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Ludwig v. Ficker als Kulturvermittler

Ludwig v. Ficker as a Cultural Transmitter

Eberhard Sauermann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P24283
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2012
  • Projektende 30.09.2015
  • Bewilligungssumme 271.512 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (10%); Philosophie, Ethik, Religion (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (40%)

Keywords

    Commentary of "Der Brenner", Online-Edition of Correspondence of Ficker, Cultural Transmitting

Abstract Endbericht

Ziel des Projekts ist eine kulturwissenschaftliche Darstellung der Person Ludwig v. Ficker (1880-1967) als Kulturvermittler, besonders als Literaturvermittler. Ficker soll als ein Träger des kulturellen Erbes in Tirol und Österreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begriffen, seine Rolle als Vermittler, Veranstalter, Förderer, Kritiker und Gönner kultureller bzw. literarischer Personen und Institutionen dargestellt und kritisch hinterfragt werden. Geplant sind eine Kommentierung von Texten und Briefen, eine Internet-Edition von Fickers Briefwechsel und eine Monografie. Die Person Ficker bietet sich aus mehreren Gründen als Objekt eines Forschungsprojekts an, das den Zusammenhang zwischen Literatur, Philosophie und religiösen bzw. weltanschaulichen Fragestellungen sowie deren Vermittlung untersucht. Ficker ist vor allem als Herausgeber der Zeitschrift Der Brenner bekannt, er betätigte sich innerhalb des kulturellen Feldes aber auch als Verleger (Brenner-Verlag) und als Veranstalter von Lesungen (Brenner-Abende), ferner tat er sich als Förderer von Autorinnen und Autoren, als Juror und Editionsberater außerhalb und nach Ende des Brenner hervor. Fickers Kulturvermittlung fand in einem die österreichische und europäische Geschichte prägenden Zeit- und Kulturraum statt. Deshalb werden die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen von der Jahrhundertwende bis zu Fickers Tod in die Kommentierung und Beurteilung mit einbezogen und wird die Tätigkeit Fickers innerhalb dieses Horizonts verortet. Eine von einer Institution und deren Repräsentanten ausgehende Untersuchung soll bisher unbeachtet gebliebene gesellschaftliche und kulturelle Diskurse und Abhängigkeiten zu Tage treten lassen, wodurch kultur- und literarhistorische Phänomene (wie die literarische Moderne) unter einem neuen Blickwinkel erscheinen. Das Quellenmaterial stellt dabei zum einen Fickers wichtigstes Output, die Zeitschrift Der Brenner (1910-1954), dar, zum anderen sein umfangreicher Briefwechsel (ca. 1909-1967). Der Briefwechsel soll transkribiert und digitalisiert sowie in einer Internet-Edition der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Durch die Transkription/Digitalisierung und Kommentierung der Brenner-Beiträge (inkl. der von Ficker abgelehnten Angebote) und ausgewählter Briefe von und an Ficker soll seine Vermittlertätigkeit im Unterschied zu den bisherigen Charakterisierungen differenziert dargestellt werden. Schließlich sollen die Ergebnisse der Untersuchungen in einer kultur- bzw. literaturgeschichtlichen Monografie zusammengefasst werden.

Das Forschungsprojekt Ludwig von Ficker als Kulturvermittler verfolgte in seiner grundlegenden Konzeption zwei Ziele: Zum einen sollten ausgewählte Briefe aus dem umfangreichen Briefwechsel Fickers in einer kommentierten Internet-Edition der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zum anderen sollte Ficker über seine Rolle als Herausgeber der Kulturzeitschrift Der Brenner (19101954) hinaus als ein wichtiger Träger des kulturellen Erbes in Tirol bzw. Österreich wahrgenommen und sein Einfluss auf dem kulturellen Feld in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einer wissenschaftlichen Monografie unter Anwendung aktueller kulturwissenschaftlicher Methoden dargestellt werden.Eine Schwerpunktverschiebung in der Projektzielsetzung bewirkte, dass der Quellenbestand der Edition über die engere Redaktionskorrespondenz der Brenner-MitarbeiterInnen hinaus wesentlich erweitert wurde. Nach tieferer Einsicht in den Briefwechsel wurde deutlich, wie komplex sich die Beziehungen zwischen den KorrespondenzpartnerInnen gestalteten, die ursprünglich geplanten quantitativen Beschränkungen reichten daher bei weitem nicht aus. Dieser Schritt war hinsichtlich der Erreichung der Projektziele und der Beantwortung bisher ungeklärter Fragestellungen zum Brenner vonnöten, um die Entscheidungsprozesse, die Fickers Kulturvermittlung zugrunde lagen, deutlich zu machen. Der erhöhte Arbeits- aufwand, der ein Wort-für-Wort-Kollationieren erforderlich machte, das der Projektleiter für10.000 Briefe durchgeführt hat, erscheint auch durch die enge Anbindung des Projekts an die Institution ,Literaturarchiv gerechtfertigt, da der briefliche Nachlass Fickers durch die umfangreichen Transkriptionen, Kollationierungen und Kommentierungen erstmals in eine mit modernen digitalen Mitteln nutzbare sowie langzeitarchivierbare Form gebracht wordenist.Die auf der Basis dieser Dokumente erfolgte Untersuchung der Kulturvermittlertätigkeit Fickers mittels Diskursanalyse (Michel Foucault) und Feldtheorie (Pierre Bourdieu) zeigt, dass frühere Forschungspositionen der Revision bedürfen. So wurde in zahlreichen Vorträgen und Aufsätzen zu literarischen Themen und Motiven (z.B. Apokalypse und Utopie), zu Dynamiken der Gruppenbildung, zu Institutionalisierungsprozessen oder zum Stellenwert der Avantgarde gezeigt, dass die tradierte Sicht auf den Brenner zugunsten differenzierter Interpretationen verändert werden muss. Die inhaltliche Vielfalt des für die Edition aufbereiteten Quellenmaterials bietet diesbezüglich eine Fülle von Anknüpfungspunkten für zukünftige kulturwissenschaftliche Fragestellungen und Forschungsarbeiten.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel "Herr Walden ist leider anderer Meinung wie Sie." Der Sturm und der Brenner - ästhetisch-ideologische Annäherungen und Distanzierungen zwischen Berlin und Innsbruck.
    Typ Book Chapter
    Autor Andrea Von Hülsen-Esch Und Henriette Herwig (Eds.): Der Sturm - Literatur
  • 2015
    Titel Zum Mehrwert der kommentierten Online-Edition des Gesamtbriefwechsels Ludwig von Fickers.
    Typ Book Chapter
    Autor Ender M
  • 2015
    Titel Utopie und Apokalypse in der österreichischen Kulturzeitschrift Der Brenner (1910-1954).
    Typ Book Chapter
    Autor David Ayers
  • 2015
    Titel Im Dienste der "Vorsehung". Dynamiken der Gruppenbildung rund um die Kulturzeitschrift Der Brenner (1910-1954).
    Typ Book Chapter
    Autor Ender M
  • 0
    Titel Karl Kraus an Ludwig von Ficker [2 Beiträge].
    Typ Other
    Autor Fürhapter I
  • 0
    Titel Georg Trakl an Ludwig v. Ficker, 27. Oktober 1914 - sein letzter Brief. Mit einem Begleittext (Trakls letzte Worte).
    Typ Other
    Autor Sauermann E
  • 2014
    Titel "Unter schwierigsten Verhältnissen". Ludwig von Ficker als Kaiserjäger an der Südwestfront - eine Chronik des Kriegsjahres 1916.
    Typ Journal Article
    Autor Ender M
    Journal Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv

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