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Wörterbuch der air. Glossen in der Mailänder HS Ambr. C301

Dictonary of the OIr. Glosses in the Milan MS Ambr. C301

David Stifter (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P19137
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2006
  • Projektende 31.01.2011
  • Bewilligungssumme 110.364 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Old Irish glosses, Milan glosses, Compilation Of Dictionary

Abstract Endbericht

Für die Erforschung der irischen Sprachgeschichte kommt den sogenannten altirischen Glossen (herausgegeben in W. Stokes & J. Strachan, Thesaurus Palaeohibernicus, Cambridge 1901-3) eine zentrale Bedeutung zu, da sie praktisch die einzigen altirischen Sprachzeugnisse aus zeitgenössischen Handschriften sind. Dadurch besteht bei ihnen nicht die Gefahr, dass Interferenzen mit den späteren Mittel- und Neuirischen Sprachstufen vorliegt. Das grösste Unterkorpus davon bilden die Mailänder Glossen (Thes. i 7-483), die interlineare und marginale Anmerkungen und Übersetzungen zu einem lateinischen Psalmenkommentar in der Mailänder Handschrift Ambrosianus C 301 darstellen. Im beantragten Projekt soll das gesamte Sprachmaterial der Mailänder Glossen in einem vollständigen Spezialwörterbuch aufgearbeitet werden, damit den Forschern nicht nur der Text, sondern auch das aufbereitete lexikalische Material übersichtlich und leicht zugänglich wird. Aufgrund der Komplexität des Altirischen sind viele wesentliche Informationen zur Phonologie, Morphologie, Morphonologie und Syntax praktisch nur aus einem solchen Lexikon ablesbar. Das Material soll sowohl als gedrucktes Buch als auch in digitalisierter Form veröffentlicht werden, um eine möglichst umfassende Benutzbarkeit zu garantieren. Als formales Modell für das Unternehmen dient das gleichartige Wörterbuch zu den Würzburger Glossen (Séamus Kavanagh, A Lexicon of the Old Irish Glosses in the Würzburg Manuscript of the Epistles of St. Paul, Wien: Österreichische Akademie der Wissenschaften 2001). Auf der Grundlage dieses Wörterbuchs wird die Erforschung der Phonologie, Morphologie, Morphonologie und Syntax der Sprache dieser Texte entscheidend erleichtert. Als weitere Folge wird ein klareres Bild des Zustands der Sprache etwa zu Beginn des 9. Jhs. entstehen, was Auswirkungen auf künftige Grammatiken, grammatische Monographien und Aufsätze zum Altirischen haben wird.

Altirisch, der ungefähr zwischen 700 und 900 n. Chr. in Irland gesprochene Vorläufer des heutigen Irischen, ist in einer großen Zahl verschiedenartiger Texte überliefert: Sagen, Genealogien, historische Erzählungen und Glossen. Letztere sind kurze Anmerkungen von Mönchen, die sie notierten, als sie Texte in anderen Sprachen, zumeist Latin kopierten. Die Anmerkungen reichen vom Banalen (z.B. "Mir ist kalt" oder einfachen Übersetzungen ungewöhnlicher Wörter oder Ausdrücke) bis hin zu grundlegenden Erläuterungen schwieriger Textstellen. Die Glossen sind deswegen von besonderer Wichtigkeit für Altirisch, da sie die einzigen erhaltenen Textzeugnisse darstellen, die aus zeitgenössischen Handschriften stammen und nicht mehrfach kopiert und oft sprachlich stark geneuert nur in viel späteren Abschriften vorliegen, wie z.B. das gesamte narrative Textkorpus. In diesem Projekt wurde die umfangreichste derartige Glossensammlung des Altirischen aus altirischer Zeit einer eingehenden Neuuntersuchung unterzogen, nämlich die sogenannten Mailänder Glossen, die ihren Namen dem Umstand verdanken, dass sie sich in einer Handschrift in der Biblioteca Ambrosiana in Mailand befinden. Dieser Codex enthält über 8000 derartiger Glossen, von Einzelwörtern bis hin zu komplexen Perioden. Die letzte Ausgabe dieser Glossen datiert aus dem Jahr 1903. Für eine Neuuntersuchung dieser Glossen war es höchste Zeit, zumal die Kenntnisse über das Altirische im letzten Jahrhundert wesentliche Fortschritte gemacht haben. Die Ergebnisse des Projekts sind insbesondere ein Wörterbuch (derzeit in der Endbearbeitung) aller Wörter und Teilwörter der Glossen mit einer Begleit-CD mit durchsuchbaren pdfs des Wörterbuchs, sowie eine Onlinedatenbank. Das Wörterbuch und die Datenbank werden den Wissenschaftern neue, zeitgemäße Werkzeuge zur Erforschung der Mailänder Glossen bieten. Diese Ergebnisse sind in mehrer Hinsicht bedeutsam. Erstens bieten das Wörterbuch und die Datenbank die vollständigsten und korrektesten Lesungen der Glossen; die frühere Ausgabe von 1903 enthält nämlich eine Reihe von Fehlern und Auslassungen. Zweitens sind etliche der Glossen hier zum ersten Mal übersetzt und vollständig analysiert. Drittens darf der Nutzen einer wohlgeordneten und elektronisch durchsuchbaren Sammlung nicht unterschätzt werden. Es steht zu erwarten, dass das Wörterbuch und die Datenbank zu einem gesteigerten Verständnis des Altirischen beitragen und der Indogermanistik insgesamt nutzen werden. Da es sich bei den Mailänder Glossen um Anmerkungen zu einem Kommentar der alttestamentarischen Psalmen handelt, wird dieses Projekt auch Religions- und Bibelhistorikern einen besseren Zugang zur religiösen Gedankenwelt des alten Irland gewähren und die biblische Rezeptionsgeschichte im Frühmittelalter besser beleuchten helfen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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