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Günther Anders: Erschließung und Kontextualisierung ausgewählter Nachlass-Schriften

Günter Anders: Editing and Contextualisation of Selected Writings from the Estate

Konrad Paul Liessmann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P24012
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 02.01.2012
  • Projektende 01.04.2015
  • Bewilligungssumme 213.602 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (20%); Philosophie, Ethik, Religion (60%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Günther Anders, Literary Estate, Philosophical Anthropology, Philosophy of Music, Literature, Edition

Abstract Endbericht

Der Philosoph und Schriftsteller Günther Stern/Anders (Breslau 1902 - Wien 1992), Sohn des deutschen Psychologen William Stern, war Akteur und Mitglied eines prominenten philosophischen und literarischen Netzwerks, das von der Phänomenologie bis zur Frankfurter Schule, von Heidegger bis Adorno reichte, wichtiger Zeitzeuge und Chronist zentraler historischer Umbrüche des vorigen Jahrhunderts, Vertreter einer "philosophie engagée", in der sich Literatur und Philosophie, Theorie und Praxis untrennbar verbanden. Anders studierte bei Cassirer, Husserl und Heidegger, war Ehemann und philosophischer Gesprächspartner von Hannah Arendt, befreundet oder in intellektueller Auseinandersetzung mit einigen der renommiertesten SchriftstellerInnen und PhilosophInnen des 20. Jahrhunderts wie Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Max Horkheimer, Herbert Marcuse, Hans Jonas, Ernst Bloch, Jean Paul Sartre, Karl Löwith, Georg Lukcs, Bertolt Brecht u. a. In seiner Kulturkritik ("Die Antiquiertheit des Menschen"), seinen Tagebuchaufzeichnungen und literaturtheoretischen Texten erweist sich Anders als Denker, der vielfach seiner Zeit voraus war. Dies gilt besonders für sein Frühwerk, die Texte zur Anthropologie, Musik, Literatur. So hat Anders im Umfeld von Husserl, Heidegger, Scheler und Plessner eine eigenständige philosophische Anthropologie verfasst, deren Wirkungsgeschichte sich in der französischen Phänomenologie von Sartre, Merleau-Ponty bis Deleuze verfolgen lässt; weiters eine genuine Musikphilosophie, eine Musikphänomenologie und -anthropologie im Anschluss an Heideggers Existentialontologie von immenser Bedeutung für die systematische Musikwissenschaft; dazu ästhetische, sprachkritische Schriften, Texte zum Verhältnis von Literatur und Philosophie, belletristische, autobiographische Texte, Tagebücher. Diese für zahlreiche kulturwissenschaftliche Disziplinen (Anthropologie, Musik- und Literaturwissen-schaft, Arendt-Forschung, Exil- und Holocaustforschung) immens wertvollen Texte sind bis heute un-publiziert und nur wenigen SpezialistInnen bekannt. Sie befinden sich seit 2004 im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Forschungsprojekt wird ausgewählte Texte dieses Bestands sichern und der Forschung zugänglich machen. Konkrete Agenda und Ziele sind die textkritische Erschließung und Kontextualisierung der Texte zur frühen Anthropologie, zur Musikphilosophie und zur Sprachkritik. Die Kontextualisierung, in deren Rahmen etwa auch die "latente Wirkungsgeschichte" der frühen Andersschen Thesen nachverfolgt werden soll, erfolgt im Hinblick auf werkimmanente, historisch-biographische, kultur- und philosophiehistorische, rezeptions- geschichtliche Kontexte sowie aktuelle philosophische und kulturwissenschaftliche Diskurse. Darüber hinaus soll ein Editionskonzept zu den genannten drei Schwerpunktthemen erstellt werden, in dessen Rahmen auch die Möglichkeit einer Edition weiterer Texte aus dem Nachlass geprüft wird. Das Projekt versteht sich damit auch als erster Schritt zu einer umfassenden Aufarbeitung und Erschließung dieses wertvollen Bestands. Das Projekt erfolgt in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Philosophie der Universität Wien und dem Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek.

Das zentrale und wichtigste Ergebnis des Projekts besteht in der Ausarbeitung von zwei Editionen aus dem Nachlass von Günther Anders, die 2016 im Verlag C.H. Beck, München, erscheinen werden. Die Titel der beiden Bände lauten: Hannah Arendt / Günther Anders: Briefe 1939 bis 1975. Texte und Dokumente und Günther Anders: Musikphilosophische Schriften. Texte und Dokumente zur Musik. Beide Bände enthalten ergänzend zu den textkritisch erschlossenen Briefen, Texten und Dokumenten aus dem Nachlass von Anders auch jene verstreut publizierten frühen Texte, die in thematischer und dokumentarischer Hinsicht essentiell sind. Sie dokumentieren damit in umfassender Weise einerseits die gesamte frühe Musikphilosophie von Anders und andererseits die persönliche und intellektuelle Beziehung Anders-Arendt sowie die damit verbundene ideengeschichtliche Konstellation. Darüber hinaus enthalten die Bände ein einleitendes Vorwort, ein umfassendes Nachwort, einen profunden kritischen Apparat mit Personenkommentaren, Wort- und Sacherklärungen und einen editorischen Bericht, sowie Zeittafeln und diverse Verzeichnisse (Personenregister, Werkverzeichnisse u. dgl.). Beide Bände sind für die kulturhistorische Forschung, für Musikwissenschaft und Musikästhetik von besonderer Bedeutung, da sie Anders als Vertreter einer genuinen Musikphänomenologie und Musikontologie sowie als Emigrant im intellektuellen Netzwerk des deutschsprachigen Exils in Frankreich und den USA neu und umfassend präsentieren. Die Ergebnisse zur Kontextualisierung der musikphilosophischen Texte von Anders sowie zu seinen Korrespondenzen insbesondere mit Hannah Arendt wurden außerdem in zahlreichen Veröffentlichungen publiziert, sowie auf Konferenzen und Veranstaltungen vorgestellt. Besonders erwähnt sei die Publikation des Tagungsbandes The Life and Work of Günther Anders. Émigré, Iconoclast, Philosopher, Man of Letters (die Buchpräsentation fand am 28. November 2014 in Wien statt) zur gleichnamigen Konferenz vom 14./15. März 2013 in New Orleans, die das Projekt in Kooperation mit dem Center Austria der University of New Orleans und der Universität Innsbruck veranstaltete. Weitere Publikationen gab es in der Zeitschrift für Ideengeschichte, in Sichtungen: Archiv, Bibliothek, Literaturwissenschaft und in Musik & Ästhetik, um nur eine Auswahl zu nennen. In der Abschlussphase des Projekts wurde in Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst Wien (IWK) eine internationale Tagung in Wien organisiert und durchgeführt. Die Konferenz >>Schreiben für übermorgen<<. Forschungen zu Werk und Nachlass von Günther Anders fand am 28./29. November 2014 unter Beteiligung vornehmlich junger WissenschaftlerInnen aus Österreich, Deutschland, Italien und den USA statt. Ein Tagungsband dazu ist in Vorbereitung.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 50%
  • Österreichische Nationalbibliothek - 50%
Nationale Projektbeteiligte
  • Bernhard Fetz, Österreichische Nationalbibliothek , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 13 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Von der Musikphänomenologie zur Technikkritik. Zur frühen Musikphilosophie von Günther Anders.
    Typ Journal Article
    Autor Ellensohn R
    Journal Musik & Ästhetik
  • 2015
    Titel Trotz, Schwulst und literarischer Sadismus. Zu Günther Anders Sprachkritik an Jaspers, Heidegger und Adorno.
    Typ Book Chapter
    Autor Ellensohn R
  • 2014
    Titel Writing Poetry Today: Günther Anders between Literature and Philosophy.
    Typ Book Chapter
    Autor Bernhard Fetz
  • 2014
    Titel Liessmann: Die Gerätewelt. Günther Anders und die Phänomenologie der Dinge.
    Typ Book Chapter
    Autor Iris Därmann (Ed.): Kraft Der Dinge. Phänomenologische Skizzen. Paderborn 2014
  • 2013
    Titel Fetz: Anthropologie im Exil. Das Archiv des Schriftstellers und Philosophen Günther Anders.
    Typ Book Chapter
    Autor Fetz B
  • 2014
    Titel Between all Chairs, Günther Anders Philosophys Outsider.
    Typ Book Chapter
    Autor Bernhard Fetz
  • 2014
    Titel The Art of Listening: On a Central Motif in Günther Anders Early Philosophy of Music.
    Typ Book Chapter
    Autor Bernhard Fetz
  • 2014
    Titel Den Zeitgenossen den Star stechen>>. Drei Briefe aus dem Nachlass von Günther Anders.
    Typ Journal Article
    Autor Putz K
    Journal Zeitschrift für Ideengeschichte
  • 2014
    Titel unter Ihrem Applaus aus dem Lokal geführt. Günther Anders be- und entgegnet Salvador Dal.
    Typ Journal Article
    Autor Putz K
    Journal Sichtungen: Archiv, Bibliothek, Literaturwissenschaft.
  • 2014
    Titel The Letters of Günther Anders: His Correspondence with Hannah Arendt.
    Typ Book Chapter
    Autor Bernhard Fetz
  • 2012
    Titel Günther Anders.
    Typ Book Chapter
    Autor Helmut Reinalter
  • 2015
    Titel Ein Telegramm Hannah Arendts an Günther Anders, New York, 23.5.1941.
    Typ Book Chapter
    Autor Das Literatur-Museum. 101 Objekte Und Geschichten. Hg. V. B. Fetz.
  • 0
    Titel The Life and Work of Günther Anders: Émigré, Iconoclast, Philosopher, Man of Letters.
    Typ Other
    Autor Dawsey J Et Al

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