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Das Bildzitat. Intermedialität und Tradition

"Art Quotations": Intermediality and Tradition

Konstanze Fliedl (ORCID: 0000-0002-4277-6953)
  • Grant-DOI 10.55776/P21762
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2009
  • Projektende 31.05.2014
  • Bewilligungssumme 290.566 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Kunstwissenschaften (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    Literature, Art History, Literary Criticism, Intertextuality, Intermediality

Abstract Endbericht

1. Voraussetzungen Im Zusammenhang mit der neu etablierten Disziplin der Bildwissenschaft ist in den letzten Jahren die Zahl der theoretischen Untersuchungen zur Bildlichkeit in Texten sprunghaft gestiegen. Dabei werden vor allem Fragen zu Visualisierungsstrategien, "filmischem" Erzählen oder memorialer Bildlichkeit thematisiert. Daneben widmen sich immer mehr Einzeluntersuchungen den Kunstreferenzen in Texten bestimmter Autoren. Hier geht es um Verweise auf nicht-imaginäre Kunstwerke; in der Literatur der Moderne haben solche "Bild-Zitate" überwiegend poetologische Funktionen. Im literaturgeschichtlichen Längsschnitt lassen sich dabei synchron privilegierte Bildspender und diachron regelrechte Zitationsketten ausmachen: Kunstverweise im Text "zitieren" nicht nur ein Bild, sondern implizit auch ihre literarischen Vorgänger. Sie sind daher komplexe, sowohl intermediale als auch intertextuelle Phänomene. Hier zeigt sich aber eine Forschungslücke: In der Regel gehen Einzelstudien davon aus, daß der betreffende Autor eine unmittelbare Begegnung mit dem Kunstwerk verbalisiert. Längsschnitte zum Bildzitat liegen mit wenigen Ausnahmen nicht vor. Lediglich die literarische Rezeptionsgeschichte von Albrecht Dürer ist gut belegt; Studien zur literarischen Diskursgeschichte der meistrezipierten Künstler oder Kunstwerke fehlen. 2. Problemstellungen Desiderat ist mithin eine vergleichende Untersuchung zur Tradition des Bildzitats in der deutschsprachigen Literatur der Moderne. Es läßt sich zeigen, daß Kunstreferenzen ihren eigenen Kanon erzeugen. Dieser enthält bestimmte Konstanten (so ist ein Spezifikum des deutschsprachigen Literatur etwa die Überrepräsentanz von Dürer, Bruegel und Barlach); daneben müssen die Variablen, etwa zeittypische Zitations-"Cluster" oder neu auftretende Bildspender beschrieben werden (etwa der "Renaissancismus" der Gründerzeit, die Impressionismus-Rezeption um 1900, der Paradigmenwechsel von figurativ-gegenständlicher zu abstrakter Kunst usw.). Dazu kommen die medialen und diskursgeschichtlichen Voraussetzungen der Bilderwahl: Sie ist einerseits durch neue technische Möglichkeiten der Bild-Reproduktion, andererseits durch steuernde kunsthistorische, populärwissenschaftliche oder trivialliterarische Vorgaben determiniert (z.B. Jacob Burckhardts kulturhistorische Schriften; Reiseführer und Museumshandbücher; mythologisierende Künstlerromane etc.). In den Zitationsketten selbst spielen ideologische und ikonologische Faktoren eine entscheidende Rolle: Die Bilddeutung des/der Vorgänger/s wird affirmiert oder kritisch in Frage gestellt. 3. Vorarbeiten Das Vorprojekt P17919 liefert die Voraussetzungen der geplanten Untersuchung. Neben einem Lexikon der Kunstzitate von 250 Autoren der deutsprachigen Moderne entstand hier eine weitaus detaillierte Datenbank (ca. 13.000 Datensätze). Sie erlaubt erstmals eine statisch valide Übersicht über den Einsatz von Bildzitaten im Zeitraum von etwa 1870-2005 und eine verlässliche Feststellung der kanonbildenden Künstler und Kunstwerke. Das dokumentierte Material ist damit erschließbar. 4. Projektziele Geplant ist eine vergleichende Studie zu dominanten Traditionen des Bildzitats. Dabei soll nicht einfach die literarische Rezeptionsgeschichte von Malern oder Bildern belegt werden. Zu untersuchen ist das komplexe Zusammenspiel von textuellen und medialen Referenzen. Das individuelle Bildzitat soll als Replik auf Visualität und Verbalisierung gelten. Da Texte, selbst als Ekphrasen, nicht einfach Bilder wiedergeben, sondern sie als Bilderinnerung deuten, sollen sie als Kette hermeneutischer Bildlektüren beschrieben werden. Konkret zielt die Untersuchung auf etwa 12 Paradigmen, wobei die dichtesten Zitationsketten zu Künstlern und Kunstwerken (das sind in dieser Reihenfolge: Picasso, Michelangelo, van Gogh, Dürer, Leonardo, Bruegel, Goya, Raffael; die Sixtinische Kapelle, Mona Lisa, der Isenheimer Altar und Guernica) zu berücksichtigen sind. Leitkategorien sind dabei die zentralen "Denkbilder" des intertextuellen wie intermedialen Transfers (z.B. "Schöpfung" als kreatives Emblem; Blindheit als paradoxer poetologischer Topos; "Pathosformeln" von Schmerz und Krieg). Die Ergebnisse sollen im September 2011 auf einer Tagung vorgestellt und für die Publikation mit allfälligen externen Beiträgen ergänzt werden.

Ziel des Projekts war die Dokumentation und Analyse von Referenzen auf Bildende Kunst in literarischen Texten. Die Grundlage bildete dabei das Vorprojekt Kunst im Text (P 17919, 1. 7. 2005 30.6. 2009): Die Kunstzitate in der deutschsprachigen Literatur ab der Moderne wurden nach bestimmten Kanonparametern erhoben, ihre spezifische Verwendung bei 250 Schriftstellerinnen und Schriftstellern von ca. 18702005 wurde systematisch dargestellt. Ergebnis des Projekts war daneben eine umfangreiche Datenbank (etwa 13.000 Datensätze). Dieser Datenbestand erlaubte es nun, bestimmte Traditionsbildungen der Kunstverweise zu beobachten, wobei diskursgeschichtliche und mediale Kategorien eine Rolle spielen, etwa ideologische Optionen (was z. B. die Überrepräsentanz von Dürer, Breughel und Barlach in der deutschsprachigen Literatur erklärt), reproduktionstechnische Innovationen oder populärwissenschaftliche Steuerungsinstrumente wie Reise- oder Museumsführer. Erfassbar wurden auch historische Veränderungen der Bildspender (etwa die Ablösung von Dürers Ritter, Tod und Teufel als dem mutmaßlich bekannteste[n] Bild der gesamten deutschen Kunst durch Melencolia I, die nach 1945 zum Bild der Bilder erklärt wurde). Darüber hinaus bewirkt die Literarisierung eines Kunstwerks eine poetologische Rückkoppelung aller folgenden Verweise: Nicht nur ein Kunstwerk wird zitiert, sondern implizit auch seine literarische Rezeptionsgeschichte; jedes neue Zitat bezieht sich auch auf die vorherigen Bilddeutungen. Kunstreferenzen sind daher sowohl intermediale als auch intertextuelle Phänomene. Während daher die vorangegangene Untersuchung zum autorenspezifischen Umgang im Dezember 2011 als zweibändiges Handbuch der Kunstzitate bei de Gruyter vorgelegt werden konnte, galt die Projektarbeit nunmehr der exemplarischen Diskursgeschichte der meistrezipierten Künstler und Kunstwerke. Betreffende Studien (zu Dürers Ritter, Tod und Teufel und Leonardos Mona Lisa) wurden ebenso erarbeitet wie Aufsätze zum bereits poetologisch-medial reflektierten Einsatz von Kunstreferenzen (beispielhaft bei Wilhelm Genazino und Thomas Kling). Die im Mai 2011 abgehaltene internationale Tagung Gemälderedereien widmete sich ebenfalls der literarischen Diskursivierung von Kunstwerken, etwa paradigmatisch dem Laokoon (A-K. Reulecke) oder Géricaults Floß der Medusa (N. Badenberg); mit diesen Beiträgen zusammen wurden die Ergebnisse im Frühjahr 2013 als Sammelband bei Erich Schmidt publiziert. Darüber hinaus war der Datenbestand auf etwa 16.000 Datensätze angewachsen; eine Verlängerung der Projektlaufzeit erlaubte nicht nur weitere Recherchen, sondern auch deren technische und optische Einrichtung zur open-access-Veröffentlichung als Datenbank literarischer Bildzitate (www.univie.ac.at/bildzitat, Beginn: September 2014). Sie kann nach den Kategorien AutorIn / Text / KünstlerIn / Kunstwerk benützt werden, so dass nicht nur die Galerie eines bestimmten Schriftstellers, sondern auch die literarischen Rezeptionsbelege zu einem Künstler in einem Suchvorgang auffindbar sind, wobei die betreffenden bibliographisch erfassten Text(ausschnitt)e und die nach kunsthistorischen Referenzwerken angegebenen Kunstwerke einander illustrieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Ursula Renner-Henke, Universität Duisburg-Essen - Standort Duisburg - Deutschland
  • Dominik Müller, University of Geneva - Schweiz
  • Ralf Simon, Universität Basel - Schweiz

Research Output

  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 0
    Titel Gemälderedereien. Zur literarischen Diskursivierung von Bildern. (= Philologische Studien und Quellen 42).
    Typ Other
    Autor Fliedl K
  • 0
    Titel Handbuch der Kunstzitate. Malerei, Skulptur, Fotografie in der deutschsprachigen Literatur der Moderne.
    Typ Other
    Autor Fliedl K

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