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Die Chroniken des Shah Jahan (reg. 1628-1658)

The chronicles of Shah Jahan (reg. 1628-1658)

Florian Schwarz (ORCID: 0000-0001-6292-8160)
  • Grant-DOI 10.55776/P24146
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2012
  • Projektende 31.01.2015
  • Bewilligungssumme 193.557 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Geschichte, Archäologie (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Persophone world, Historiography, Mughals, South Asia, Shah Jahan

Abstract Endbericht

Die beantragte Studie "Die Chroniken des Shah Jahan (reg. 1628-1658): Geschichtsschreibung und die Dynamik des Staats der Moguln" wird die mogulische Hofgeschichtsschreibung unter Shah Jahan systematisch daraufhin analysieren, wie sich der Staat unter ihm gemäß der persischen Quellen entwickelt hat. Die Reisebeschreibungen europäischer Indienreisender dieser Zeit werden herangezogen werden, um einen Kontext für die Hofchronisten herzustellen und sie kritisch zu hinterfragen. Geschichtsschreibung diente in Indien, soweit islamisch geprägt, der Darstellung guter Staatsführung; dabei dürfen die Zielsetzungen der einzelnen Chronisten nicht vernachlässigt werden. Shah Jahan kontrollierte und korrigierte seine Chronisten persönlich, so dass wir davon ausgehen können, dass er selbst diese Diskurse in den Chroniken aufgezeichnet haben wollte. Trotzdem existiert eine Unstimmigkeit, die wir verwerten können: Shah Jahan setzte für die erste Dekade seiner Herrschaft QAZVINI als Hofchronisten ein, beschloss aber dann, den Islam als Staatsreligion einzuführen und die Ideologie des "Universalen Friedens" seines Großvaters Akbar abzuschaffen. Daher entließ er QAZVINI und befahl, die Chronik islamischen Prinzipien entsprechend umzuschreiben. Dazu setzte er LAHAURI ein und ließ ihn die Chronik von Anfang seiner Herrschaft an so umarbeiten, dass sie der neuen Politik entsprach. Wir haben daher zwei Versionen der ersten zehn Jahre von Shah Jahans Herrschaft. Die beantragte Studie wird sich daher hauptsächlich mit der umfangreichen Chronik QAZVINIS und mit dem dreibändigen Padshahnama des LAHAURI befassen, um die Entwicklung der Selbstdarstellung des Staates Shah Jahans aus den Quellen herauszuarbeiten. Weiters wird die Geschichte von KANBO für das letzte Jahr Shah Jahans, den Erbfolgekrieg und seine Absetzung verwendet, was die anderen Quellen nicht schildern. Als viertes wird auf das weniger umfangreiche Shahjahannama von TABATABAI wo nötig zurückgegriffen werden. Die Reiseberichte der Europäer MANRIQUE, TAVERNIER, MANUCCI und BERNIER werden ebenfalls verwendet, um ein Licht von einem nicht höfischen Standpunkt auf die Hofchroniken zu werfen. Neben einer analytischen Monographie soll eine Übersetzung von QAZVINIS Chronik ein wichtiges Produkt dieser Studie sein. Die Diskurse in den Quellen sollen hinsichtlich der Wirkung von Shah Jahans Umgestaltung des Staates, der Folgen seiner Kriege, den Verwaltungsvorgängen und dem Machtdiskurs analysiert werden, sowie hinsichtlich des Zustands des Staates zu der Zeit, als ihn Aurangzeb übernahm. Sie wird untersuchen, was uns die Quellen darüber berichten, wie Shah Jahans Machtanspruch auf den unteren Staatsrängen aufgenommen wurde, wie bei den kleinen Grundherren (zamindars), und wie dieser Diskurs von dort aus aussah. Hier kann das Projekt an Ebba Kochs Studien zur Verbindung von Hofzeremoniell und Palastarchitektur anknüpfen, die zeigen, dass Zeremoniell eine Form der Entscheidungsfindung war. Die Aufgabe dieser Studie ist daher, ein Reich auf seinem Höhepunkt aus seinen Quellen zu beschreiben, ein stabiles, jedoch nicht stagnierendes Reich. Frühere Mogulhistoriker haben dazu tendiert, beides zu verwechseln und die zentrale Periode von Shah Jahans Herrschaft auszulassen. Dennoch ist es für eine ausführliche Geschichte des Mogulreiches unerlässlich, den Übergang von der Phase der Konsolidierung unter Akbar zur wachsenden Instabilität unter Aurangzeb zu beschreiben. Diese Studie wird entscheidend dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.

Das Projekt diente der Erforschung der persischen Hofgeschichtsschreibung unter dem Moghul- Herrscher Schah Jahan (1592-1666, reg. 1628-58). Im Zentrum stand die Frage nach dem wechselseitigen Verhältnis zwischen der Entwicklung des Moghulstaates und dessen offizieller Geschichtsschreibung. Das Reich der Großmoghuln, einer muslimischen Dynastie mittelasiatischer Herkunft (Nachkommen von Timur), dominierte vom 16. bis zum 18. Jahrhundert weite Teile Südasiens. Die mittlere Phase der Moghulzeit, in etwa die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, ist allerdings wesentlich schlechter erforscht als die früheren und späteren Perioden. Die Jugend und Herrschaft von Schah Jahan, der dieses Projekt galt, ist noch immer eine der am wenigsten bekannten Phasen der Moghulgeschichte. Historiker haben in der Herrschaft von Schah Jahan eine statische und daher weniger interessante Übergangszeit gesehen, die im Wesentlichen den Status quo verwaltete, den Akbar geschaffen hatte. Nur Kunsthistoriker haben Schah Jahan, dem Erbauer des Taj Mahal, größere Aufmerksamkeit geschenkt. Unser Projekt ergänzt und unterfüttert durch neue Erkenntnisse das Bild, das aus der neueren kulturgeschichtlich orientierten Kunstgeschichte zu erwachsen beginnt: ein Bild von der Zeit Schah Jahans als eine äußerst dynamische Periode, in der eine zunehmende Zentralisierung der Verwaltung mit einer Formalisierung von Hofzeremoniell, Architektur und Künsten als überzeugender Ausdruck von idealem und universalem Königtum einhergeht. Einer der Gründe für diese widersprüchliche Wahrnehmung des Moghulreichs zur Zeit Schah Jahans ist der Umstand, dass selbst bedeutende historische Text zu dieser Periode immer noch nicht in kritischen Editionen oder Übersetzungen vorliegen, was zur Folge hat, dass moderne historische Interpretationen dieser Epoche weitgehend auf einer unzureichenden Quellenkenntnis beruhen. Hier setzt das Projekt ein. Mittels einer systematischen Analyse der rhetorischen und erzählerischen Techniken von Hofchroniken, vor allem dem immer noch nur in Manuskripten vorliegenden Padshahnama (Königsbuch) des Muhammad Amin Qazvini, wird die ständige wechselseitige Beeinflussung von historischer Darstellung und historischem Wandel in den Chroniken untersucht. Die bisherigen Ergebnisse des Projekts unterstützen und untermauern die Hypothese, dass die Chroniken einen Prozess der Zentralisierung des plurizentrischen Staats und Gesellschaft in der Person des Herrschers reflektieren. Dieser Prozess brachte eine zunehmende Routinisierung von Regierung und Verwaltung mit sich. Der Herrscher als Individuum, wie er uns noch in den Chroniken von Schah Jahans Vorhängern entgegentritt, wird mehr und mehr vom Herrscher als politischer Person verdrängt. Die Rhetorik und Erzähltechnik der Chroniken, die vom Herrscher persönlich kontrolliert wurden, spiegeln so den sich wandelnden Charakter des Moghulreichs. Dieser Ansatz ist von allgemeiner Bedeutung für die Erforschung vor-moderner islamischer Geschichtsschreibung über das moghulzeitliche Südasien hinaus; diese Forschung hat bislang weitgehen im Zeichen eines Fokus auf Legitimationsstrategien von Herrschern gestanden.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Akbar's horoscopes: how to become a Leo if you are not.
    Typ Other
    Autor Popp S

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