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Soziales Lernen und physikalische Kognition beim Kea

Social learning and physical cognition in kea

Ludwig Huber (ORCID: 0000-0002-0217-136X)
  • Grant-DOI 10.55776/P19087
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.06.2006
  • Projektende 14.01.2010
  • Bewilligungssumme 322.691 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (50%); Psychologie (50%)

Keywords

    Pysical Cognition, Nestor notabilis, Social Learning, Ontogeny

Abstract Endbericht

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein vertieftes und integrativeres Verständnis über Tierkognition zu erhalten, indem es den Zusammenhang von sozialem Lernen und technischer (physikalischer) Kognition an einer Tierart untersucht, die sich außerordentlich gut für eine solche Studie eignet. Der Kea (Nestor notabilis) hat erwiesenermaßen das Potential für anspruchsvolle Formen des sozialen Lernens. Er ist hoch motiviert, sich auf das Futtersuchverhalten seiner Artgenossen zu achten und ist sowohl in der Volierenhaltung als auch im Freiland ausgeprägt neophil. Obwohl der Kea kein eigentlicher Werkzeuggebraucher ist, sprechen seine manipulativen Fertigkeiten und sein Interesse für Effekte, die er während der Objektmanipulation erzeugt, für ein hohes Potential an physikalischer Kognition. Trotzdem zeigt unsere bisherige Forschung ein ambivalentes Resultat: Freilebende Keas zeigten keine Hinweise für soziales Lernen und ihre technischen Fertigkeiten sind zwischen Individuen stark heterogen verteilt; Keas in Gefangenschaft scheinen eher sozial zu lernen und meistern auch einige anspruchvolle technische Aufgaben, versagen aber bei anderen. Demnach bleiben zwei fundamentale Fragen offen: 1) Welches sind die Zusammenhänge zwischen physikalischer Kognition und sozialem Lernen? 2) Wie verläuft die Entwicklung der physikalischen und sozialen Intelligenz? Die Beantwortung dieser Fragen stehen im Zusammenhang mit der dritten Frage: 3) Weshalb unterscheiden sich frei- und in Gefangenschaft lebende Keas in ihrer Kompetenz für soziales Lernen und physikalische Kognition? Diese Fragen wollen wir untersuchen, indem wir Keas im Freiland und in Gefangenschaft durch Artgenossen vorzeigen lassen, wie mechanische Aufgaben lösbar sind. Diese Information soll während verschiedener Entwicklungsstufen der physikalischen Kognition und für kognitiv verschieden anspruchsvolle mechanische Probleme angeboten werden. Die Untersuchung von Lernmechanismen eines Nicht-Säugers sowohl im Labor als auch im Feld hat wichtigen integrativen Wert für die Biologie und Psychologie. In dieser Hinsicht bietet das Projekt, in gegenseitigem Nutzen, wichtiges Wissen für andere nationale und internationale Projekte über Kognition. Es besteht auch ein großes öffentliches Interesse an der Intelligenz dieser weltweit bekannten Vogelart.

Der Werkzeuggebrauch bei Tieren wurde oft als eine angepasste Fähigkeit mit komplexer technischer (physikalischer) Intelligenz und manipulatorischen Fähigkeiten betrachtet. Diese Sichtweise der Angepasstheit wurde durch neuere Befunde in Frage gestellt, wonach Vögel, die natürlicherweise kein Werkzeug gebrauchen, zu "einsichtsvollem" Werkzeuggebrauch fähig sind. Demnach könnte eine domänengenerelle Intelligenz für Werkzeuggebrauch ausreichen. Um zu untersuchen, ob sich Tiere in Gefangenschaft in solchen Aufgaben von Tieren in freier Wildbahn unterscheiden, wie die physikalische Kognition und das soziale Lernen zusammenhängen und wie sich diese Kompetenzen entwickeln, starteten wir im Sommer 2006 ein Forschungsprojekt, welches solch besser integrierte Einsichten in die Tierkognition erbringen sollte. Zu diesem Zweck untersuchten wir Keas (Nestor notabilis), neuseeländische Bergpapageien, die für ihre spielerische Intelligenz und ihr Problemlöseverhalten berühmt sind. Obwohl Keas in freier Wildbahn kein Werkzeug gebrauchen, deuten ihre Aufmerksamkeit für Effekte, welche sie mit Objekten erzeugen, auf ein großes Potential physikalischer Kognition hin. Wir haben handaufgezogene Keas Tests aus der Entwicklungspsychologie unterzogen und mit ihnen Experimente zum sozialen Lernen durchgeführt. Dabei zeigten unsere Keas in Gefangenschaft ein erstaunliches Potential, Gegenstände zu kombinieren und Objekte in Röhren auch als Mittel zum Zweck einzufügen (Werkzeuggebrauch). Es zeigte sich, dass das unbelohnten Spiels davor für das Meistern dieser neuen Errungenschaft ausschlaggebend war. Ältere Vögel, welche die Werkzeugaufgabe nicht von alleine lösten, gelang dies nachdem sie es von einem Gruppenmitglied vorgezeigt bekommen hatten. Dies fand sich jedoch nicht bei jüngeren Vögeln. Das weist darauf hin, dass die Vögel zuerst ein Konzept für räumliche Objektbeziehungen entwickeln müssen, bevor sie Werkzeuggebrauch sozial lernen können. Im Gegensatz zu den Keas in Gefangenschaft, kombinierten jedoch die von uns im Freiland besenderten Keas keine Gegenstände, obwohl sie unsere Experimentobjekte erkundeten und mit ihnen spielten. Diese Resultate zeigen, dass die sensomotorische Intelligenz der Keas, sowie ihre spielerische und aktive Informationsaneignung in Gefangenschaft eher als im Freiland dazu führen, dass sich Keas auf räumliche Beziehungen zwischen Objekten achten und diese ausnützen. Neben dieser generellen Kapazität neue Kompetenzen in Abhängigkeit von Umweltbedingungen zu entwickeln, haben wir auch gefunden, dass Keas nur beschränkt den effizienten Gebrauch von stockähnlichen Werkzeugen zeigen. Unsere Ergebnisse passen gut zu einem Futter-Extrahierer wie dem Kea, in dessen natürlicher Umwelt Objekterkundung viele Vorteile und wenige Nachteile mit sich bringt. Unser Vorgehen ökologische Ansätze mit dem Studium der Entwicklung zu verbinden, hat eine bessere Einsicht in die Funktion der Objekterkundung, wie beispielsweise dem Werkzeuggebrauch, und deren Verbreitung im Tierreich erbracht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Bruce Robertson, University of Canterbury - Neuseeland
  • Robert R. Jackson, University of Canterbury - Neuseeland

Research Output

  • 409 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2010
    Titel How do keas (Nestor notabilis) solve artificial-fruit problems with multiple locks?
    DOI 10.1007/s10071-010-0342-9
    Typ Journal Article
    Autor Miyata H
    Journal Animal Cognition
    Seiten 45-58
  • 2009
    Titel What You See Is What You Get? Exclusion Performances in Ravens and Keas
    DOI 10.1371/journal.pone.0006368
    Typ Journal Article
    Autor Schloegl C
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Planning Abilities in Nonhuman Animals: In Search of the Evolutionary Origins of “Thought”
    DOI 10.1007/978-981-16-2028-7_14
    Typ Book Chapter
    Autor Miyata H
    Verlag Springer Nature
    Seiten 235-254
  • 2012
    Titel How to solve a mechanical problem: the relevance of visible and unobservable functionality for kea
    DOI 10.1007/s10071-012-0588-5
    Typ Journal Article
    Autor Gajdon G
    Journal Animal Cognition
    Seiten 483-492
  • 2015
    Titel The advantage of objects over images in discrimination and reversal learning by kea, Nestor notabilis
    DOI 10.1016/j.anbehav.2014.12.022
    Typ Journal Article
    Autor O'Hara M
    Journal Animal Behaviour
    Seiten 51-60
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Chronic West Nile virus infection in kea (Nestor notabilis)
    DOI 10.1016/j.vetmic.2015.12.012
    Typ Journal Article
    Autor Bakonyi T
    Journal Veterinary Microbiology
    Seiten 135-139
  • 2011
    Titel Navigating a tool end in a specific direction: stick-tool use in kea (Nestor notabilis)
    DOI 10.1098/rsbl.2011.0388
    Typ Journal Article
    Autor Auersperg A
    Journal Biology Letters
    Seiten 825-828
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Flexibility in Problem Solving and Tool Use of Kea and New Caledonian Crows in a Multi Access Box Paradigm
    DOI 10.1371/journal.pone.0020231
    Typ Journal Article
    Autor Auersperg A
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation

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