenden Disziplinen physische Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte an den Universitäten beteiligt. Faßt man die Anthropologische Gesellschaft in Wien als Interessengemeinschaft für die akademische Etablierung dieser Disziplinen, die ihren Abschluß 1927/28 mit der Einrichtung zweier separater Lehrkanzeln für physische Anthropologie und Ethnologie nahm, so läßt sich unter diesem Ansatz ein Beitrag zu mehreren Aspekten der Wissenschaftsgeschichte leisten. Zunächst ist die Entwicklung der Anthropologie in Österreich umfassender als bisher im spezifischen politischen und kulturellen Kontext der Habsburgermonarchie zu verorten. Dabei sind Abweichungen von der anthropologischen Forschung in anderen europäischen Ländern nicht nur aus den besonderen Bedingungen eines Vielvölkerstaats, sondern auch aus dem großen Einfluß des Katholizismus auf das österreichische Bildungssystem sowie speziell aus dem Fehlen von Kolonien zu verstehen. Überdies ist aufgrund der Sozialstruktur der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, unter deren Mitgliedern sich auch bedeutende Aristokraten befanden, die in anderen europäischen Ländern festgestellte liberale Ausrichtung anthropologischer wissenschaftlicher Vereine für Österreich zu überprüfen und auf dieser Grundlage der Frage nachzugehen, aus welchen Gründen die Mitglieder der Anthropologischen Gesellschaft in Wien eine Vereinsgründung am zweckmäßigsten für die Unterstützung der Bemühungen um akademische Etablierung erachtet wurde. Hinsichtlich der Professionalisierung und Ausdifferenzierung wissenschaftlicher Disziplinen werden für die Anthropologie in Österreich das Spannungsverhältnis zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Ansätzen sowie zwischen politischen Interessen des Staates einerseits und der Anthropologischen Gesellschaft andererseits im Vordergrund stehen. In diesem Zusammenhang ist zu überprüfen, ob die zunehmend geisteswissenschaftliche Ausrichtung der österreichischen anthropologischen Forschungsarbeit auf staatlichen Einfluß zurückzuführen ist, oder bereits auf Mitglieder der Anthropologischen Gesellschaft bzw. das verspätete Einsetzen speziell der ethnologischen Forschung in Österreich zurückgeht.

Die 1870 gegründete Anthropologische Gesellschaft in Wien war maßgeblich an der Institutionalisierung der Anthropologie in Österreich und insbesondere der Etablierung der sich aus diesem wissenschaftlichen Feld ausdifferenzierenden Disziplinen physische Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte an den Universitäten beteiligt. Fasst man die Anthropologische Gesellschaft in Wien als Interessengemeinschaft für die akademische Etablierung dieser Disziplinen, die ihren Abschluss 1927/28 mit der Einrichtung zweier separater Lehrkanzeln für physische Anthropologie und Ethnologie nahm, so lässt sich unter diesem Ansatz ein Beitrag zu mehreren Aspekten der Wissenschaftsgeschichte leisten. Zunächst ist die Entwicklung der Anthropologie in Österreich umfassender als bisher im spezifischen politischen und kulturellen Kontext der Habsburgermonarchie zu verorten. Dabei sind Abweichungen von der anthropologischen Forschung in anderen europäischen Ländern nicht nur aus den besonderen Bedingungen eines Vielvölkerstaats, sondern auch aus dem großen Einfluss des Katholizismus auf das österreichische Bildungssystem sowie speziell aus dem Fehlen von Kolonien zu verstehen. Überdies ist aufgrund der Sozialstruktur der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, unter deren Mitgliedern sich auch bedeutende Aristokraten befanden, die in anderen europäischen Ländern festgestellte liberale Ausrichtung anthropologischer wissenschaftlicher Vereine für Österreich zu überprüfen und auf dieser Grundlage der Frage nachzugehen, aus welchen Gründen die Mitglieder der Anthropologischen Gesellschaft in Wien eine Vereinsgründung am zweckmäßigsten für die Unterstützung der Bemühungen um akademische Etablierung erachtet wurde. Hinsichtlich der Professionalisierung und Ausdifferenzierung wissenschaftlicher Disziplinen werden für die Anthropologie in Österreich das Spannungsverhältnis zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Ansätzen sowie zwischen politischen Interessen des Staates einerseits und der Anthropologischen Gesellschaft andererseits im Vordergrund stehen. In diesem Zusammenhang ist zu überprüfen, ob die zunehmend geisteswissenschaftliche Ausrichtung der österreichischen anthropologischen Forschungsarbeit auf staatlichen Einfluss zurückzuführen ist, oder bereits auf Mitglieder der Anthropologischen Gesellschaft bzw. das verspätete Einsetzen speziell der ethnologischen Forschung in Österreich zurückgeht.

Forschungsstätte(n)
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