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Die Wandbilder der medizinischen Fakultät im Kloster Labrang

The murals in the medical college of Labrang Monastery

Katharina Anna Sabernig (ORCID: 0000-0002-1919-6205)
  • Grant-DOI 10.55776/P22965
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2010
  • Projektende 30.11.2012
  • Bewilligungssumme 54.954 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (15%); Kunstwissenschaften (15%); Philosophie, Ethik, Religion (35%); Sprach- und Literaturwissenschaften (35%)

Keywords

    Tibet, Labrang Monastery, Medicine, Rgyud Bzhi, Murals, Visual Aid

Abstract Endbericht

Im Innenhof der medizinischen Fakultät (sman pa grwa tshang) des Klosters Labrang (Bla brang Bkra shis `khyil) befinden sich 19 bislang nicht beschriebene Wandbilder. Sie illustrieren Inhalte das rtsa rgyud und des bshad rgyud, die ersten beiden Teile des Rgyud bzhi in Form eines sich ausbreitenden Baumes (sdong vgrems) womit dem Text eine lebendige visuelle Struktur verliehen wird. Die Wandbilder wurden in den Jahren 2004 und 2005 photo-dokumentiert und die Bildunterschriften vor Ort transliteriert. In der Zwischenzeit wurden die Darstellungen übermalen, zwar ähnlich jedoch nicht identisch, in einer anderen Reihenfolge und weniger kunstvoll. Die medizinische Fakultät wurde 1784 nach dem Vorbild der Medizinhochschule am Eisenhügel (lcag po ri) in Lhasa gegründet. Manche Wandbilder spiegeln den im Rgyud bzhi beschriebenen Inhalt detailliert wieder während andere Passagen nur schemenhaft, sozusagen kursorisch oder gar abweichend zur Anschauung gebracht wurden. In einem vorläufigen Vergleich mit den Illustrationen des Vaidurya sngon po ("Blauer Beryll"), dem berühmten, von SANGS RGYAS RGYA MTSO verfassten Kommentar zum Rgyud bzhi lassen sich eine Reihe signifikanter oftmals sogar einander ergänzender Unterschiede erkennen. Gemalt wurden die Thangkas im Auftrag von SANGS RGYAS RGYA MTSO, dem berühmten Regenten, dessen Anliegen es war, medizinische Errungenschaften der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Wandbilder im Innenhof der medizinischen Fakultät in Labrang ließ ein Arzt als mnemotechnischen Hilfe für Medizinstudenten gestalten. Die inhaltlichen Abweichungen der Wandbilder in Labrang von den Illustrationen des Vaidurya sngon po und dem rgyud bzhi führen unweigerlich zu der Frage auf welcher Lehrtradition die Darstellungen beruhen. Sind diese Divergenzen als eine regionale Besonderheit zu verstehen oder bezieht sich die Lehre der auf eine weitere Texttradition? Vorläufige Textvergleiche mit dem Vaidurya sngon po und dem Text bshad rgyud kyi sdong `grems legs bshad gser gyi thur ma zhes bya ba bzhugs so von BLO BZANG CHOS GRAGS (2003) weisen darauf hin, dass die kunstvollen Wandbilder die Verbundenheit des Klosters Labrang zur Gelugpa-Tradition und zum medizinischen Zeitgeist in Lhasa im 17.und 18. Jahrhundert widerspiegeln. In diesem Projekt werden die dokumentierten Wandbilder und ihr aktuelles Faksimile sorgfältig mit den Illustrationen des Vaidurya sngon po, den korrespondierenden Stellen im Rgyud bzhi und dem Text von BLO BZANG CHOS GRAGS (2003) verglichen. Die zu erwartenden Ergebnisse werden neue Einsichten in die didaktische Bedeutung historischer Bilder in der Tibetischen Medizin eröffnen.

In diesem Projekt wurden achtzehn Wandbilder im Innenhof der Medizinischen Fakultät des Klosters Labrang am nord-östlichen Rand des tibetischen Plateaus (heutige in der chinesischen Provinz Gansu) dokumentiert und ihr Stellenwert innerhalb der Tibetischen Medizin analysiert. Die Wandbilder illustrieren Inhalte der ersten zwei Teile der Vier Tantras, dem bedeutendsten Lehrtext der Tibetischen Medizin in Form von sich ausbreitenden Bäumen (Das Wort Tantra bedeutet in diesem Zusammenhang Lehrtext). Diese kunstvoll gefertigten Baummetaphern werden zum Unterricht, Studium und zur Prüfung medizinischer Inhalte verwendet. Nicht alle Wandbilder spiegeln den Inhalt des klassischen Lehrtextes komplett wieder: Manche der Bäume illustrieren dessen Inhalt nur kursorisch, andere gehen weit über die Vorlage hinaus. Dies trifft insbesondere auf die Kapitel der Anatomie, Krankheitslehre, bestimmte Aspekte der Arzneimittelkunde, therapeutische Fertigkeiten und die Arztpersönlichkeit zu.Die Wandbilder wurden mit einem anderen didaktischen Medium der Tibetischen Medizin verglichen: Eine im siebzehnten Jahrhundert entstandene und in Fachkreisen berühmte Zusammenstellung von über siebzig Thangkas bzw. Rollbilder, die an die Wand gehängt werden können, illustrieren ebenfalls Inhalte der Vier Tantras. Auch hier entsprechen die dargestellten Inhalte nicht der Textvorlage. In diesem Projekt wurden die Inhalte beider Medien miteinander genau verglichen; und es hat sich herausgestellt, dass viele Aspekte, die in den Thangkas nicht zur Anschauung gelangen, durch die Wandbilder versinnbildlicht werden und umgekehrt. Nimmt man beide didaktische Medien gemeinsam, werden die Inhalte der ersten beiden Teile der Vier Tantras nahezu komplett abgedeckt.Zu Beginn der Forschung stellte sich die Frage, ob die Wandbilder im Kloster Labrang als eine regionale Besonderheit der Tibetischen Medizin zu verstehen sind, oder ob sie einer anderen bislang unbekannten Texttradition folgen würden. Nach eingehender Recherche konnte ein Text über sich ausbreitende Bäume als die Textvorlage für die Wandbilder identifiziert werden: Dessen Autor ist Blo bzang Chos grags, ein Leibarzt des im siebzehnten Jahrhundert lebenden Fünften Dalai Lama. Im fortgeschrittenen Alter wurde er auch medizinischer Leiter der in dieser Zeit gegründeten Medizinhochschule am Eisenhügel (Chakpori) direkt gegenüber dem Winterpalast in Lhasa.Neben der inhaltlichen Analyse der Wandbilder hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, auch die historischen Rahmenbedingungen zu schildern. Dabei wurde nicht nur die Zeit um die Entstehung der Abhandlung über sich ausbreitende Bäume untersucht, sondern auch die Entwicklung der Medizinischen Fakultät des Klosters Labrang berücksichtigt. Nach einem Forschungs-Aufenthalt in Labrang hat sich herausgestellt, dass vorherige Wandbilder in der Kulturrevolution (1966-1976) zerstört wurden. Im Zuge der Revitalisierung in den 1980-er Jahren wurden sie unter Anleitung erfahrender Ärzte wieder hergestellt. Während einer größeren Sanierung des Innenhofs der Medizinischen Fakultät wurden die Wandbilder ein weiteres Mal neu gefertigt, leider nicht so kunstvoll, doch nach wie vor der Text-Tradition folgend. Ein Portrait der wichtigsten Akteure für die Aufrechterhaltung dieser einzigartigen medizinischen Lehrtradition rundet den historischen Teil ab.

Forschungsstätte(n)
  • Stadt Wien - 100%

Research Output

  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2011
    Titel The substitution of rare ingredients in traditional Tibetan medicine on the basis of classical Tibetan texts, their use in modern formularies and a case study from Amdo/Qinghai.
    Typ Journal Article
    Autor Sabernig K
    Journal New Trends in Ethnobotany and Ethnopharmacology: Selected Contributions of 6th European Colloquium of Ethnopharmacology / 20th conference "Ethnomedicine" / Medical Anthropology at Leipzig 8th to 10th November 2007
  • 2011
    Titel The Medical College at Labrang Monastery in Eastern Tibet: A Historical and Ethnomedical Study and Documentation of 19 Murals Illustrating the bshad rgyud.
    Typ Journal Article
    Autor Sabernig K
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