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Formen des Wissens. Vom Lernen und Erfahren.

Ways of Knowing: local and scientific epistemologies.

Christian Reinhard Vogl (ORCID: 0000-0002-7899-2682)
  • Grant-DOI 10.55776/P20685
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2008
  • Projektende 31.03.2013
  • Bewilligungssumme 250.486 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (40%); Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (10%); Soziologie (50%)

Keywords

    Ways Of Knowing, Science In Society, Epistemologies, Participatory Developmemt, Rural Development, Local Knowledge

Abstract Endbericht

Obwohl der Begriff "lokales Wissen" zu einem Modewort in der internationalen entwicklungspolitischen Gemeinschaft geworden ist, gibt es einen Mangel an empirischen Analysen über die Entstehung verschiedener Wissensformen im Kontext der ländlichen Entwicklung. Der wechselseitige Einflusss von lokalen und wissenschafltichen Wissensformen und dahinterstehende Lernprozesse entziehen sich oft der Wahrnehmung in kurzfristigen Projektplanungen. Institutionalisierte Praktiken, die zu Lern- und Veränderungsprozessen führen, werden häufig zu wenig hinterfragt, ebensowenig ihr Einfluss auf (kollektive) Entscheidungsvorgänge. Dies scheint in vielen Fällen wesentlich zum Scheitern von entwicklungsrelevanten Forschungsprojekten beizutragen. Die Untersuchung von sechs Fallstudien in Ost-Afrika, wo lokale und wissenschaftliche Epistemologien eine wichtige Rolle in Projekten der Ländlichen Entwicklung spielen, wird zu einem besseren Verständnis verschiedener Wissensformen in entwicklungsbezogenen Forschungsprojekten beitragen. Ziel des Projektes ist es nicht die kontroversielle Debatte über wissenschaftliches versus lokales oder traditionelles Wissen fortzusetzen. Keineswegs sollen erneut Kategorien von Wissen geschaffen werden. Im Zentrum des Projektes steht vielmehr die Frage was geschieht, wenn lokale und wissenschaftliche Epistemologien sich im Kontext ländlicher Entwicklung treffen, und welche Kommunikations- und Lernprozesse zu einer gegenseitigen Beeinflussung und Weiterentwicklung führen. Daraus ergeben sich neue Einblicke in unterschiedliche Wissensformen der lokalen Bevölkerung einerseits und der WissenschafterInnen andererseits, und ein besseres Verständnis für die Bedeutung unterschiedlicher Epistemologien für Wissenschaft und Gesellschaft im ländlichen Raum. Der Schwerpunkt wird daher auf einem Verständnis der Instrumentalisierung von Wissen für Entwicklung und der Untersuchung von diesen Prozessen zugrundeliegenden Kommunikationsprozessen in Akteurs-Netzwerken liegen. Die Forschung baut auf empirischen Daten aus einer Stakeholder-Analyse, einer Kontextanalyse, und der Feldforschung mit qualitativen Interviews mit InteressensvertreterInnen in Ost-Afrika auf. Mit den Ergebnissen wird die Studie das Mitwirken von Wissenschaft im Kontext von nachhaltiger Entwicklung, Ernährungssicherung und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft unterstützen. Wenige Studien haben sich bisher mit konkreten soziologischen Fragestellungen in Verbindung mit Forschung für Entwicklung auf einer Metaebene beschäftigt. Die Anwendung analytischer Methoden auf die anwendungsorientierte Welt der Forschung für Entwicklung wird daher wesentliche neue Erkenntnise über Kommunikationsprozesse und das Entstehen von Wissensformen vor und während solcher Projekte liefern.

Das Projekt Formen des Wissens hat sich in dreijähriger Forschungsarbeit der Frage gewidmet, ob es WissenschafterInnen in Agrarforschungsprojekten in Äthiopien und Uganda gelingt, ihr Wissen mit BäuerInnen in den Agrarforschungsprojekten zu teilen, und gleichzeitig auch ein besseres Verständnis für ihr akademisches Wissen zu entwickeln. Oft werden Technologien von WissenschafterInnen als universell verwendbare Pakete verstanden. In diesen Paketen sind eine Ansammlung von Theorien und Praktiken verpackt, die es ermöglichen sollen über soziale Welten hinweg Technologien in verschiedensten Umgebungen umzusetzen. Dennoch haben von der Wissenschaft entwickelte Lösungen einen lokalen Ursprung in der wissenschaftlichen Welt. Technologien sind oft geprägt von bestimmten Vorstellungen betreffend Werten und Hierarchien der WissenschafterInnen welche die NutzerInnen der Technologien, nicht unbedingt teilen. Die Geringschätzung des Wissens der jeweils Anderen ist nicht eindeutig zuordenbar. Alltagswissen und Laienwissen wird von WissenschafterInnen oft als indigenes, traditionelles oder lokales Wissen in ein romantisches Licht gestellt. Selten wird ländlichen Gemeinschaften die Entwicklung von modernem Wissen zugestanden. Dieses moderne Wissen wird vorwiegend in Zusammenhang mit Wissenschaft und deren Technologien gesehen. Alternative Wissensformen, die gängig als nicht-wissenschaftlich gesehen werden, von WissenschafterInnen aber auch von manchen BäuerInnen, werden nicht ausreichend wahrgenommen und nur selten in Forschungsprojekten genutzt. Der wechselseitige Einfluss von lokalen und wissenschaftlichen Wissensformen und dahinterstehende Lernprozesse entziehen sich oft der Wahrnehmung in kurzfristigen Projektplanungen, denn viele Projekte werden in wenigen Wochen am Schreibtisch geplant und in nur 2 bis 3 jähriger Laufzeit unter sehr hohem Erfolgsdruck umgesetzt. Dabei bleibt wenig Zeit um sich mit komplexen ländlichen Gemeinschaften, deren persönlichen Erfahrungen und Bedürfnissen, sowie der oft äußerst komplizierten Landnutzungsgeschichte und den jeweiligen politischen Verhältnissen auseinanderzusetzen. Das Aufeinandertreffen verschiedener Wissensformen ist geprägt von den sozialen Welten, Wertvorstellungen und Zielsetzungen der WissenschafterInnen und der BäuerInnen. Wesentlich ist daher ein besseres Verständnis der Instrumentalisierung von Wissen und von Technologien zu erreichen, und auf kritische Elemente des Zusammentreffens der unterschiedlichen sozialen Welten von WissenschafterInnen und BäuerInnen hinzuweisen. Das erfolgreiche Mitwirken von Wissenschaft im Kontext von nachhaltiger Entwicklung, Ernährungssicherung und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft wird durch eine kritische Reflektion der eigenen Rolle erst ermöglicht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 60%
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 40%
Nationale Projektbeteiligte
  • Axel Borsdorf, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Melissa Leach, University of Sussex - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 13 Zitationen
  • 25 Publikationen
Publikationen
  • 2021
    Titel Farmers and scientists in AR4D: Looking at a watershed management project through an STS lens
    DOI 10.1080/27685241.2021.1993095
    Typ Journal Article
    Autor Habermann B
    Journal NJAS: Impact in Agricultural and Life Sciences
    Seiten 126-151
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Changing perspectives on sheep: the meeting of local and scientific epistemologies in community-based sheep breeding in the Ethiopian highlands.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Oberthür F
    Konferenz Paper presented at the 13th World Congress of Rural Sociology, Lisbon, 2 August 2012
  • 2012
    Titel About projects and theories (ideas behind, reflections, experiences).
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Habermann B
    Konferenz Introduction presented at the Workshop Knowledge, farmers and scientists. Reflections on ways of knowing in natural resource management. Vienna, BOKU University, March 8, 2012
  • 2012
    Titel Formen des Wissens - Das Aufeinandertreffen von lokalen und wissenschaftlichen Wissenssystemen in der ländlichen Entwicklung.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Habermann B
    Konferenz Abstract for Workshop: Management natürlicher Ressourcen und Umwelt. 3.2.2012, 140 Jahr Feier der Universität für Bodenkultur
  • 2012
    Titel Knowledge, farmers and scientists. Reflections on ways of knowing in natural resource management.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Habermann B
    Konferenz Summary Paper of Public Workshop Day, March 8, 2012 - BOKU University, Vienna
  • 2012
    Titel Encounters and places: project negotiations in Galessa, Ethiopia
    DOI 10.1108/17504971211279491
    Typ Journal Article
    Autor Habermann B
    Journal Multicultural Education & Technology Journal
    Seiten 218-234
  • 2012
    Titel Medicinal plants knowledge of the Baganda ethnic group, Uganda.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Eilu G Et Al
    Konferenz Paper presented at the Workshop Knowledge, farmers and scientists. Reflections on ways of knowing in natural resource management. Vienna, BOKU University, March 8, 2012
  • 2012
    Titel Knowledge, Farmers and Scientists: Reflections on ways of knowing in natural resource management.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Galabuzi C
    Konferenz Internal Workshop Proceedings. Workshop Knowledge, farmers and scientists. Reflections on ways of knowing in natural resource management. Vienna, BOKU University, March 5-9
  • 2012
    Titel Participation in Natural Resource Management in Ethiopia: Looking at Ambober Watershed.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Habermann B
    Konferenz Paper presented at the Workshop Knowledge, farmers and scientists. Reflections on ways of knowing in natural resource management. Vienna, BOKU University, March 8, 2012
  • 2011
    Titel Transforming a Country? A Debate on Reimaginations of Development, Change and Crisis in Ethiopia
    DOI 10.1111/j.1759-5436.2011.00248.x
    Typ Journal Article
    Autor Habermann B
    Journal IDS Bulletin
    Seiten 36-40
    Link Publikation

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