Korrelierte Effekte in Tierzucht und Humanepidemiologie
Correlated effects in animal breeding and human epidemiology
Wissenschaftsdisziplinen
Informatik (20%); Tierzucht, Tierproduktion (80%)
Keywords
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Survival Analysis,
Disease in Cattle,
Correlated Frailty Models,
Human Infant Mortality,
Dairy Cattle,
Software
Die Lebensdaueranalyse (Survival Analysis) wird in der Humanepidemiologie und der Tierzucht vielfach angewandt. Das vorliegende Projekt konzentriert sich auf die Schätzung von zwei korrelierten zufälligen Effekten mit Methoden von Survival Analysis. In der Tierzucht ist man oft an korrelierten zufälligen Effekten interessiert, z.B. bei der Modellierung von direkten und maternalen genetischen Effekten. Weiters kann der genetische Effekt eines Stieres auf das Überleben seiner Töchter am Laktationsbeginn oder -ende oder zu verschiedenen Lebenszeiten unterschiedlich sein, da unterschiedliche Gene für die Ausprägung des Merkmals verantwortlich sein können. In der Epidemiologie ist man oft an der räumlichen Verteilung und Korrelation solcher Effekte interessiert. Da derzeit keine Software für die Schätzung von korrelierten zufälligen Effekten erhältlich ist, wird die Software Survival Kit` hierzu weiterentwickelt werden. Mit den neuen Modellierungs-kapazitäten soll der Einfluss von Krankheiten auf die unfreiwillige Merzung von Kühen und die Zeit bis zum Auftreten bestimmter Krankheiten (z.B. Zeit bis zum ersten Auftreten von Mastitis nach der Abkalbung) untersucht werden. Eine dritte Anwendung wird im Gebiet der Humanepidemiologie durchgeführt werden. Es wird dabei die Kindersterblichkeit in Österreich, mit Schwerpunkt auf die Untersuchung von räumlich korrelierten zufälligen Effekten, analysiert werden.
Die Lebensdaueranalyse (Survival Analysis) wird in der Humanepidemiologie und der Tierzucht vielfach angewandt. Das vorliegende Projekt konzentriert sich auf die Schätzung von zwei korrelierten zufälligen Effekten mit Methoden von Survival Analysis. In der Tierzucht ist man oft an korrelierten zufälligen Effekten interessiert, z.B. bei der Modellierung von direkten und maternalen genetischen Effekten. Weiters kann der genetische Effekt eines Stieres auf das Überleben seiner Töchter am Laktationsbeginn oder -ende oder zu verschiedenen Lebenszeiten unterschiedlich sein, da unterschiedliche Gene für die Ausprägung des Merkmals verantwortlich sein können. In der Epidemiologie ist man oft an der räumlichen Verteilung und Korrelation solcher Effekte interessiert. Da derzeit keine Software für die Schätzung von korrelierten zufälligen Effekten erhältlich ist, wird die Software "Survival Kit" hierzu weiterentwickelt werden. Mit den neuen Modellierungskapazitäten soll der Einfluss von Krankheiten auf die unfreiwillige Merzung von Kühen und die Zeit bis zum Auftreten bestimmter Krankheiten (z.B. Zeit bis zum ersten Auftreten von Mastitis nach der Abkalbung) untersucht werden. Eine dritte Anwendung wird im Gebiet der Humanepidemiologie durchgeführt werden. Es wird dabei die Kindersterblichkeit in Österreich, mit Schwerpunkt auf die Untersuchung von räumlich korrelierten zufälligen Effekten, analysiert werden.
- Vincent Ducrocq, INRA - Centre de recherche de Jouy-en-Josas - Frankreich
Research Output
- 57 Zitationen
- 1 Publikationen
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2013
Titel The Survival Kit: Software to analyze survival data including possibly correlated random effects DOI 10.1016/j.cmpb.2013.01.010 Typ Journal Article Autor Mészáros G Journal Computer Methods and Programs in Biomedicine Seiten 503-510 Link Publikation