Verallgemeinerte Geometrien von effektiven Wirkungen
Generalized Geometries of Effective Actions
Wissenschaftsdisziplinen
Mathematik (25%); Physik, Astronomie (75%)
Keywords
-
String Theory,
Non-Commutative Geometry,
D-branes,
Supersymmetry,
Pure Spinor,
Generalized Complex Geometry
In der Stringtheorie werden die Quanten eines physikalischen Feldes, wie zum Beispiel Photonen und Gravitonen, durch Schwingungsmoden von offenen bzw. zu einer Schleife geschlossenen winzigen Fäden beschrieben. Die Beiträge einer großen Anzahl von Strings addieren sich zu einem gemittelten physikalischen Hintergrundfeld, wie beispielsweise dem elektromagnetischen oder dem Gravitations-Feld und einigen anderen, wie dem sogenannten `B-Feld` oder den `RR-Feldern`. Die Dynamik der Hintergrundfelder kann von einer `effektiven Theorie` beschrieben werden, die makroskopische Aspekte beschreibt, ohne auf die zugrunde liegenden mikroskopischen Strukturen, welche erst bei sehr großen Energien sichtbar werden, einzugehen. Sämtliche Information über eine Theorie werden üblicherweise in einem Objekt namens `Wirkung` zusammengefasst - hier also in einer `effektiven Wirkung`. Die mathematische Implementierung der Faden-Idee führt zu der erstaunlichen Vorhersage eines zehn- dimensionalen Universums (neun Raum-Dimensionen und eine Zeit). Um keinen Widerspruch zu den beobachteten vier Dimensionen unserer Raumzeit zu erhalten, stellt man sich die restlichen sechs Dimensionen auf sehr kleinen Radien zusammengerollt vor, so dass sie unter normalen Bedingungen nicht beobachtbar sind. Die vierdimensionale Physik kann wieder von einer effektiven Theorie, die sich nicht um die genauen Vorgänge in den `versteckten` Dimensionen kümmert, beschrieben werden. Bestimmte Eigenschaften, die in der vierdimensionalen Theorie wünschenswert sind (wie zum Beispiel `Supersymmetrie`, eine Austauschsymmetrie von Fermionen und Bosonen), beschränken jedoch die mögliche Geometrie innerhalb der eingerollten Dimensionen. Zusätzlich zu den Strings gibt es noch andere ausgedehnte Objekte in der Stringtheorie, genannt D-Branes, welche festlegen, wo offene Strings enden können. Einige Felder, unter ihnen das elektromagnetische, leben nur auf diesen Branes. In Anwesenheit eines B-Feldes (und der entsprechenden Flüsse) verspüren Brane-Felder effektiv eine `nichtkommutative` Raumzeit, das heißt, sie können am einfachsten innerhalb einer Geometrie beschrieben werden, in der Länge mal Breite ungleich Breite mal Länge ist. Man sagt dann, dass die Geometrie von den Flüssen `deformiert` wird. Ein ähnlicher Effekt wird durch die `RR-Felder` bewirkt, welche den `Superraum` (ein Konzept zur mathematisch eleganten Implementierung von Supersymmetrie) deformieren. Im vorliegenden Projekt werden wir mehrere Aspekte, sowohl dieser Fluss-induzierten Deformation der Brane- effektiven Wirkung, als auch der Auswirkung von Flüssen auf die Geometrie der eingerollten Dimensionen, untersuchen.
In der Stringtheorie werden die Quanten eines physikalischen Feldes, wie zum Beispiel Photonen und Gravitonen, durch Schwingungsmoden von offenen bzw. zu einer Schleife geschlossenen winzigen Fäden beschrieben. Die Beiträge einer großen Anzahl von Strings addieren sich zu einem gemittelten physikalischen Hintergrundfeld, wie beispielsweise dem elektromagnetischen oder dem Gravitations-Feld und einigen anderen, wie dem sogenannten `B-Feld` oder den `RR-Feldern`. Die Dynamik der Hintergrundfelder kann von einer `effektiven Theorie` beschrieben werden, die makroskopische Aspekte beschreibt, ohne auf die zugrunde liegenden mikroskopischen Strukturen, welche erst bei sehr großen Energien sichtbar werden, einzugehen. Sämtliche Information über eine Theorie werden üblicherweise in einem Objekt namens `Wirkung` zusammengefasst - hier also in einer `effektiven Wirkung`. Die mathematische Implementierung der Faden-Idee führt zu der erstaunlichen Vorhersage eines zehn- dimensionalen Universums (neun Raum-Dimensionen und eine Zeit). Um keinen Widerspruch zu den beobachteten vier Dimensionen unserer Raumzeit zu erhalten, stellt man sich die restlichen sechs Dimensionen auf sehr kleinen Radien zusammengerollt vor, so dass sie unter normalen Bedingungen nicht beobachtbar sind. Die vierdimensionale Physik kann wieder von einer effektiven Theorie, die sich nicht um die genauen Vorgänge in den `versteckten` Dimensionen kümmert, beschrieben werden. Bestimmte Eigenschaften, die in der vierdimensionalen Theorie wünschenswert sind (wie zum Beispiel `Supersymmetrie`, eine Austauschsymmetrie von Fermionen und Bosonen), beschränken jedoch die mögliche Geometrie innerhalb der eingerollten Dimensionen. Zusätzlich zu den Strings gibt es noch andere ausgedehnte Objekte in der Stringtheorie, genannt D-Branes, welche festlegen, wo offene Strings enden können. Einige Felder, unter ihnen das elektromagnetische, leben nur auf diesen Branes. In Anwesenheit eines B-Feldes (und der entsprechenden Flüsse) verspüren Brane-Felder effektiv eine `nichtkommutative` Raumzeit, das heißt, sie können am einfachsten innerhalb einer Geometrie beschrieben werden, in der Länge mal Breite ungleich Breite mal Länge ist. Man sagt dann, dass die Geometrie von den Flüssen `deformiert` wird. Ein ähnlicher Effekt wird durch die `RR-Felder` bewirkt, welche den `Superraum` (ein Konzept zur mathematisch eleganten Implementierung von Supersymmetrie) deformieren. Im vorliegenden Projekt werden wir mehrere Aspekte, sowohl dieser Fluss-induzierten Deformation der Brane- effektiven Wirkung, als auch der Auswirkung von Flüssen auf die Geometrie der eingerollten Dimensionen, untersuchen.
- Technische Universität Wien - 100%
Research Output
- 317 Zitationen
- 10 Publikationen
-
2007
Titel Derived Brackets from Super-Poisson Brackets DOI 10.1016/j.nuclphysbps.2007.06.025 Typ Journal Article Autor Guttenberg S Journal Nuclear Physics B - Proceedings Supplements Seiten 279-280 Link Publikation -
2009
Titel D-brane deconstructions in IIB orientifolds DOI 10.1088/1126-6708/2009/02/005 Typ Journal Article Autor Collinucci A Journal Journal of High Energy Physics Seiten 005 Link Publikation -
2009
Titel New F-theory lifts DOI 10.1088/1126-6708/2009/08/076 Typ Journal Article Autor Collinucci A Journal Journal of High Energy Physics Seiten 076 -
2009
Titel Four-modulus ``Swiss Cheese'' chiral models DOI 10.1088/1126-6708/2009/07/074 Typ Journal Article Autor Collinucci A Journal Journal of High Energy Physics Seiten 074 Link Publikation -
2008
Titel Note on the reduction of the AdS4×CP3 string s-model DOI 10.1103/physrevd.78.106012 Typ Journal Article Autor Rashkov R Journal Physical Review D Seiten 106012 Link Publikation -
2008
Titel On the anatomy of multi-spin magnon and single spike string solutions DOI 10.1016/j.nuclphysb.2008.01.009 Typ Journal Article Autor Dimov H Journal Nuclear Physics B Seiten 255-290 Link Publikation -
2008
Titel Non-topological non-commutativity in string theory DOI 10.1002/prop.200710517 Typ Journal Article Autor Guttenberg S Journal Fortschritte der Physik Seiten 440-451 Link Publikation -
2008
Titel On the multi-spin magnon and spike solutions from membranes DOI 10.1016/j.nuclphysb.2007.10.004 Typ Journal Article Autor Bozhilov P Journal Nuclear Physics B Seiten 429-441 Link Publikation -
2007
Titel Spiky strings, giant magnons, and ß deformations DOI 10.1103/physrevd.76.046008 Typ Journal Article Autor Bobev N Journal Physical Review D Seiten 046008 Link Publikation -
2007
Titel Brackets, sigma models and integrability of generalized complex structures DOI 10.1088/1126-6708/2007/06/004 Typ Journal Article Autor Guttenberg S Journal Journal of High Energy Physics Seiten 004