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Testen und Anwendung der Anisotrope-Receiver-Funktions-Methode

Ground Truth and Application for the Anisotropic Receiver Functions Technique

Götz Bokelmann (ORCID: 0000-0001-5677-7677)
  • Grant-DOI 10.55776/P24218
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2012
  • Projektende 31.12.2016
  • Bewilligungssumme 60.674 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    Seismology, Geodynamics, Deformation, Tectonic stress, Deep drilling, Tohoku earthquake in Japan (March 11, 2011)

Abstract Endbericht

Dieses Vorhaben beschäftigt sich mit einem Feldexperiment zum Testen einer neuen Methode zur Abbildung des Untergrunds. Die anisotrope-Receiver-Funktionen-Methode (ART) kann das aktuelle Auflösungsvermögen seismischer Anisotropie im Inneren der Erde entscheidend verbessern, und dies im Besonderen in der Erdkruste und dem Erdmantel. Die Methode kann damit neue und innovative Wege eröffnen zu wichtigen Beiträgen in reiner und angewandter Forschung. Da seismische Anisotropie eine der wenigen Methoden zur Bestimmung von Deformation und mechanischer Spannung innerhalb der Erde darstellt, ist sie einer der Schwerpunkte der strukturellen seismologischen Forschung des letzten Jahrzehnts gewesen. Weiterer Fortschritt wird allerdings behindert durch das begrenzte räumliche Auflösungsvermögen. Diese Grenze kann im Prinzip überschritten werden durch die anisotropen Receiver- Funktionen, aber diese neue Technik muss in einem geeigneten Feldexperiment kritisch getestet werden. Das hier vorgeschlagene Projekt soll ein Feldexperiment in der Nähe der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) in der Oberpfalz in Südostdeutschland (Bayern) durchführen, ca. 80 km von der österreichischen Grenze entfernt. Der vorrangige Zweck des Experiments ist es, die Methode zu testen, und mit früheren Ergebnissen von Tiefbohrung und hochfrequenten Experimenten zu vergleichen. Neben diesem Ziel hoffen wir auch, den Krustenübergang zwischen Saxothuringikum und Moldanubikum genauer zu verstehen, und tiefere Teile der Übergangszone zu untersuchen. Falls wir den Übergang mithilfe der anisotropen Receiver-Funktionen sehen können, gibt es unzählige vielversprechende Anwendungen dieser Methode. Eine dieser Anwendungen, die bereits Teil dieses Antrags ist, betrifft Nordjapan, um die tiefe Deformation in einer Subduktionszonenlage zu untersuchen. Diese Anwendung ist besonders aktuell im Zusammenhang mit dem katastrophalen Tohokubeben vom 11.März 2011. Die Daten, die uns zur Verfügung stehen werden, werden es erlauben, die Krustenstruktur vor und nach diesem verheerenden Erdbeben zu untersuchen, welches das auf der Kruste lastende Spannungsfeld stark verändert hat. Wir können daher nicht nur eine ein detailliertes Verständnis der Tiefenverteilung der seismischen Anisotropie unter Nordjapan erwarten, sondern auch zeitliche Änderungen, welches uns die Rolle des Spannungsfelds auf seismische Anisotropie zu untersuchen erlaubt, durch die Wirkung von Rissen.

Dieses Vorhaben hat sich mit einem Feldexperiment zum Testen einer neuen Methode zur Abbildung des Untergrunds beschäftigt; die anisotrope-Receiver-Funktionen-Methode (ART) kann das aktuelle Auflösungsvermögen seismischer Anisotropie im Inneren der Erde entscheidend verbessern, und dies im Besonderen in der Erdkruste und dem Erdmantel. Die Methode kann damit neue und innovative Wege eröffnen zu wichtigen Beiträgen in reiner und angewandter Forschung. 24218Da seismische Anisotropie eine der wenigen Methoden zur Bestimmung von Deformation und mechanischer Spannung innerhalb der Erde darstellt, ist sie einer der Schwerpunkte der strukturellen seismologischen Forschung des letzten Jahrzehnts gewesen. Weiterer Fortschritt wird allerdings behindert durch das begrenzte räumliche Auflösungsvermögen. Diese Grenze kann im Prinzip überschritten werden durch die anisotropen Receiver-Funktionen, aber diese neue Technik musste in einem geeigneten Feldexperiment kritisch getestet werden. Das hier durchgeführte Projekt hat ein Feldexperiment in der Nähe der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) in der Oberpfalz in Südostdeutschland (Bayern) durchgeführt, ca. 80 km von der österreichischen Grenze entfernt. Der vorrangige Zweck des Experiments war dabei, die Methode zu testen, und mit früheren Ergebnissen von Tiefbohrung und hochfrequenten Experimenten zu vergleichen. Dies hat es auch ermöglicht, den Krustenübergang zwischen Saxothuringikum und Moldanubikum genauer zu verstehen, sowie die tieferen Teile der Übergangszone. Damit gibt es unzählige vielversprechende Anwendungen dieser Methode. So haben wir die Methode auf Daten aus Nordjapan angewandt, um die tiefe Deformation in einer Subduktionszone zu untersuchen. Diese Anwendung war besonders aktuell im Zusammenhang mit dem katastrophalen Tohoku-Beben vom 11.März 2011, welches das auf der Kruste lastende Spannungsfeld stark verändert hat. Des Weiteren haben wir die Methode auch auf Daten aus den Ostalpen angewandt, um erste Informationen über die Grobstruktur unter dem östlichen Teil von Österreich zu gewinnen, insbesondere die Tiefenlage von Diskontinuitäten in Erdkruste und Erdmantel.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 192 Zitationen
  • 11 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel Crustal structures beneath the Eastern and Southern Alps from ambient noise tomography
    DOI 10.5194/se-11-1947-2020
    Typ Journal Article
    Autor Qorbani E
    Journal Solid Earth
    Seiten 1947-1968
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Crustal anisotropy across northern Japan from receiver functions
    DOI 10.1002/2014jb011681
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Journal of Geophysical Research: Solid Earth
    Seiten 4998-5012
    Link Publikation
  • 2015
    Titel The installation campaign of 9 seismic stations around the KTB site to test anisotropy detection by the Receiver Function Technique
    DOI 10.5194/adgeo-41-11-2015
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Advances in Geosciences
    Seiten 11-23
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Slab detachment under the Eastern Alps seen by seismic anisotropy
    DOI 10.1016/j.epsl.2014.10.049
    Typ Journal Article
    Autor Qorbani E
    Journal Earth and Planetary Science Letters
    Seiten 96-108
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Deformation in the asthenospheric mantle beneath the Carpathian-Pannonian Region
    DOI 10.1002/2015jb012604
    Typ Journal Article
    Autor Qorbani E
    Journal Journal of Geophysical Research: Solid Earth
    Seiten 6644-6657
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Correlated crustal and mantle deformation in the Tauern Window, Eastern Alps
    DOI 10.17738/ajes.2015.0010
    Typ Journal Article
    Autor Qorbani E
    Journal Austrian Journal of Earth Sciences
    Seiten 159-171
  • 2019
    Titel Probing crustal anisotropy by receiver functions at the deep continental drilling site KTB in Southern Germany
    DOI 10.1111/1365-2478.12883
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Geophysical Prospecting
    Seiten 2450-2464
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Seismic signature of the Alpine indentation, evidence from the Eastern Alps
    DOI 10.1016/j.jog.2014.07.005
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Journal of Geodynamics
    Seiten 69-77
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Imaging the Variscan suture at the KTB deep drilling site, Germany
    DOI 10.1093/gji/ggy098
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Geophysical Journal International
    Seiten 2138-2146
  • 2014
    Titel Insights on the upper mantle beneath the Eastern Alps
    DOI 10.1016/j.epsl.2014.06.051
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Earth and Planetary Science Letters
    Seiten 199-209
    Link Publikation
  • 2014
    Titel A New Seismic Data Set on the Depth of the Moho in the Alps
    DOI 10.1007/s00024-014-0953-1
    Typ Journal Article
    Autor Bianchi I
    Journal Pure and Applied Geophysics
    Seiten 295-308

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