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Glykosylierung von Acanthamoeba castellanii

Glycosylation of the pathogen Acanthamoeba castellaniee

Iain B. Wilson (ORCID: 0000-0001-8996-1518)
  • Grant-DOI 10.55776/P20565
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2008
  • Projektende 31.12.2011
  • Bewilligungssumme 219.818 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (90%); Gesundheitswissenschaften (10%)

Keywords

    Acanthamoeba, Protozoa, Pathogen, Glycosylation, Lipophosphonglycan, N-glycan

Abstract Endbericht

Die Glykokonjugate der Zelloberfläche und ihre Liganden spielen eine bedeutsame Rolle bei Interaktionen zwischen verschiedenen Zellen, sowohl innerhalb eines Organismus als auch zwischen Symbionten bzw. Pathogenen und ihren Wirten. Protozoen, u.a. diverse Amöben und Trypanosomatide, exprimieren eine Bandbreite an kürzlich entdeckten, glykosylierten, Makromolekülen, z.B. Lipophosphoglykane (LPG) und Glykosylinositolphospholipide (GIPLs), und für diese Organismen spezifische O-Glykane. Die Vertreter des Genus Acanthamoeba sind weit verbreitete, in Gewässern und Böden lebende Amöben, die allerdings im Menschen auch ernsthafte Erkrankungen, v.a. Keratitis ("Amöbenkeratitis") bei Kontaktlinsenträgern bzw. granulomatöse Amöbenenzephalitis bei Immunsupprimierten, hervorrufen können. Im Falle der Amöbenkeratitis (ein Mannose bindendes Protein ist bei der Anhaftung an die Cornea beteiligt) ist oftmals eine Transplantation der Cornea unumgänglich, die granulomatöse Amöbenenzephalitis hingegen verläuft in der Regel tödlich. Das Genom eines Acanthamoeba castellanii Stamms, "Neff-Stamm", wird gegenwärtig im Zuge eines Projekts entschlüsselt, über sein "Glykom" ist hingegen wenig bekannt. Vor über 30 Jahren wurde zwar ein Lipophosphonoglykan hinsichtlich seines Fettsäure-, Inositol-, Phosphoethanolamin- und Monosaccharidgehalts beschrieben, seine Gesamtstruktur wurde jedoch nicht ermittelt. Rückblickend könnte dieses Glykokonjugat durchaus Ähnlichkeit mit den Lipophosphoglykanen der Trypanosomatiden bzw. denen von Entamoeba histolytica, aufweisen. Aus diesem Grunde ist es eines der Hauptziele des beantragten Projekts das besagte Lipophosphonoglykan in Acanthamoeba unter Anwendung moderner analytischer Methoden, u.a. MALDI-TOF, ESI und GC gekoppelter Massenspektrometrie, zu charakterisieren. Ähnliche Methoden werden auch angewandt werden, um die N-Glykane dieser Spezies hinsichtlich ihrer Unterschiede und Ähnlickeiten zu den N-Glykanen anderer Einzeller, u.a. der Trypanosomatiden und der freilebenden, nicht pathogenen Amöbe Dictyostelium discoideum, zu untersuchen. Dies wird zu einer tieferen Kenntnis des Glykoms des Genus Acanthamoeba führen, welche, falls ausreichende Unterschiede hinsichtlich des Glykoms bei den diversen Spezies dieses Genus beobachtet werden, auch einer neuen Methode der taxonomischen Unterscheidung von Acanthamoeba Isolaten den Weg bereiten könnte. Weiters werden diese Untersuchungen glykobiosynthetische Studien ermöglichen, die zur Entdeckung neuer Zielmoleküle für Chemotherapien führen könnten.

Die Glykokonjugate der Zelloberfläche und ihre Liganden spielen eine bedeutsame Rolle bei Interaktionen zwischen verschiedenen Zellen, sowohl innerhalb eines Organismus als auch zwischen Symbionten bzw. Pathogenen und ihren Wirten. Protozoen, u.a. diverse Amöben und Trypanosomatide, exprimieren eine Bandbreite an kürzlich entdeckten, glykosylierten, Makromolekülen, z.B. Lipophosphoglykane (LPG) und Glykosylinositolphospholipide (GIPLs) sowie spezifische O-Glykane. Die Vertreter des Genus Acanthamoeba sind weit verbreitete, in Gewässern und Böden lebende Amöben, die allerdings im Menschen auch ernsthafte Erkrankungen, v.a. Keratitis ("Amöbenkeratitis") bei Kontaktlinsenträgern bzw. granulomatöse Amöbenenzephalitis bei Immunsupprimierten, hervorrufen können. Im Falle der Amöbenkeratitis (ein Mannose bindendes Protein ist bei der Anhaftung an die Cornea beteiligt) ist oftmals eine Transplantation der Cornea unumgänglich, die granulomatöse Amöbenenzephalitis hingegen verläuft in der Regel tödlich. Über das Glykom von Acanthamoeba Stämmen ist hingegen wenig bekannt. Vor über 30 Jahren wurde zwar ein Lipophosphonoglykan hinsichtlich seines Fettsäure-, Inositol-, Phosphoethanolamin- und Monosaccharidgehalts beschrieben, seine Gesamtstruktur wurde jedoch nicht ermittelt; im Rahmen dieses Projekts wurde weitere Information über die Zusammensetzung dieses Moleküls gewonnen. Der Hauptteil der Arbeit war, aber, die Anwendung moderner analytischer Methoden um die N-Glykane zu charakterisieren und deren Unterschiede und Ähnlichkeiten zu den N-Glykanen anderer Einzeller, u.a. der Trypanosomatiden, Trichomonaden und der freilebenden, nicht pathogenen Amöbe Dictyostelium discoideum, zu untersuchen. Unsere Arbeit führte zu einer tieferen Kenntnis des Glykoms des Genus Acanthamoeba, welche möglicherweise auch einer neuen Methode der taxonomischen Unterscheidung von Acanthamoeba Isolaten den Weg bereiten könnte.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Michael A. J. Ferguson, University of Dundee - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 275 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Comparative Glycobiology
    DOI 10.1007/978-4-431-54841-6_153
    Typ Book Chapter
    Autor Paschinger K
    Verlag Springer Nature
    Seiten 795-805
  • 2014
    Titel Comparative Glycobiology
    DOI 10.1007/978-4-431-54836-2_153-1
    Typ Book Chapter
    Autor Paschinger K
    Verlag Springer Nature
    Seiten 1-10
  • 2012
    Titel Exploring the Unique N-Glycome of the Opportunistic Human Pathogen Acanthamoeba *
    DOI 10.1074/jbc.m112.418095
    Typ Journal Article
    Autor Schiller B
    Journal Journal of Biological Chemistry
    Seiten 43191-43204
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Caenorhabditis elegans N-glycan Core ß-galactoside Confers Sensitivity towards Nematotoxic Fungal Galectin CGL2
    DOI 10.1371/journal.ppat.1000717
    Typ Journal Article
    Autor Butschi A
    Journal PLoS Pathogens
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Complicated N-linked glycans in simple organisms
    DOI 10.1515/hsz-2012-0150
    Typ Journal Article
    Autor Schiller B
    Journal Biological chemistry
    Seiten 661-673
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Glycomarkers in parasitic infections and allergy
    DOI 10.1042/bst0390360
    Typ Journal Article
    Autor Hoffmann-Sommergruber K
    Journal Biochemical Society Transactions
    Seiten 360-364
  • 2011
    Titel UDP-xylose and UDP-galactose synthesis in Trichomonas vaginalis
    DOI 10.1016/j.molbiopara.2011.10.001
    Typ Journal Article
    Autor Rosenberger A
    Journal Molecular and Biochemical Parasitology
    Seiten 53-56
    Link Publikation
  • 2011
    Titel The N-glycans of Trichomonas vaginalis contain variable core and antennal modifications
    DOI 10.1093/glycob/cwr149
    Typ Journal Article
    Autor Paschinger K
    Journal Glycobiology
    Seiten 300-313
    Link Publikation

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