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Filmische Geschichtlichkeit: Hollywood und der 2. Weltkrieg

Cinematic historicity: World War II in Hollywood Cinema

Siegfried Mattl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P20607
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2008
  • Projektende 31.03.2010
  • Bewilligungssumme 119.626 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Geschichte, Archäologie (25%); Kunstwissenschaften (40%); Philosophie, Ethik, Religion (10%)

Keywords

    Cinema & War, Public Memory, World War II / New Wars, Theory of Cultural Trauma, Postheroic History & Culture, Film Experience

Abstract Endbericht

Dieses transdisziplinäre Projekt ist im Spektrum der Kulturwissenschaften situiert. Es arbeitet auf konzeptuelle Durchdringung von Film- und Medienwissenschaften mit Geschichtstheorie hin und berührt die politische Philosophie. Generelles Thema ist die kulturelle Bildproduktion zu modernen Kriegen: das Problem, wie Medienkulturen in der Erfahrung von Krieg Sinn generieren. Der Zugang erfolgt über die Frage nach dem Beitrag des Kinos zur Bildung öffentlichen Gedächtnisses im Umgang mit historischen Kriegserfahrungen. Die Untersuchung der Rolle des Mainstream-Kinos bei der Medialisierung von Geschichte fokusiert historiografisch wie auch interpretativ-analytisch eine große, aber klar begrenzte Gruppe von Filmen. Es geht um Perspektiven und Retrospektiven, die Hollywood in bezug auf den Zweiten Weltkrieg angeboten hat - also um Kriegsfilme (combat movies), entstanden zwischen 1940 und dem aktuellen Kriegsfilm-Revival im Gefoge von "Saving Private Ryan". Das zu untersuchende Material umfasst ca. 150 US-Filme, hpts. fiktionale Genreproduktionen, aber auch Hollywood-Dokumentarfilme. Dieses Sample folgt keinem stilistischen oder auteuristischen Kanon. Die Untersuchung erfolgt durch Interpretation von Schlüsselsequenzen, spezifischen Bildern und zeitlichen Modulationen auf deren Erfahrungsdimension, Ästhetik und Empfindungslogik hin. Theoretisch und methodisch verlässt das Projekt das Paradigma der Repräsentation, in dem die Beziehung des Kinos zur Geschichte meist untersucht wird. Vorgeschlagen wird ein (mit Kracauer, Deleuze und Rancière) philosophisch akzentuierter Ansatz zur "filmischen Geschichtlichkeit", zum spezifischen Zugang des Kinos zur Vergangenheit. Der Ansatz folgt fünf Begriffslinien: 1) die öffentliche Kultivierung sinnlicher Affekte im Bild; 2) die Auslotung historischer Virtualität im "a-personalen" Gedächtnis des Films; 3) der Status des Bildes als deterritorialisiertes Ereignis und dessen Rolle in politischen Subjektivierungen; 4) die inhärent traumatische Zeitlichkeit heutigen Mainstreamkinos gemäß Elsaessers Konzept von "Retroaktivität"; 5) der Beitrag des Kinos im Erschließen neuer massensubjektiver Modi von Kooperation und `affektiver Arbeit` - die `Postfordisierungsdynamik` in der `Biopolitik` des Kinos. Die zu untersuchenden WWII combat films sind gemäß der kulturellen Logik Hollywoods und der spezifischen Geschichtlichkeit der jeweiligen Phase in drei Gruppen unterteilt. Die Ausgangsthese lautet: Im klassischen Hollywood (bis 1950) gilt die Sicht auf den Zweiten Weltkrieg einer kollektiven Zukunft; in der Krisenperiode des US-Kinos (1950-80) ist diese Sicht von sozialen Konflikten der Gegenwart geprägt; für das heutige Hollywood- Kino ist davon auszugehen, dass dessen Blockbuster-System den Zweiten Weltkrieg durch Auslotung verdeckter, virtueller Vergangenheiten bearbeitet. Hier kommen Phänomene traumatischer Zeitlichkeit analytisch in Betracht. Im weiteren bildet die Verflechtung "postheroischer" Filmästhetik mit dem Imaginären und der Begriffsbildlichkeit heutiger Kriegs- und Militärtheorie einen konzeptuellen Hintergrund der Untersuchung.

Das transdisziplinäre Projekt mit Fokus auf Filmwissenschaft und Geschichtstheorie hat einen inhaltlichen und einen konzeptuellen Aspekt: Anhand der Hollywood-Filme über den Zweiten Weltkrieg (nicht nur Klassiker, sondern ca. 150 Kriegsfilme aus der Zeit 1941-2009) wird das Konzept "Geschichtlichkeit des Fims" entfaltet. Zugespitzt zu "Geschichtsästhetik" meint dieser Begriff hier die Erfahrungslogik von "In der Geschichte-Sein": das Geschichtsbild, auf dessen Basis Ereignisse inszeniert werden, etwa der Angriff auf Pearl Harbor, der D-Day 1944 etc. Üblicherweise gilt filmische Geschichtsästhetik als Frage von Stories, die Filme erzählen (damit geht allerdings die Annahme einher, Geschichte sei eine nach Ursache/Wirkung und Zie-len geordnete Erzählung), oder Sache eines intensiven Gefühls von Dabeisein, das Filme ver-mitteln (diese Sicht nimmt man an, Geschichte sei reduzierbar auf sinnlich empfundene Gegen-wart ). Dieses Projekt hingegen schlägt "Affektpolitik" und "Nachträglichkeit/Retroaktivität" als Zentralbegriffe filmischer Geschichtsästhetik vor: Konzepte, die aus intensiver Auseinander-setzung mit den Referenzfilmen resultieren. Denn Kino firmiert hier nicht nur als Untersuchungs- objekt, sondern es birgt selbst Erkenntnis: Wissen, das irritierender ist als das des common sense oder einer Wissenschaft, die auf Fakten, Verfügungsgewalt und Sicherheit hinaus will. Film als Erfahrung von Kontingenz, vom Umgang mit Unvorhergesehenem und Übersehenem - das haben Film und Geschichte, beide als Erfahrungsweisen verstanden, gemeinsam: So lautet eine Lektion des (für das Projekt äußerst wichtigen) Kulturtheoretikers Siegfried Kracauer. Für Hollywoods World War II-Kriegsfilm heißt das: Von Beginn an, ab 1942, zeigt das Genre nicht Großtaten von Einzelhelden; ausgestellt werden vielmehr verwundbare Alltags-körper in Kleingruppen (als demokratische Art, in der Geschichte zu sein). Um 1950 entstehen postheroische Kriegsfilme mit Robert Mitchum oder Montgomery Clift; Regisseure wie Wellman oder Wyler inszenieren darin Momente der Aktionskrise, die dem italienischen Neorealismo vergleichbar sind. Kino, so Kracauer, kann gerade unsere Passivität zu Erfahrungsbildern machen. Kracauer zeigt schon ab den 1920ern, wie sehr Kino eine Art alternative Fabrik oder Schule der Affekte ist; diese Perspektive wird heute anhand der Kultur des flexiblen Kapitalismus bzw Postfordismus verfolgt. In diesem Sinn untersucht das Projekt, wie Filme den ZweitenWeltkrieg in ihrem Rückblick umbilden, in einen Schauplatz der Erprobung neuer flexibler, affektiver Arten von Sozietät und Kreativität. Das betrifft Blockbuster wie Der längste Tag oder Patton, die die Gewalt des Kinos und des Krieges ineinander spiegeln; reflexive Filme der Jahrtausendwende wie Soldat James Ryan, die Krieg zur Rettungsmission umdeuten; oder jene dirty teamwork- Filme von circa 1970 (Das dreckige Dutzend), die Tarantino in Inglourious Basterds retroaktiv verdreht. Anhand dieses Films und von OperationWalküre, einem weiteren Film über Anti- Nazi-Widerstand, wird (mit Gilles Deleuze und Jacques Rancière) eine politische Ästhetik von Nachträglichkeit und Affekt erörtert: In deren Fokus steht, wie Geschichtsbilder, die sich auf Nation und Authentizität berufen, durch unvorhergesehene Ermächtigungen durchkreuzt werden.

Forschungsstätte(n)
  • Ludwig Boltzmann Gesellschaft - 100%

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