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Adeliges Rechnen im Spätmittelalter

Nobility and calculations in the late middle ages

Christian Lackner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P19028
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2006
  • Projektende 30.04.2010
  • Bewilligungssumme 97.697 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Adel, Spätmittelalter, Tirol, Südtirol, Trentino, Rechnungswesen, Verwaltung

Abstract Endbericht

Gegenstand des beantragten Forschungsprojekts sind adelige Rechnungsaufzeichnungen aus dem Raum Tirol, Südtirol und Trentino im Zeitraum 1250-1500. Angestrebt ist eine möglichst vollständige Erfassung des erhaltenen Quellenmaterials, sodaß Erkenntnisse über das zeitliche Einsetzen, die Entwicklung und die geographische Verbreitung der adeligen Rechnungsaufzeichnungen im angegebenen Raum gewonnen werden können. Mittels einer exakten Beschreibung der Quellen hinsichtlich des Beschreibstoffes, der Größe und des Umfangs sollen Aufbau, Art und Entstehungskontext der Rechnungen analysiert werden. Die detaillierte inhaltliche Untersuchung der überlieferten Rechnungen zielt zum einen auf eine eingehende Analyse der Organisation und Verwaltungspraxis adeliger Grundherrschaften. Dazu hat nach Möglichkeit eine Erfassung und Identifizierung der in der Verwaltung tätigen Funktionäre zu erfolgen. Zum anderen soll die inhaltliche Auswertung eine intensive Beschäftigung mit den sozioökonomischen Grundlagen des Adels ermöglichen. Auch der Übergang von der Natural- zur Geldwirtschaft ist eingehend zu betrachten, da hier ein enger Zusammenhang mit dem Einsetzen und der Verbreitung von Schriftlichkeit gegeben ist.

Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit Rechnungen des nichtfürstlichen Adels der Grafschaft Tirol von den Anfängen bis um 1500. Im Gegensatz zur älteren Reihe der "Tiroler Raitbücher", der landesfürstlichen Tiroler Rechnungsbücher, welche in geschlossener Abfolge zwischen 1288 und den 1360er Jahren überliefert sind und in der Forschungsliteratur bereits entsprechende Würdigung fanden, waren Rechnungsaufzeichnungen nichtfürstlicher Adeliger in Tirol, ähnlich wie in anderen Regionen, bislang kaum erfasst und noch weniger erforscht. Im Rahmen des vorgestellten Projektes dienten diese Quellen als Ausgangspunkt, um die ökonomische Situation verschiedener Adelsgeschlechter sowie die organisatorischen und verwaltungstechnischen Strukturen adeliger Grundherrschaften zu untersuchen. Das Projekt, welches auf eine möglichst vollständige Erfassung des einschlägigen Quellenmaterials abzielte, brachte eine erstaunliche große Zahl an adeligen Rechnungsaufzeichnungen in unterschiedlichen privaten und öffentlichen Archiven und Bibliotheken ans Licht. Die diesbezüglich zuvor gehegten Erwartungen wurden mit über 170 aufgefundenen Objekten (Rechnungsbücher und Einzelrechnungen) in quantitativer Hinsicht bei weitem übertroffen. Von den gesammelten Rechnungsaufzeichnungen sind 40 Prozent nur geringen Umfangs und umfassen bis zu 4 Blatt, 57 Prozent weisen zwischen 5 und 100 Blatt auf, und lediglich 3 Prozent der Rechnungen bilden dickere Bücher mit über 100 Folia. Von sehr frühen reinen Einkünfteverzeichnissen abgesehen, stammen 7 Prozent der datierten Stücke aus den Jahren zwischen 1350 und 1400, 18 Prozent aus jenen zwischen 1400 und 1450 und 75 Prozent aus der Zeit zwischen 1450 und 1500. Die gesammelten Rechnungen wurden sowohl in formaler als auch in inhaltlicher Hinsicht eingehend analysiert, wobei unterschiedliche hilfswissenschaftliche Methoden, wie Codicologie oder Diplomatik, die bisher kaum im Zusammenhang mit pragmatischem Schriftgut gebraucht worden waren, zum Einsatz kamen. Innerhalb des Untersuchungszeitraumes durchlief die formale Gestaltung der Rechnungen einen längeren Entwicklungsprozess. Die ältesten, aus dem 13. Jahrhundert stammenden, durchwegs auf Pergament geschriebenen Aufzeichnungen stellten noch reine Einkünfteverzeichnisse dar. In der weiteren Folge nahmen die adeligen Rechnungen jene geschäftsmäßige Form an, die man auch in den zeitgleichen landesfürstlichen Tiroler Raitbüchern antrifft. Es sind Einnahmen- und Ausgabenrechnungen auf Papier, zumeist in Schmalfolio mit klar abgegrenzten Rechnungsposten, doch fehlt ihnen noch das tabellarische, mit an den rechten Rand gerückten Summen und arabischen Ziffern, das erst in den jüngsten der untersuchten Rechnungsbücher, am Ende des 15. Jahrhunderts, erscheint. Die inhaltliche Auswertung der so vielschichtigen Rechnungsaufzeichnungen konnte im Rahmen des Projektes nur punktuell erfolgen, zum Beispiel im Hinblick auf Ausgaben für burgenbauliche Maßnahmen, den Umfang adeliger Haushalte etc.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) - 100%

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